← zurück zu 260756

260756-03 AA · Änderungsantrag

Linke-Änderungsantrag zu: Volt-Antrag: Einsetzung eines Bürger:innenrates im Rahmen des Prozesses „Zukunft der Bonner Bühnen“ Antrag zur Vorlage 260756

Nummer
260756-03 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
25.06.2026
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Kulturausschusses 25.06.2026 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 62,2 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 260756 Volt-Antrag: Einsetzung eines Bürger:innenrates im Rahmen des Prozesses „Zukunft der Bonner Bühnen“

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (3.121 Zeichen)
Änderungsantrag
öffentlich
260756-03 AA
Antragsteller/in:
Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Julia Troyke
Linke-Änderungsantrag zu: Volt-Antrag: Einsetzung
eines Bürger:innenrates im Rahmen des Prozesses
„Zukunft der Bonner Bühnen“
Antrag zur Vorlage 260756
Beratungsfolge
Kulturausschuss 25.06.2026 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
Der Antragstext wird wie folgt ersetzt:
Die Verwaltung wird beauftragt bis zum Jahresende 2026 in allen Bonner
Stadtbezirken ausführliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen zur
Zukunft der Bonner Bühnen zu organisieren. Diese dezentralen Formate sollen
neben der transparenten Wissensvermittlung auch strukturierte
Diskussionsrunden beinhalten, um die Bonner Bürger*innen bei diesem
bedeutenden Vorhaben aktiv mitzunehmen.
Die Veranstaltungen sollen einen allgemein informierenden Charakter haben,
aber auch gezielt als Formate für spezifische Gruppen (z.B. Jugendliche/junge
Erwachsene, Familien, Senior*innen sowie Beschäftigte im Kulturbetrieb)
fungieren, um deren jeweilige Bedürfnisse und Perspektiven in der weiteren
Planung zu berücksichtigen.
Die in den dezentralen Beteiligungsrunden eingebrachten Argumente und
Anregungen der Bonner Bürger*innen werden von der Verwaltung
dokumentiert. Die Ergebnisse werden den zuständigen Fachausschüssen
sowie dem Rat vorgelegt, sodass sie als zusätzliche Informationsgrundlage für
die anstehenden Richtungsentscheidungen dienen können.
Begründung
Eine aktive Einbindung der Bonner Stadtgesellschaft in die Entscheidung über
die Zukunft der Bonner Bühnen ist sinnvoll und ausdrücklich zu unterstützen.
Denn bei der Zukunft der Bonner Bühnen handelt sich um eine der
bedeutendsten und kostspieligsten kulturpolitischen Weichenstellungen der
kommenden Jahrzehnte.
Das vorgeschlagene Format eines formellen Bürger*innenrates birgt zumSeite 1 von 2
Seite 2
jetzigen Zeitpunkt jedoch das Risiko einer erheblichen Verzögerung. Die Frage
nach Sanierung, Neubau oder alternativen Konzepten ist hochkomplex und
lässt sich nicht auf eine einfache Ja/Nein-Entscheidung reduzieren. Es gilt, eine
Vielzahl technischer, finanzieller, personeller, architektonischer und
stadtentwicklungspolitischer Punkte detailliert zu betrachten und abzuwägen.
Bis ein Bürger*innenrat formal konstituiert ist, die vorgeschlagenen
mehrtägigen Sitzungswochenenden absolviert und alle Facetten final bearbeitet
hat, wird wertvolle Zeit vergehen. Dies zieht den ohnehin schon langjährigen
Entscheidungsprozess weiter in die Länge. Eine so tiefgreifende, formalisierte
Beteiligung wäre zu einem deutlich früheren Zeitpunkt im Gesamtprozess
sinnvoll und zielführend gewesen.
Um den Prozess nicht zu blockieren, aber dennoch eine breite und
repräsentative Beteiligung zu garantieren, setzen wir auf ein pragmatisches und
flächendeckendes Konzept: Ausführliche Informationsveranstaltungen direkt
vor Ort, die sich gezielt an unterschiedliche Zielgruppen richten, ermöglichen
einen direkten, zeitnahen Dialog. Dadurch stellen wir sicher, dass die
vielfältigen Wünsche der Bonner Bürger*innen an die Kulturlandschaft gehört
werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 11:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de