240200-02 AA · Änderungsantrag
FDP-Änderungsantrag zum Antrag Mehr Bäume für Bonn Antrag zur Vorlage 240200
Kerndaten
- Nummer
- 240200-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 05.04.2024
- Letzte Änderung
- 22.10.2026
Orte
- Neu-Duisdorf Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.731 Zeichen)
Änderungsantrag öffentlich 240200-02 AA Antragsteller/in: Frank Thomas Johannes Gerd de Vries Werner Hümmrich FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 05.04.2024 FDP-Änderungsantrag zum Antrag Mehr Bäume für Bonn Antrag zur Vorlage 240200 Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.04.2024 Empfehlung Rat 18.04.2024 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Beschlusstext wird wie folgt ersetzt: Die Verwaltung wird gebeten, bei der weiteren Umsetzung des Stadtbaumkonzepts folgende Maßgaben zu berücksichtigen: 1. Durchführung von umfassenden Bürgerbeteiligungsverfahren mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf vor der Umsetzung von Straßenbaumpflanzungen in den einzelnen Stadtteilen, 2. Nutzung von Alternativstandorten (möglichst ortsnah auf städtischem oder privatem Flächen) außerhalb des Straßenraums, wenn der Wegfall von Parkplätzen auf keine Zustimmung stößt. In diesen Fällen werden grundsätzlich drei Bäume oder mehr anstelle eines ursprünglich geplanten Straßenbaums gepflanzt, 3. das Stadtbaumkonzept wird um hochwüchsige Büsche, Sträucher und Hecken erweitert und 4. die Verwaltung entwickelt ein Förderprogramm (begleitet von einer Werbekampagne), mit dem das Anpflanzen von Bäumen, hochwüchsigen Büschen, Sträuchern und Hecken auf privaten Grundstücken finanziell unterstützt wird und in dem die förderfähigen Bäume, hochwüchsigen Büsche, Sträucher und Hecken definiert werden. Begründung Die Debatte um die Pflanzung von Stadtbäumen im Stadtteil „Neu-Duisdorf“ hat gezeigt, dass oftmals Bürgerinnen und Bürger betroffen sind, die unter anderem für den Weg zur täglichen Arbeit auf den PKW sowie dieSeite 1 von 2 Seite 2 Straßenparkplätze angewiesen sind, weil sie weder eine Garage noch einen Stellplatz haben. Es hat sich zudem herausgestellt, dass – wie von der Verwaltung zwischenzeitlich eingeräumt – die Bürgerbeteiligung im Vorfeld unzureichend gewesen ist. Deshalb ist bei künftigen Umsetzungsmaßnahmen eine umfassende Bürgerbeteiligung mit dem notwendigen zeitlichen Vorlauf vorzusehen. Nach den Ausführungen der Stadtverwaltung bedarf es keiner Erweiterung des Stadtbaumkonzepts auf städtische Grünanlagen, Grünflächen und sonstigen städtischen Flächen (z.B. Sportanlagen, Schulhöfe, Freiflächen von Kindergärten, Kinderspielplätze, Fußgängerzonen). Hier könnten jederzeit Bäume gepflanzt werden, wenn diese Pflanzungen in das Gestaltungskonzept der jeweiligen Anlage fielen. Daher sollen, wenn die Pflanzung von Straßenbäumen bei Wegfall von Parkplätzen auf wenig bis keine Akzeptanz stößt, Alternativstandorte auf städtischen, aber auch privaten Flächen genutzt werden. Aufgrund der hohen Kosten eines Straßenbaums, können in solchen Fällen grundsätzlich drei Bäume oder mehr anstelle eines Straßenbaums zu gepflanzt werden. Im Stadtgebiet gibt es viele Flächen, die für Bäume nicht oder nur beschränkt geeignet sind (z.B. wegen des Platzbedarfs eines Baumes mit seiner Krone oder der Verschattung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen). Diese Flächen bieten jedoch häufig gute Standorte für hochwüchsige Büsche, Sträucher und Hecken. Deren Potential muss ebenfalls erschlossen werden, weil die genannten Pflanzen ähnliche Vorteile für das Klima, die Luftreinhaltung, den Artenschutz, den Lärmschutz und die Psyche bieten wie Bäume. Mit dem Förderprogramm, das von einer Werbekampagne begleitet wird, werden im Vergleich zu den Straßenbäumen kostengünstige Anreize für die privaten Eigentümerinnen und Eigentümer geschaffen, Bäume und hochwüchsige Büsche, Sträucher und Hecken anzupflanzen. In dem Programm werden die förderfähigen Pflanzen definiert. Für die Definition der Bäume enthält das gegenwärtige Stadtbaumkonzept bereits gute fachliche Informationen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de