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260608-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Linke-Antrag: Prävention für Extremwetterlagen und Katastrophenfälle

Nummer
260608-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
07.05.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Stiftsplatz Straße· Nordstadt, Bonn
  • Theaterplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Bischofsplatz Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Auerberger Mitte Straße· Auerberg, Bonn
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 27.05.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 25.06.2026 Entscheidung federführend
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  1. 260608 Linke-Antrag: Prävention für Extremwetterlagen und Katastrophenfälle

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
260608-01 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
37 Feuerwehr und Rettungsdienst
Dezernat:
Dez. I
Linke-Antrag: Prävention für Extremwetterlagen
und Katastrophenfälle
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 27.05.2026 Kenntnisnahme
Die Verwaltung nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung:
zu 1: Die Verwaltung hat gemeinsam mit den Bonner Hilfsorganisationen und
anderen Behörden bereits im Jahr 2023 ca. 50 Notfallmeldestellen vorgeplant.
Wegen des möglichen Ausfalls der Telefonsysteme innerhalb weniger Stunden
sind diese bereits öffentlich kommuniziert und auf der Internetseite der Stadt
Bonn ständig verfügbar. Die Notfallmeldestellen dienen auch als initiale
Infopunkte. Im weiteren Verlauf würden sie bei Bedarf durch weitere Orte
ergänzt, die diese Funktion ebenfalls beinhalten würden. Zu weitergehenden
Planungen hat die Verwaltung im Rahmen einer großen Anfrage zum
Sachstand des Bevölkerungsschutzes kürzlich Stellung bezogen (siehe DS
260387) und wird in der Auftaktsitzung des Ausschusses für Sicherheit,
Ordnung und Bevölkerungsschutz berichten.
zu 2: Die Verwaltung erarbeitet aktuell im Amt für Umwelt und Stadtgrün in
Kooperation mit dem Gesundheitsamt sowie dem Amt für Bodenmanagement
und Geoinformation eine sogenannte „Karte der kühlen Orte“. Geplant ist eine
Veröffentlichung im Jahr 2026. Dargestellt werden in einer ersten Version, die
durch die Fachverwaltung identifizierten „Kühlen Orte“ wie beispielsweise
Grünanlagen (Parks, Friedhöfe), Spielplätze und Brunnen. Zudem wird in
diesem Sommer ein Sensormessnetz in Bonn installiert, eine Anzeige der
aktuellen Messwerte in der Karte der „Kühlen Orte“ ist geplant. Perspektivisch
soll die Karte um nicht-städtische Orte z.B. Kirchen erweitert werden.
Angedacht ist auch die Erstellung von Print-Informationsmedien in Kooperation
mit dem Gesundheitsamt. Eine solche Veröffentlichung wird aus
Kapazitätsgründen jedoch voraussichtlich erst im nächsten Jahr möglich sein.
Zu 3: Für die Stadt Bonn liegt eine gesamtstädtische Stadtklimaanalyse sowie
eine darauf basierende Planungshinweiskarte (Hitze) vor, welche
handlungsprioritäre Räume ausweist. Zudem liegt für Bonn ein Datensatz zur
Versiegelung des Landes Nordrhein- Westfalen mit einer Auflösung von 50 cm
x 50 cm vor. Daten zur Verschattung liegen ebenfalls für das gesamte
Stadtgebiet vor. Das Klimaanpassungskonzept (DS 253014) benennt u.a. die
Maßnahmen M5 „Hitzebelastung auf öffentlichen Plätzen senken“. Als erste
Projekte sind die Umgestaltung von Stiftsplatz, Theaterplatz Bad Godesberg,
dem Bischofsplatz sowie der Auerberger Mitte benannt. Weitere Projekte sind
aus Sicht der Hitzevorsorge nötig und wünschenswert. Die Verschattung durchSeite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
dauerhafte Verschattung mittels Bäume, Pergolen oder Sonnensegeln setzt
Kapazitäten für die Planung, Umsetzung und Pflege/Wartung voraus. Diese
sind – neben investiven Mitteln - derzeit nur in sehr begrenztem Umfang
vorhanden, weshalb der klimagerechte Umbau im Rahmen planerischer
Gelegenheitsfenster im „Huckepack“ stattfindet.
Zu 4: Sowohl seitens des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe) als auch des Innenministeriums NRW wurde sehr
umfangreiches und praxistaugliches Infomaterial inklusive Flyer zu dem Thema
erstellt, welches auch seitens der Verwaltung kommuniziert und verteilt wird.
Diese sind nach Einschätzung der Verwaltung sehr gut geeignet und können
weiterhin auch in Bonn verwendet werden.
Zu 5: Siehe hierzu Frage 1.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 07:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de