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253173-02 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag der Koalition - Vorübergehende Verkehrsführung auf der Bornheimer Straße und der Guido-Westerwelle-Brücke bis zur Herstellung der Rampe Thomastraße Antrag zur Vorlage 253173

Nummer
253173-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
17.06.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Guido-Westerwelle-Brücke Straße· Weststadt, Bonn Hauptort
  • Bornheimer Straße Straße· Weststadt, Bonn
  • Thomastraße Straße· Weststadt, Bonn
  • Hochstadenring Straße· Weststadt, Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 17.06.2025 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 18.06.2025 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 253173 Vorübergehende Verkehrsführung auf der Bornheimer Straße und der Guido-Westerwelle-Brücke bis zur Herstellung der Rampe Thomastraße

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Änderungsantrag
öffentlich
253173-02 AA
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Friederike Dietsch
Rolf Beu
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Gabi Mayer
Sabrina Lipprandt
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Patrick Tollasz
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Karin Langer
17.06.2025, gez. Reeh-Schall
Änderungsantrag der Koalition - Vorübergehende
Verkehrsführung auf der Bornheimer Straße und
der Guido-Westerwelle-Brücke bis zur Herstellung
der Rampe Thomastraße
Antrag zur Vorlage 253173
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 17.06.2025 Entscheidung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 18.06.2025 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Der MIV-Rechtsabbieger von der Brücke in die Bornheimer Straße wird
nach 3 Monaten evaluiert hinsichtlich der Sicherheit des Radverkehrs.
2. Die Verwaltung schöpft alle Möglichkeiten aus, die Rampe
schnellstmöglich zu realisieren und damit den MIV über die Rampe statt
der stadteinwärtigen Bornheimer Straße zu führen.
3. Auf dem Kreuzungsarm Hochstadenring (Norden) wird keine überbreite
Spur markiert, sondern die ursprüngliche Planung ausgeführt (siehe DS
220661), die einen 2m breiten Radstreifen auf beiden Seiten vorsieht.
4. Die Radaufstellflächen werden deutlich mit Richtungspfeilen markiert,
um zu vermeiden, dass geradeausfahrender Verkehr von Radfahrenden
aufgehalten wird, die rechts abbiegen wollen. Dies betrifft insbesondere
die Stelle von der Brücke in Richtung Norden, als auch die
stadtauswärtige Richtung der Bornheimer Str. Auf dem Kreuzungsarm
Guido-Westerwelle-Brücke (Süden) wird die Breite der MIV-Spuren auf
der Brücke zudem so angepasst, dass der Radfahrstreifen nach Norden
3m breit ist.
5. Die Aufstellflächen für das indirekte Linksabbiegen von Radfahrenden
werden, wenn möglich vergrößert, damit mehr als ein Fahrrad dort Platz
findet.Seite 1 von 2
Seite 2
6. Es wird geprüft, inwiefern durch zusätzliche Markierungen das
Durchfahrtsverbot zwischen den beiden Teilen der Bornheimer Straße
verdeutlich werden kann.
Begründung
Zu 1) Das Rechtsabbiegen von der Brücke in die Bornheimer Straße wurde
wegen der Gefährdung des Radverkehrs im Jahr 2022 verboten. Nun soll durch
getrennte Signalisierung die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Dies
muss frühzeitig evaluiert werden, um Abbiegeunfälle zu vermeiden.
Zu 3) Der Hochstadenring ist Radpendlerroute und wird durch zusätzliche
Verkehre (auch ÖPNV und LKW-Verkehre) belastet, die nun nicht mehr durch
die Bornheimer Straße führen. Eine angemessene Radinfrastuktur ist daher
erforderlich. Eine überbreite MIV-Spur würde den Platz für den Radverkehr
noch weiter einschränken, denn abbiegende Kraftfahrzeuge würden den
Radschutzstreifen mitbenutzen und so Radfahrende gefährden.
Zu 4) An beiden genannten Stellen soll verhindert werden, dass Radfahrende
sich gegenseitig blockieren oder auch den rechtsabbiegenden KfZ-Verkehr am
Kreuzungsarm Innere Bornheimer Straße. Ein breiterer Radstreifen am Fuße
der Brücke würde es ermöglichen, dass Radfahrende sich richtig einordnen und
Radfahrende mit einer anderen Fahrtrichtung nicht blockieren. Die 3 MIV-
Spuren sind jeweils mit den aktuell geplanten 3,50m breit genug, um sie auf
3,25m zu verengen.
Zu 5) Schon jetzt wird die Brücke von vielen Radfahrenden genutzt. Mit Ende
der Baustelle ist auch mit einem vermehrten Bedarf am sabbiegen in die
Bornheimer Str. zu rechnen. Die hierzu geplante Aufstellfläche zum
Linksabbiegen ist bereits für die aktuelle Radverkehrsmenge
unterdimensioniert. Um das Aufstellen zu ordnen, sollte diese daher vergrößert
werden, sofern mit der Planung vereinbar.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 12:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de