231712-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Einleitung des Vergabeverfahrens zur Sanierung des unteren Derleteiches
Kerndaten
- Nummer
- 231712-02 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 01.12.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 231712-02 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Einleitung des Vergabeverfahrens zur Sanierung des unteren Derleteiches Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 05.12.2023 Kenntnisnahme Ergänzende Stellungnahme / Erklärung zur abgelehnten Dringlichkeitsbe- gründung: Eine Auftragsvergabe und Durchführung der Maßnahme außerhalb der Schon- zeit dort vorkommender Tiere, ist aufgrund des erforderlichen Vergabeverfah- rens und daran gebundene Fristen nicht mehr möglich. Das Sanierungskonzept liegt vor und die Beschlussfassung des Vergabeverfahrens soll im regulären Sitzungslauf erfolgen. Das Vergabeverfahren kann in der ersten Jahreshälfte 2024 durchgeführt werden. Die Maßnahme soll dann ab Oktober 2024 durchge- führt werden. Die Gefahr im unteren Derleteich besteht darin, dass insbesondere in soge- nannten Tropennächten der Sauerstoffgehalt im See soweit sinkt, dass sich in dem dann anaeroben Zustand Botulismus Bakterien ansiedeln könnten, welche als Stoffwechselprodukt das Gift Botulin produzieren, welches zu dem in der Dringlichkeitsbegründung genannten Tiersterben führen könnte. Da eine sehr schnelle Umsetzung nicht mehr im Winter möglich ist, wird die Fachverwaltung dieser Situation durch eine Gewässerüberwachung im kom- menden Jahr begegnen. Dabei kann frühzeitig erkannt werden, ob die Sauer- stoffkonzentration bedenklich absinkt. Durch einen Belüfter würde in diesem Fall Sauerstoff in das Gewässer eingebracht. In Kenntnis dieser Situation wird sich die Verwaltung frühzeitig um die Verfügbarkeit eines solchen Belüfters kümmern. Damit wird ein Fischsterben sowie die Ansiedlung einer kritischen Masse von o.g. Bakterien im Rahmen der Möglichkeiten verhindert. Dieses Vorgehen stellt zwar keine Dauerlösung dar, sie ist jedoch dazu geeignet, die Wasserwerte bis zu einer Sanierung, die dann ab Spätherbst 2024 erfolgt, aus- reichend stabil zu halten und ein Fischsterben bestmöglich zu vermeiden. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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