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231965-01 AA · Änderungsantrag

FDP-Änderungsantrag: Beschluss zum Bonner Freiraumplan Antrag zur Vorlage 231965

Nummer
231965-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
17.01.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 31.10.2024 Empfehlung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 27.02.2024 Anhörung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.06.2024 Anhörung
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 04.06.2024 Anhörung
  5. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 24.01.2024 Anhörung
  6. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 20.11.2024 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 231965 Beschluss zum Bonner Freiraumplan

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Änderungsantrag
öffentlich
231965-01 AA
Antragsteller/in:
Wolfgang Heedt
Dr. Dominique Löbach
Frank Herboth
Frank Thomas
Petra Nöhring
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
17.01.2024, gez. Wenzel, Pfeiffer, Reeh-Schall, Dr. Leonhardt
FDP-Änderungsantrag: Beschluss zum Bonner
Freiraumplan
Antrag zur Vorlage 231965
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.01.2024 Anhörung
Bezirksvertretung Beuel 24.01.2024 Anhörung
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 24.01.2024 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 30.01.2024 Anhörung
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
31.01.2024 Empfehlung
Bezirksvertretung Hardtberg 05.03.2024 Anhörung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Zu Gliederungspunkt 3.4. vertieft die Verwaltung die Analyse und weist
die zwar privat genutzten, dennoch der Ökologie zu Verfügung
stehenden Gartenflächen separat aus. Dabei unterscheidet sie nach
Stadtbezirken, Ortsteilen und Quartieren. In der Folge des Kapitels
korrigiert sie die Aussage des Berichts auf S. 36, Zitat: "33,1 % der
Gesamtfläche der Stadt Bonn sind bebaute Fläche einschließlich der
dazugehörigen Freiflächen auf den Grundstücken."
2. Zu Gliederungspunkt 4.1. wird die Betrachtung dahingehend
ausgeweitet, dass Bonn über ein nur sehr kleines Stadtgebiet verfügt,
infolgedessen von der Bewohnerschaft Bonns bei der Freiraumnutzung
auch das angrenzende Territorium des Rhein-Sieg-Kreises einbezogen
wird, hierunter insbesondere das mit dem ÖPNV sowie für den Rad-
und Fußverkehr hervorragend erschlossene Siebengebirge. Des
Weiteren wird im Bericht gewürdigt, dass auch das mit de SPNV
erschlossene Ahrtal sowie die für den MIV erschlossene Voreifel zum
Naherholungsraum Bonns zählen und intensiv für Wanderungen oder
Radtouren genutzt werden.
3. Im Bericht wird an geeigneter Stelle herausgearbeitet, dass die
srheinische Eisenbahntrasse mit zeitweise bis zu 13 Minuten
geschlossenen Bahnübergängen, Zitat aus DS 1811313ST5: "Neben
der Verkehrszählung wurden auch die Schrankenschließzeiten
zwischen 6.00 und 22.00 Uhr registriert. Hierbei wurde ermittelt, dass
die Schranken durchschnittlich 34 Minuten pro Stunde geschlossen
waren. Die Gesamtschließzeit schwankte zwischen 23 und 40 MinutenSeite 1 von 2
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in der Stunde. Die Einzelschließzeiten betrugen zwischen 2 bis 13
Minuten." eine wesentliche Barriere zum Rhein darstellt, die
insbesondere den Ortsteil Friesdorf betrifft (BÜ Annaberger Straße,
Marie-Schlei-Allee sowie den gemeinsam mit den Dottendorfern
genutzten BÜ Dottendorfer Straße). Diese Barrierewirkung wird
verstärkt durch die B9 sowie die Stadtbahntrasse.
Begründung
• Zu 1.: Die zitierte Aussage über alle Stadtbezirke, Ortsteile und
Quartiere hinweg ist zu global, um hieraus Prioritäten ableiten zu
können. So ist anzunehmen, dass sich die Verhältnisse, historisch
gewachsen, in Bad Godesberg und Tannenbusch bzw. der Bonner
Altstadt dramatisch unterscheiden. Die Darstellung von privaten
Gartenflächen als "bebaute Flächen" verzerrt ebenfalls in unzulässiger
Weise das Bild, denn auch diese Flächen dienen der Ökologie, stehen
Fauna, Flora und Mensch zu Verfügung. Die globale statistische
Aussage wird geradezu ins Absurde geführt, bedenkt man die HiCoG-
Siedlungen in Muffendorf, Plittersdorf und Tannenbusch sowie die im
Zuge der jungen Bundesrepublik angelegten Beamtensiedlungen mit
ihren üppigen Grünflächen.
• Zu 3.: Die genannten Barrierewirkungen sind ein Faktum. Mit dem
geplanten Ausbau der Strecke 2630 und dem hierdurch induzierten
höheren Personen- und Güterzugaufkommen wird insbesondere das
Trennende der Bahntrasse noch verstärkt.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 12:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de