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260827-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

FDP-Große Anfrage zum Gutachten zur Geeignetheit von Liegenschaften für ein Stadtmuseum; bauliche Problemlagen

Nummer
260827-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
27.08.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Windeckstraße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn Hauptort
  • Rathausgasse Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Adenauerallee Straße· Südstadt, Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 08.09.2026 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 260827 Künftige Unterbringung des Stadtmuseums Bonn

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
260827-02 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
FDP-Große Anfrage zum Gutachten zur
Geeignetheit von Liegenschaften für ein
Stadtmuseum; bauliche Problemlagen
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 08.09.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. Welche Argumente und Kompetenzen haben zur Auswahl des Gut-
achters geführt? Hat dieser besondere Erfahrungen in Bereichen
wie Umnutzung im Bestand, Denkmalbauten, Anforderungen klei-
nerer Museen vorzuweisen gehabt?
Aufgrund des Auftragswertes und um kurzfristig agieren zu können,
wurde ein beschränktes Verfahren durchgeführt.
Es wurden sieben Büros ausgewählt. Die Auswahl der Büros erfolgte
aufgrund von Empfehlungen der Kolleginnen und Kollegen des Stadt-
museums sowie Erfahrungen im eigenen Haus. Mit allen teilnehmenden
Büros wurden Gespräche geführt und Angebote eingeholt. Neben dem
Preis-Leistungs-Angebot war auch der Eindruck aus den persönlichen
Gesprächen ausschlaggebend. Die Zusammenarbeit verläuft bisher po-
sitiv.
2. Warum wurde generell die Eignung der Liegenschaften für eine be-
liebige Museums-Nutzung geprüft und nicht spezifisch die Eignung
für das Stadtmuseum? Wäre es nicht erheblich kostensparender
gewesen, eine solche Untersuchung auf der Basis einer Nutzeran-
forderung des Stadtmuseums Bonn zu erstellen?
Es wurde entschieden, zunächst die grundsätzliche Eignung der Lie-
genschaften für eine Museumsnutzung zu prüfen. Dadurch konnten un-
geeignete Objekte frühzeitig ausgeschlossen und aufwendige Detailprü-
fungen vermieden werden.
3. Warum musste ein externes Büro beauftragt werden, um einen „
ersten Eindruck zu gewinnen, inwieweit eine Museumsnutzung er-
möglicht werden kann“ (S. 3) ? Warum konnten diesen ersten Ein-
druck nicht fachkundige Mitarbeitende des SGB in Zusammenwir-
ken mit dem Kulturamt und ggf. sachkundigen Stadtverordneten
gewinnen, um Mittel und Ressourcen zu schonen?Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Die Beauftragung eines externen Büros ist bei vergleichbaren Untersu-
chungen, insbesondere aufgrund der Einbindung weiterer Fachplaner
und der fachübergreifenden Betrachtung, ein übliches Verfahren.
4. Welche Investitionen wurden in der Liegenschaft Windeckstraße in
den letzten 10 Jahren getätigt und wofür?
Es wurden keine Investitionen getätigt.
Die durchschnittlichen Instandhaltungsaufwendungen der vergangenen
zehn Jahre beliefen sich auf rund 20.000 EUR pro Jahr. Die sonstigen
Betriebskosten (Reinigung, Energie, Abfallentsorgung etc.) lagen bei
durchschnittlich rund 45.000 EUR jährlich
5. Wie ist das Urteil zur Bausubstanz der Rathausgasse und die Ein-
schätzung „Eine Ertüchtigung ist möglich“ (S. 67 Machbarkeits-
studie) belegt?
Das Büro hat mit den entsprechenden Fachplanern Begehungen an den
Objekten durchgeführt. Die dabei gewonnen Erkenntnisse wurden an-
hand einer Bewertungsmatrix zusammgeführt und im Rahmen einer
Gesamteinschätzung bewertet.
6. Wer hat die Einbeziehung der Adenauerallee 212 – 214 veranlasst
und wieviel Geld ist dafür aufgewendet worden?
Die Liegenschaft befindet sich im städtischen Eigentum und wird derzeit
auf der Leerstandsliste geführt. Vor dem Hintergrund des Ziels, städti-
sche Leerstände möglichst zu reduzieren und vorhandene Flächenpo-
tentiale zu nutzen, wurde die Liegenschaft in die Untersuchung einbe-
zogen.
Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 5.800 €.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 09:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de