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252937-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

CDU-Antrag: Prüfung des vom ADFC und Radentscheid vorgeschlagenen Fahrradroutennetzes in Bonn

Nummer
252937-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
07.05.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Rates 03.07.2025 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 18.06.2025 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 252937 CDU-Antrag: Prüfung des vom ADFC und Radentscheid vorgeschlagenen Fahrradroutennetzes in Bonn

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
252937-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
CDU-Antrag: Prüfung des vom ADFC und
Radentscheid vorgeschlagenen
Fahrradroutennetzes in Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 06.05.2025 Kenntnisnahme
Rat 08.05.2025 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung steht in regelmäßigem Austausch mit den Verkehrsverbänden,
auch mit ADFC Bonn/Rhein-Sieg und Radentscheid Bonn. Erst vor wenigen
Jahren wurde unter intensiver Einbeziehung von ADFC und Radentscheid das
noch aus dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2012 stammende
Radverkehrsnetz überarbeitet. Am 12. Dezember 2023 hat der Rat der Stadt
Bonn das Radverkehrsnetz als Orientierungsrahmen für die
Radverkehrsplanung in den nächsten Jahren beschlossen. Ziel ist ein
durchgängiges, attraktives und sicheres Radwegenetz im Stadtgebiet von Bonn
mit Verbindungen ins Umland. Die vorgeschlagenen Velorouten sind als Haupt-
oder Pendlerrouten bereits im Radverkehrsnetz enthalten und damit vollständig
anschlussfähig an den politisch beschlossenen Orientierungsrahmen für die
Radverkehrsplanung der Stadt Bonn. Mit Blick auf die hohe Bedeutung der
Verbindungen innerhalb des Netzes ist bei einer vollständigen Umsetzung der
Velorouten im Radentscheid-Standard auch mit einer bedeutsamen
Netzwirkung für den Radverkehr zu rechnen.
Grundsätzlich deckt sich der Vorschlag von ADFC und Radentscheid mit der
Intention der Verwaltung, durch die Hierarchisierung des Radverkehrsnetzes
eine Priorisierung vorzunehmen.
Gleichzeitig muss die Verwaltung nicht zuletzt aus Gründen der
Ressourceneffizienz in einer gewachsenen Stadt immer auch auf
Baumaßnahmen wie Fernwärmeausbau, Kanal- oder Deckensanierungen
reagieren und in diesem Zuge einerseits überprüfen, ob die vorliegende
Infrastruktur noch den aktuellen Ansprüchen und Regelwerken genügt sowie
andererseits, wo möglich, Synergieeffekte nutzen, um nicht wenige Jahre nach
einer Sanierung oder Baustelle erneut handeln und die Verkehrsaufteilung
anpassen zu müssen.
Die Stadt Bonn wird als einer der europäischen Verkehrsknoten in den
nächsten Jahren einen sogenannten SUMP - Sustainable Urban Mobility Plan -
erstellen und dabei auf Basis bereits der bestehenden Vorarbeiten wie z.B.Seite 1 von 2
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VEP und Radverkehrsnetze Ziele und Maßnahmenvorschläge für eine
zukunftsorientierte städtische Verkehrsplanung erarbeiten.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de