241997-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme zu CDU Große Anfrage: Städtische Bewerbung von Fahrradstraßen
Kerndaten
- Nummer
- 241997-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 23.01.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bad Godesberg Hauptort
- Rheinufer
- Adenauerallee
- Bornheimer Straße
- Bonn
- Rheinaue
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 241997-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Stellungnahme zu CDU Große Anfrage: Städtische Bewerbung von Fahrradstraßen Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 04.02.2025 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Wer hat den Auftrag für diese Plakatwerbung erteilt? Der Rat der Stadt Bonn hat am 13. Juni 2023 beschlossen, dass die Verwaltung die Umsetzung der neuen Fahrradstraßen durch Öffentlichkeitsarbeit und Informationskampagnen begleiten soll (DS-Nr. 230636): „Die Verwaltung führt eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit durch, dies beinhaltet Bürgerinformationen in den Bezirken, Presse- und Informationskampagnen für Fahrradstraßen. Anwohnende werden zudem, wie gehabt, kurz vor Ausführung der Markierungsmaßnahme per Briefsendung informiert und aufgeklärt.“ Die im Juni gestartete Fahrradstraßenkampagne hatte das Ziel, die in Fahrradstraßen geltenden Regeln und Rechte in der Stadtgesellschaft bekannt zu machen und zugleich den Wiedererkennungswert von Fahrradstraßen zu erhöhen. Die Kampagne bestand aus mehreren Bausteinen, darunter Plakate zur Bekanntmachung der Fahrradstraßen im Rahmen der städtischen Kontingente der Ströer Werbeflächen sowie Plakate zur Aufklärung der Regeln und Rechte in den betroffenen Straßen selbst. Die Kampagne hat somit einen ergänzenden Beitrag zur Umsetzung der Infrastrukturmaßnahme geleistet, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit in Fahrradstraßen zu erhöhen. Vielen Verkehrsteilnehmenden ist das Erscheinungsbild sowie der Regelungscharakter einer Fahrradstraße bisher nicht bekannt. Dies thematisiert auch ein derzeitig laufender politischer Antrag der CDU-Fraktion (DS-Nr. 241986). 2. Aus welchem Haushaltstitel wurde diese Aktion bezahlt und wie viel hat sie gekostet? Da das für das Projekt Fahrradstraßen federführende Amt 61 im Jahr 2023 zu der Zeit keine Mittel für die beschlossene Öffentlichkeitsarbeit bereitstellen konnte, erfolgte der Auftrag hierzu nach erfolgter Ausschreibung aus den Haushaltsmitteln des Programmbüros Mobilitätswende zu einer Summe von 22.372 €. Er umfasste die Entwicklung eines stadtweiten KampagnenansatzesSeite 1 von 3 Seite 2 sowie deren Konzeption. Für die Verbreitung der Kampagneninhalte (Erstellung und Druck der Plakate, Verbreitung) wurden über die Mittel des Amts 61 weitere 22.226 € bereitgestellt, welche zu einem Großteil über die Förderrichtlinie Nahmobilität Öffentlichkeitsarbeit des Landes NRW gedeckt werden konnten. 3. Gibt es vergleichbare politische Beschlüsse, die mittels Plakatierung durch die Stadt beworben werden? Es ist grundsätzlich gängig, Kampagnen zur Verkehrssicherheit oder zu Verkehrsregeln auch an den betreffenden Stellen durchzuführen. So wurde im Jahr 2021 auf Beschluss des Haupt- und des Verkehrsausschusses aus dem Jahr 2020 eine stadtweite Informationskampagne auf den Plakatwänden und digitalen Screens zu einigen Verkehrsregeln der StVO durchgeführt (DS-Nr. 201476). Auch hat die Stadtverwaltung in der Vergangenheit auf Plakatwänden im Stadtgebiet um gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr geworben. Als die StVO novelliert wurde und 1,5 m Überholabstand zu Radfahrenden gesetzlich festgesetzt wurden, fand ebenfalls eine Öffentlichkeitskampagne statt. Seitdem sind alle rund 400 Fahrzeuge der Bonner Stadtverwaltung mit Heckaufklebern ausgestattet, die auf den Überholabstand hinweisen. Banner verwendete die Verwaltung schon 2019 im Kontext der Fahrradstraßen, um z.B. in Bad Godesberg auf Initiative des Amos-Comenius-Gymnasiums über die Regeln in Fahrradstraßen zu informieren. Im Rahmen der Projekte und Baumaßnahmen am Bonner Rheinufer, auf der Adenauerallee und der Bornheimer Straße informiert die Stadt mit Bauzaunplakaten. Im Zuge der Öffentlichkeitskampagne zum Projekt “Emissionsfreie Innenstadt” waren Dreiecksständer mit Plakaten vor Ort, in der Rheinaue und an den Mobilstationen im Einsatz. Generell nutzt die Verwaltung im Zuge gesamtstädtischer Informationskampagnen meist die digitalen Werbeflächen im Stadtgebiet, unter anderem sogenannte City- und Infoscreens (bspw. Kampagnen zu: Personalgewinnung, Fest der Demokratie, Bonn isst gut, Tag der Vereinten Nationen und weitere). Diese digitalen Screens kamen auch im Rahmen der Informationskampagne zu Fahrradstraßen zum Einsatz. 4. Wenn ja, aus welchen Haushaltsmitteln werden diese bezahlt? Die Haushaltsmittel hierfür sind bei den verschiedenen (jeweils federführenden) Ämtern und Dezernaten verortet. Die begleitende Plakatkampagne zur Einrichtung der neuen Fahrradstraßen hat den Zweck die Bevölkerung über die Fahrradstraßen und die dort geltenden Regeln aufzuklären. Sie ist ein etabliertes Mittel, das derzeit deutschlandweit viele Kommunen anwenden, die Fahrradstraßen neu einrichten und ist auch Teil der Handlungsempfehlungen und Leitfäden zur Einrichtung von Fahrradstraßen.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:55 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de