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252642-01 AA · Änderungsantrag

Interfraktioneller Änderungsantrag: Ergebnisse des Workshops Masterplan Innenstadt Bad Godesberg vom 18. Februar 2025 Antrag zur Vorlage 252642

Nummer
252642-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
10.06.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Pfarrer-Minartz-Straße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Villichgasse Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Am Kurpark Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Kurfürstenallee Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Koblenzer Straße Straße· Rüngsdorf, Bad Godesberg
  • Stadthalle Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Hubertinumshof Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Bahnhofstraße Straße· Brüser Berg, Hardtberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 25.06.2025 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 252642 Ergebnisse des Workshops Masterplan Innenstadt Bad Godesberg vom 18. Februar 2025

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Änderungsantrag
öffentlich
252642-01 AADokumentenklasse C (vertraulich)
Antragsteller/in:
Inge Stauder
Dr. Uli Barth
Wolfgang Heedt
CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
04.06.2025 gez. Wenzel
Interfraktioneller Änderungsantrag: Ergebnisse des
Workshops Masterplan Innenstadt Bad Godesberg
vom 18. Februar 2025
Antrag zur Vorlage 252642
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 25.06.2025 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
Die Verwaltung wird gebeten bei den bisher festgehaltenen Entwicklungszielen
in den vier Schwerpunktbereichen, die vom Rat am 12.12.2024 zur Vertiefung
beschlossen wurden, noch folgende Ergänzungen und Änderungen (in Schräg-
druck), die mehrheitlich Konsens gefunden haben, vorzunehmen
Entwicklungsziele Schwerpunktbereich Villichgasse
• Funktion bzw. Charakter der Straße definieren
• Straßenraum ordnen, Verkehrsbeziehungen erhalten
• Öffentlichen Raum aufwerten, begrünen – Klimaanpassung
• Zugänglichkeit der Anlieferzonen sowie Tiefgaragenzufahrten erhal-
ten
• Prüfung einer Zufahrt zu der Tiefgarage der City-Terrassen neben
der Markuskapelle
• Oberirdische Stellplätze reduzieren/entfernen, diese Flächen für
Aufwertung und Begrünung nutzen
• Shared Space im südlichen Straßenabschnitt prüfen
• Fassade der Cityterrassen in die Straßenraumgestaltung einbezie-
hen einschließlich der Reaktivierung der Wasserkaskaden
• Einbindung der Eigentümer*innen
Entwicklungsziele Schwerpunktbereich Am Kurpark
• Verbindung Kurpark und Fußgängerzone im Einklang mit der Ver-
kehrsfunktion gestalten, insbesondere in den Kreuzungsbereichen
und auf Höhe des Schauspielhauses (Cafénutzung)
• Verkehrsfunktion erhalten bei reduziertem Straßenquerschnitt (ohne
den Zusatz Ausbildung eines „Boulevards“)
• Oberirdische PKW-Stellplätze reduzieren/entfernenSeite 1 von 4
Seite 2Dokumentenklasse C (vertraulich)
• Integration von Busverkehr und -haltestellen berücksichtigen
• Stärkung der Radinfrastruktur durch Zweirichtungsradweg auf In-
nenstadtseite zwischen Kurfürstenallee und Koblenzer Straße oder
Shared Space (zu prüfen)
Entwicklungsziele Schwerpunktbereich Kurfürstliche Zeile
• Straßenraum entlang der Kurfürstlichen Zeile reduzieren, begrünen
und aufwerten
• Parkstände am Straßenraum entlang der Kurfürstlichen Zeile entfer-
nen / umnutzen. Das gilt nur für die meisten Senkrechtparker ohne
die Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen und für Son-
derfunktionen.
• Übrige Parkplätze zum Stellplatznachweis für die Verwaltung, Re-
doute, Kurfürstenbad, Musikschule, Tennisplätze, Kleines Theater
und Stadthalle erhalten. Maßgabe ist der Erhalt der Parkplätze, so-
lange diese benötigt werden.
• In einem Stufenkonzept aufzeigen, wie sich die Parkplätze in einer
Zukunft mit reduziertem motorisierten Individualverkehr zu einem
Aufenthaltsort entwickeln können möglichst mit Zeichnungen im 10-
Jahresabstand
• Troglage der Kurfürstenallee aufheben, eine mögliche Zufahrt zum
Wendehammer vor dem Kleinen Theater, dem Restaurant und den
Tennisplätzen prüfen (nur offen für Lieferverkehr und Anwoh-
ner*innen)
Entwicklungsziele Schwerpunktbereich Hubertinumshof
• Bei Nachnutzung der Post-Liegenschaft „prominente“ Nutzung, z.B.
Hotel zumindest im Eckbereich
• Nutzungen berücksichtigen, die die Innenstadt stärken, aber auch
Wohnen berücksichtigen
• Eckbetonung durch möglichen Hochpunkt (Geschosszahl ist zu prü-
fen mit Blick auf Hochhausgrenze – Wirtschaftlichkeit)
• Städtebauliche Aufwertung durch ebenerdige Erdgeschosszone
• Innenhof als Freiraum erhalten mit einer Verbesserung der Aufent-
haltsqualität
• Anlage einer ausreichend dimensionierten öffentlichen Tiefgarage
• Durchlässigkeit zum Hubertinumshof verbessern
• Begrünung, Aufwertung Hubertinunshof (ohne den Zusatz durch
Verkehrsreduktion)
• Städtebauliche Ergänzung der rückwärtigen Gebäude zur Alten
Bahnhofsstraße prüfen
Begründung
Das private Gelände der Kirche an der Pfarrer-Minartz-Straße kann in Zukunft
durchaus in den Prozess der Umgestaltung einbezogen werden, - natürlich im
Einverständnis mit dem Eigentümer - auch um potenziellen Wohnraum zu ge-Seite 2 von 4
Seite 3Dokumentenklasse C (vertraulich)
winnen. Daher ist auch die Prüfung einer Zufahrt zu der Tiefgarage der City-
Terrassen neben der Markuskapelle sinnvoll.
Bei der Prüfung der Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich der Villichgasse
und im Straßenraum sind die Eigentümer*innen zu beteiligen. Selbst bei der
Reduktion von Parkplätzen (ggf. Einrichtung von Behindertenparkplätzen, Zone
für Anlieferung etc.) sollten die Geschäftsleute gehört werden. Bauliche Verän-
derungen sollen auf keinen Fall ohne das Einverständnis der Eigentümer*innen
erfolgen. Es wäre auch sehr vorteilhaft, die Eigentümer*innen im hinteren Teil
der Villichgasse für eine Neugestaltung in ihrem Geschäftsbereich zu gewin-
nen.
Kommentar: Den Charakter der Straße könnte man als „Brücke zwischen In-
nenstadt und identitätsstiftendem Aennchen“ oder auch als „Ouvertüre“ zur
Innenstadt beschreiben
Für die Stärkung der Radinfrastruktur in Bad Godesberg ist eine schnelle Er-
reichbarkeit der Innenstadt von allen Richtungen wichtig. Da auf der Straße
„Am Kurpark“ viele Busse fahren, ist die Anlage eines getrennten Zweirich-
tungsradwegs sinnvoll.
Die Verkehrsfunktion soll für den motorisierten PKW-Verkehr bei der Straße
„Am Kurpark“ erhalten bleiben. Die Straße Am Kurpark muss nicht zu einem
„Boulevard“ ausgebaut werden, da die unmittelbaren Anlieger eher gewerbliche
Nutzer sind. Dort befinden sich unmittelbar an der Straße keine Geschäfte. Das
neue Café am Ende des Schauspielhauses wird sicherlich ein attraktiver An-
ziehungspunkt sein.
Der Straßenraum unmittelbar vor der Kurfürstlichen Zeile kann mit mehr Grün,
Blumeninseln und zusätzlichen Bänken aufgewertet werden. Dabei können die
meisten Senkrechtparker entfallen. Man sollte aber auch in diesem Bereich
noch Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen und für den Lieferver-
kehr für das Rathaus offenhalten. Alle anderen Parkplätze sind für die Nut-
zer*innen und Besucher*innen der Rathauszeile, der Redoute, der Musikschu-
le, des zukünftigen Kurfürstenbades, der Tennisplätze, des kleinen Theaters
sowie für die zukünftigen Benutzer*innen der Stadthalle notwendig. Alleine bei
größeren Veranstaltungen in der Redoute sind die Parkplätze ausgelastet.
Wenn die Stadthalle wieder ihre Pforten öffnet, werden noch weitere Parkplätze
benötigt.
Wegen der jetzigen steilen Fußgängerbrücke zum Kleinen Theater und zu den
Tennisplätzen mit Restaurant soll für die Zukunft geprüft werden, ob es nicht
einen behindertengerechten und bequemen Übergang für ältere und behinderte
Menschen von der Kurfürstlichen Zeile auf die andere Straßenseite geben
kann. Anstelle der Brücke soll eine niveaugleiche Querung möglich werden.
Wenn eine Stichstraße zum Kleinen Theater und zu den Tennisplätzen gebaut
werden könnte, die natürlich Lieferfunktionen erfüllen müsste, könnte die
Straße durch den Park entfallen. Man hätte dann eine große zusammenhän-
gende Parklandschaft.
Zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung von Bad Godesberg auch als
Kongressstadt ist es sehr förderlich in der Nähe der Stadthalle - die in einigen
Jahren wieder ihren Betrieb aufnehmen wird - ein größeres Hotel mit Magnet-Seite 3 von 4
Seite 4Dokumentenklasse C (vertraulich)
wirkung für die Kongressbesucher*innen vor Ort zu haben. Am Wochenende
können sich dort Touristen aufhalten. Für alle Besucher*innen der Stadthalle
und Hotelgäste sollten auch genügend Parkplätze vorhanden sein, ebenso für
die Geschäftsleute und die Bewohner*innen am Hubertinumshof, wo in Zukunft
verstärkt Wohnraum zur Verfügung gestellt werden soll.
Zum Hubertinumshof muss weiterhin eine Zufahrtsmöglichkeit bestehen blei-
ben, insbesondere für die Anlieger*innen, deren Geschäfte an der Alten Bahn-
hofstraße beliefert werden müssen.
Anlage/n
KeineSeite 4 von 4

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Datenstand: 03.11.2026, 12:09 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de