261253-01 AA · Änderungsantrag
FDP-Änderungsantrag: Strategische Entwicklung ausgewählter Leerstands- Liegenschaften des SGB zur Schaffung von Wohnraum Antrag zur Vorlage 261253
Kerndaten
- Nummer
- 261253-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 13.10.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Kurfürstenallee Hauptort
- Engeltalstraße
- Gotenstraße
- Bonn
- Bad Godesberg
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
- Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
- Sitzung noch nicht verknüpft Anhörung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 261253-01 AA Antragsteller/in: FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Werner Hümmrich Petra Nöhring 13.10.2026, gez. BBM Yildiz FDP-Änderungsantrag: Strategische Entwicklung ausgewählter Leerstands- Liegenschaften des SGB zur Schaffung von Wohnraum Antrag zur Vorlage 261253 Beratungsfolge Ausschuss für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit 03.11.2026 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 04.11.2026 Anhörung Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 10.11.2026 Empfehlung Rat 12.11.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Abweichend zur vorhandenen Planung der Sanierung wird wie folgt beschlossen: 1. Engeltalstraße 4–6 Das Gebäude wird vollständig abgerissen. Das Grundstück soll der VEBOWAG zur Entwicklung angeboten werden. In dem Falle einer Ablehnung durch die VEBOWAG soll mit Akteuren aus der Immobilienwirtschaft gesprochen werden um einen alternativen Entwickler zu finden. Etwaige Angebote müssen dem SGB zur Abstimmung vorgelegt werden. 2. Gotenstraße 7–9Seite 1 von 3 Seite 2 Das Gebäude wird vollständig abgerissen. Das Grundstück soll der VEBOWAG zur Entwicklung angeboten werden. In dem Falle einer Ablehnung durch die VEBOWAG soll mit Akteuren aus der Immobilienwirtschaft gesprochen werden um einen alternativen Entwickler zu finden. Etwaige Angebote müssen dem SGB zur Abstimmung vorgelegt werden. 3. Kurfürstenallee 2–3 Das Gebäude wird vollständig abgerissen. Das Grundstück soll der VEBOWAG zur Entwicklung angeboten werden. In dem Falle einer Ablehnung durch die VEBOWAG soll mit Akteuren aus der Immobilienwirtschaft gesprochen werden um einen alternativen Entwickler zu finden. Etwaige Angebote müssen dem SGB zur Abstimmung vorgelegt werden. Jegliche Entwicklung muss unter der Berücksichtigung des Landschaftsschutzgebiet (Redoutenpark/Godesberger Bach) stattfinden. Begründung Bonn leidet unter einem akuten Wohnungsmangel, dem nicht mit langwierigen verwaltungsstrategischen Experimenten oder risikobehafteten Sanierungsprojekten begegnet werden darf. Die in der vergangenen Sitzung thematisierten Liegenschaften an der Kurfürstenallee 2–3, der Engeltalstraße 4–6 und der Gotenstraße 7–9 befinden sich aktuell in einem stark baufälligen Zustand. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich umfassende Bestandssanierungen unter städtischer Regie in der Vergangenheit zu oft als verzögernd, ineffizient und unkalkulierbar teuer erwiesen haben. Wenn es unser oberstes Ziel ist, denSeite 2 von 3 Seite 3 akuten Wohnungsmangel in Bonn wirksam zu bekämpfen, müssen diese Liegenschaften so entwickelt werden, dass schnellstmöglich und zu verlässlich kalkulierbaren Kosten neuer Wohnraum entsteht. Keine der drei Bestandsimmobilien weist in ihrer jetzigen Form einen architektonischen oder ästhetischen Mehrwert für die Stadtgesellschaft auf; sie sind stattdessen baulich und planerisch abgewirtschaftet. Angesichts dieser massiven baulichen, technischen und finanziellen Hürden ist ein schnellstmöglicher Abriss der Gebäude die wirtschaftlichste und zielführendste Lösung. Durch den Abriss werden wertvolle Flächen frei, die sich optimal für modernen, funktionalen und kosteneffizienten Wohnungsbau nutzen lassen. Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, muss die planerische Entwicklung der Neubauten idealerweise bereits parallel zu den Abrissarbeiten erfolgen. Die Realisierung des Wohnraums sollte prioritär durch die städtische VEBOWAG erfolgen. Gegebenenfalls bieten sich alternativen durch eine Zusammenarbeit mit privaten Investoren an. Ein Neubau ist in diesem Fall der einzig richtige Weg: Er schafft schneller Wohnraum, bietet Planungssicherheit und wird in der Zukunft deutlich geringere Betriebs- und Instandhaltungskosten verursachen als eine schwer kalkulierbare Sanierung des maroden Bestandes. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de