260693-02 AA · Änderungsantrag
CDU-Änderungsantrag zum BBB-Antrag Erhöhung des Einsatzes von Open Source Software und „Software Made in Germany/Europa“ in der Bundesstadt Bonn Antrag zur Vorlage 260693
Kerndaten
- Nummer
- 260693-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 30.04.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Dienstleistung und Verwaltungsmodernisierung Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 260693-02 AA Antragsteller/in: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Sina Stephan Dennis Procksch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Simon Carl Damian Brauer FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Aaron Eßelborn CDU-Änderungsantrag zum BBB-Antrag Erhöhung des Einsatzes von Open Source Software und „Software Made in Germany/Europa“ in der Bundesstadt Bonn Antrag zur Vorlage 260693 Beratungsfolge Ausschuss für Digitalisierung, Dienstleistung und Verwaltungsmodernisierung 05.05.2026 Empfehlung Rat 07.05.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Die Verwaltung wird beauftragt, 1. den Einsatz von Open-Source-Software in der Stadtverwaltung Bonn systematisch zu prüfen und weiterzuentwickeln, soweit dies wirtschaftlich, technisch, organisatorisch und personell sinnvoll ist. Dabei sind insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: · Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus, · Betriebssicherheit und Supportverfügbarkeit, · Integrationsfähigkeit in bestehende Fachverfahren und IT-Infrastrukturen, · Interoperabilität sowie Nutzung offener Standards und Schnittstellen, · Schulungs- und Umstellungsaufwände, · Vermeidung einseitiger Herstellerabhängigkeiten 2. für geeignete Anwendungsbereiche Pilotprojekte zum Einsatz von Open- Source-Lösungen umzusetzen, um belastbare Erkenntnisse zu Aufwand, Nutzen und Risiken zu gewinnen. 3. bei zukünftigen IT-Beschaffungen die Nutzung offener Standards und Schnittstellen systematisch zu berücksichtigen, um die Interoperabilität zuSeite 1 von 2 Seite 2 erhöhen und langfristig Abhängigkeiten zu reduzieren. 4. Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Mitarbeitende zu prüfen, soweit diese für den erfolgreichen Einsatz neuer Softwarelösungen erforderlich sind. 5. dem Ausschuss über die Ergebnisse zu berichten, insbesondere zu Kostenentwicklungen, organisatorischen Auswirkungen und Skalierbarkeit. Begründung Die Stärkung digitaler Souveränität sowie die Reduzierung einseitiger Herstellerabhängigkeiten sind zentrale Herausforderungen für die öffentliche Verwaltung. Gleichzeitig erfordert der Einsatz von Open-Source-Software eine differenzierte Betrachtung. Neben möglichen Vorteilen sind insbesondere Aspekte wie Betrieb, Integration in bestehende Fachverfahren, Schulungsaufwand sowie die langfristige Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund, dass entsprechende Fragestellungen aktuell auch Gegenstand von Anfragen im Ausschuss sind, erscheint es sinnvoll, auf Grundlage belastbarer Erkenntnisse zu entscheiden und pauschale Festlegungen zu vermeiden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de