252592-03 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag des Jugendamtselternbeirats der Stadt Bonn zum Bürgerantrag: Revision und Veränderung der Elternbeiträge hinsichtlich ihrer Sozialverträglichkeit und Fairness
Kerndaten
- Nummer
- 252592-03 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 09.07.2025
- Letzte Änderung
- 31.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 252592-03 AA Antragsteller/in: Sören Wallrodt (Vertreter Jugendamtselternbeirat 08.07.2025 Änderungsantrag des Jugendamtselternbeirats der Stadt Bonn zum Bürgerantrag: Revision und Veränderung der Elternbeiträge hinsichtlich ihrer Sozialverträglichkeit und Fairness Beratungsfolge Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 10.07.2025 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Die Inhalte des Beschlusses des Ausschusses für Bürgerinnen und Bürger vom 15.05.2025 werden im Rahmen des partizipativen Prozesses „Kita- Entwicklungsplanung Bonn“ in einem separaten Workshop zum Thema „Eltern- beitragssatzung“ berücksichtigt. Die „Kita-Entwicklungsplanung Bonn“ wird durch das Amt 51 in Abstimmung mit dem Jugendamtselternbeirat Bonn, Vertreterinnen und Vertretern der freien Träger der Jugendhilfe sowie weiteren Akteuren durchgeführt. Die Prozessver- antwortung liegt beim Amt 51. Aus dem Prozess der „Kita-Entwicklungsplanung Bonn“ heraus werden dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Maßnahmen zur Beschlussfassung vorgelegt, insbesondere der Entwurf einer überarbeiteten Elternbeitragssat- zung. Begründung Mit dem vorliegenden Beschluss des Ausschusses für Bürgerinnen und Bürger vom 15.05.2025 wird das Thema „Elternbeitragssatzung“ erneut aufgegriffen. Es beschäftigt die Elternschaft seit Jahren – nicht nur in Bezug auf die Höhe der Beiträge, sondern auch hinsichtlich weiterer Aspekte wie Erstattung oder Staffelung der Beiträge. Für den Jugendamtselternbeirat als gewählte Vertre- tung der Eltern hat dieses Thema höchste Priorität. Aus der Elternschaft heraus wurden verschiedene konkrete Änderungsvor- schläge eingebracht. Der Jugendamtselternbeirat nimmt sowohl bei den politi- schen Vertreterinnen und Vertretern als auch in der Verwaltung den Willen wahr, sich dem Thema grundlegend zu widmen. Aufgrund der Komplexität und der gegenseitigen Abhängigkeiten der Vorschläge erscheint jedoch ein diskur- siver Prozess notwendig, der über die Möglichkeiten politischer Ausschüsse hinausgeht. Eine breite Beteiligung aller relevanten Akteure ist entscheidend, um eine hohe Akzeptanz möglicher Änderungen zu erreichen und realistischSeite 1 von 5 Seite 2 umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund hat sich der Jugendamtselternbeirat mit verschiedenen Akteuren – darunter Parteien, freie Träger und die Verwaltung – auf eine „Kita- Entwicklungsplanung Bonn“ verständigt. Diese versteht sich als partizipativer Prozess, in dem themenspezifisch gemeinsam Maßnahmen erarbeitet werden (siehe Anlage: Infoblatt Kita-Entwicklungsplanung Bonn). Mit dem Änderungsantrag soll sichergestellt werden, dass die im ursprüngli- chen Bürgerantrag enthaltenen Anregungen im Rahmen dieses Prozesses an- gemessen berücksichtigt werden. Anlage/n 1 Infoblatt Kita-Entwicklungsplanung Bonn (öffentlich)Seite 2 von 5 Vorbemerkung Bei diesem Infoblatt handelt es sich um einen Vorschlag des Jugendamtselternbeirats und der Initiative „Eltern am Limit“ zur Gestaltung des Prozesses der Kita-Entwicklungsplanung Bonn (KEP Bonn). Es ist als ein initialer Diskussionsvorschlag zu verstehen. Was ist das Ziel der KEP Bonn? Im Rahmen der KEP Bonn sollen in einem partizipativen Prozess themenbezoge Maß- nahmen zur Verbesserung der Situation in Bonner Kitas und Kindertagespflege entwickelt und abgestimmt werden. Diese Maßnahmen sollen am Ende des Prozesses dem Jugend- hilfeausschuss der Stadt Bonn zum Beschluss vorgelegt werden. Der partizipative Ansatz soll zudem zu einem gegenseitigen Verständnis für die Problemlagen der unterschiedlichen Akteure beitragen. Welche Akteure gibt es in der KEP Bonn? Die Steuerungsgruppe der KEP Bonn besteht aus 8 Vertreter*innen verschiedener Akteure: 2 x Jugendamt der Stadt Bonn; 2 x freie Träger der Stadt Bonn; 2 x Eltern- vertretung; 2 x stimmberechtigte Mitglieder des Jugendhilfeausschuss (politische Par- teien). Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe den Prozess zu leiten und die Ergebnisse der einzelnen themenbezogenen Workshops zusammenführen. Die Moderator*in begleitet den Prozess und koordiniert den Ablauf gemeinsam mit der Steuerungsgruppe. Hierbei handelt es sich um eine externe Person, die mit dem Thema fachlich vertraut ist, im Prozess jedoch keine fachliche Position einnimmt. Sie begleitet sowohl die Treffen der Steuerungsgruppe als auch die themenbezogenen Workshops. Die themenbezogenen Workshop-Gruppen setzen sich aus verschiedenen, vom Thema betroffenen Personen zusammen. Die Anzahl an Teilnehmenden kann dabei je Thema variieren. Teilnehmende können Kita-Leitungen, Kita-Mitarbeiter*innen, Eltern, Mitarbeiter*innen von Trägern, Verwaltungsmitarbeiter*innen (Jugendamt und anderer Ämter), Tagespflegepersonen, Politiker*innen etc. sein. Themenbezogene Expert*innen, welche zum Start eines Workshops einen fachlichen Input liefern, der z. B. auf Erfahrungen anderer Kommunen aufbaut. Infoblatt „Kita- Entwicklungsplanung Bonn“Seite 3 von 5 Phase 01 Themenbestimmung Die Steuerungsgruppe legt in 3 bis 4 Sitzungen die Themen der KEP Bonn und damit der jeweiligen themenbezogenen Workshops fest. Die Anzahl der Workshopthemen muss dabei überschaubar bleiben, so könnten z. B. besonders 4 bis 5 relevante Themen bearbeitet werden. Mögliche Themen der Workshops sind „PiA-Ausbildung“, „Notbetreuung/ Personalausfall“, „Personalgewinnung“, „Qualifizierung von Mitarbeiter- *innen“, „Elternbeitragssatzung“ u.v.m. Die Auswahl der Themen sollte unter Berücksichtigung verschiedenen Quellen erfolgen, z. B. Ergebnisse des Kita-Gipfels, Elternbefragungen, Mitarbeiterbefragungen, Trägerbefragun- gen (AG78), Datenanalysen oder allgemeinen Erfahrungen des Jugendamts und der Träger. Phase 02 Für jedes in der 1. Phase festgelegte Thema wird ein initialer Workshop terminiert und relevante Akteure als themenbezogene Workshopgruppen eingeladen. Die konkrete Anzahl an nachfolgenden Treffen zu einem Thema kann je nach Einschätzung des Arbeitsaufwands im Workshops selbst festgelegt werden. Zum 1. Workshop eines Themas findet ein fachlicher Input durch eine themenbezogene Expert*in statt. Die Workshops werden durch die Moderator*in geleitet, welche sowohl das Ziel im Blick behält als auch die erarbeiteten Maßnahmen am Ende der themenbezogenen Workshopreihe dokumentiert. Durchführung themenbezogener Workshops Phase 03 Zusammenführung der Maßnahmen Die Steuerungsgruppe führt gemeinsam mit der Moderator*in die Maß- nahmen der einzelnen themenbezogenen Workshops zusammen, erstellt eine Priorisierung und versucht, den Finanzierungsbedarf je Maßnahme zu quantifizieren. Die zusammengeführten Maßnahmen werden in eine Präsen- tation überführt. Phase 04 Öffentliche Ergebnispräsentation Die zusammengeführten Maßnahmen werden der Öffentlichkeit im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert. Dabei werden Rückfragen beantwortet und gegebenenfalls Hinweise aufgenommen. Wie könnte die KEP Bonn ablaufen? Phase 05 Abschluss Das Maßnahmenbündel wird dem Jugendhilfeausschuss präsentiert. Dort wird über die Umsetzung der Maßnahmen entsprechend der Priorisierung und zeitlichen Umsetzbarkeit abgestimmt. Die KEP Bonn umfasst 5 Phasen:Seite 4 von 5 ELTERN AM LIMIT B NN Externe Moderation Expert*innen Ungeordnete Maßnahmen Geordnete Maßnahmen Legitimierte Maßnahmen Themenbezogene Workshops02 Phase Phase 04 Öffentliche Ergebnispräsentation Phase 05 Abschluss Ziel- und Themen- bestimmung01 Phase Zusammenführung der Maßnahmen03 Phase Ziele und Themen Workshop-Gruppen Erarbeitung konkreter Maßnahmen Themenfindung, Koordination, Priorisierung Prozessbegleitung, Workshopleitung Fachinput zu Beginn der Workshops Juni 2025 Akteur*innen und ihre Funktionen Steuerungsgruppe Kita-Entwicklungsplanung Bonn (KEP Bonn)Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de