253998-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Grüne-Anfrage: Neue Prüfung Straßenaufteilung Adenauerallee
Kerndaten
- Nummer
- 253998-02 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 05.02.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Bertha-von-Suttner-Platz Hauptort
- Adenauerallee
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 253998-02 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: Dezernat OB Dezernat: Dez. OB Grüne-Anfrage: Neue Prüfung Straßenaufteilung Adenauerallee Beratungsfolge Rat 05.02.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Aus welchen relevanten Gründen wartet der Oberbürgermeister die Ergebnisse des Verkehrsversuchs nicht ab und beschäftigt die Verwaltung ohne neuen Auftrag des Rates mit einer Planung, die ggfs. überflüssig ist? Nach seinem Amtsantritt hat der Oberbürgermeister entsprechend seines „12 Punkte Planes für die ersten 100 Tage“ die Fachverwaltung beauftragt, für die Adenauerallee Alternativen eine vierspurige Verkehrsführung nebst zusätzlichem Radweg zu prüfen. In Kürze ist mit einem Ergebnis zu rechnen. Nach Zustimmung der Polizei und der Bezirksregierung wird dieses der Politik zur Beschlusslage vorgelegt. Die Adenauerallee war im Rahmen des Wahlkampfes eines der polarisierenden Themen. Man kann davon ausgehen, dass die Thematik sogar ein Stück weit mit wahlentscheidend war. Viele große Arbeitgeber und Unternehmen beschweren sich über die aktuelle Verkehrslage in Bonn. Die beauftragte Prüfung soll einen Lösungsansatz verfolgen, der den unterschiedlichen Interessen gerecht wird. 2. In welchem Ausmaß bindet die beauftragte Prüfung Kapazitäten innerhalb der Verwaltung? Welche wichtigen Projekte müssen dafür zurückgestellt werden (bspw. sicherer Umbau Bertha-von-Suttner- Platz, Gefahrenstelle Kennedybrückenkopf, Beschleunigung Buslinien, Modernisierung des ZOB, etc.)? Die Kapazitäten sind momentan ausreichend vorhanden und es muss kein Projekt zurückgestellt werden. Man geht von einer Bearbeitungszeit von ca. 3-4 Wochen durch einen Planer im Tiefbauamt aus. Die genannten Projekte befinden sich ausschließlich in der Bearbeitung des Stadtplanungsamtes. 3. Hält der Oberbürgermeister sein 12-Punkte-Wahlkampfpapier als ausreichende Rechtfertigung dafür, sich über einen Ratsbeschluss undSeite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) eine Anordnung der Bezirksregierung hinwegzusetzen? Für den zweiten Verkehrsversuch gibt es keinen Ratsbeschluss. Auch liegt keine Anordnung der Bezirksregierung vor, die Bezirksregierung hat der jetzigen Spuraufteilung vielmehr nur unter der Maßgabe eines Verkehrsversuches zugestimmt. (des Weiteren siehe Antwort 1) 4. Aus welchem Budget will der Oberbürgermeister die zu erwartenden hohen Investitionskosten für den Umbau der gerade fertiggestellten Straße finanzieren? Haushaltsmittel könnten zur Deckung durch das Tiefbauamt bereitgestellt werden. Alleine die Auswertung des zweiten Versuches wird Kosten in Höhe von 300.000 bis 400.000 € auslösen. Bei einem Abbruch des Versuchs decken diese bereits einen nicht unerheblichen Teil zu erwartender Umbaukosten. 5. Wie beabsichtigt der Oberbürgermeister dafür Sorge zu tragen, dass es bei einer neuen Aufteilung nicht zu Konflikten zwischen Radverkehr und Fußgänger*innen kommt? Diese und andere Aufgabenstellungen finden im Rahmen der Vertiefung der Planung Berücksichtigung. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de