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231408-01 AA · Änderungsantrag

SPD-Fraktion BV Bad Godesberg: Neubau des Kurfürstenbades Antrag zur Vorlage 231408

Nummer
231408-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
05.09.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.09.2023 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 231408 Neubau des Kurfürstenbades

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Änderungsantrag
öffentlich
231408-01 AA
Antragsteller/in:
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
Dr. Uli Barth
Gabriel Kunze
05.09.2023 gez. Wenzel
SPD-Fraktion BV Bad Godesberg: Neubau des
Kurfürstenbades
Antrag zur Vorlage 231408
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.09.2023 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Ziffer 1 des Beschlussvorschlags der Verwaltung wird wie folgt ergänzt:
Die Bezirksvertretung Bad Godesberg stimmt der Vorplanung für den Neubau
des Kurfürstenbades mit folgenden Maßgaben zu:
1. Schwerpunkt Gesundheitsbad:
a) Die Verwaltung prüft die Möglichkeit zum Einbau von Wasserdüsen in einem
der Becken im 1. OG (Multifunktionsbecken, Mehrzweckbecken).
b) Die Verwaltung prüft die Möglichkeit, zumindest Tauchbecken wieder mit
Wasser aus einer der Heilquellen zu speisen.
2. Funktionalität:
a) Die Verwaltung prüft die Möglichkeit, die Umkleiden für die Sauna in den
allgemeinen Umkleidebereich einzubeziehen, beispielsweise durch Versetzung
der Vereinzelungsanlage/Ticketkontrolle für die Sauna.
b) Die Verwaltung prüft, ob das Multifunktionsbecken abends nach Ende des
allgemeinen Badebetriebs in die Sauna integriert werden kann, indem eine
verschließbare Verbindungstür zwischen Saunabereich und
Multifunktionsbecken eingebaut wird.
Begründung
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Zum Schwerpunkt eines Gesundheitsbads gehören auch Massagedüsen; diese
sind in der bisherigen Planung nicht vorgesehen. Sofern sie mit vertretbarem
Aufwand eingebaut werden können, sollte dies im weiteren Planungsprozess
berücksichtigt werden. Die Attraktivität des Kurfürstenbads als Gesundheitsbad
würde dadurch steigen.
Die Bad Godesberger Heilwasser sind ein Alleinstellungsmerkmal des
Kurfürstenbads. Ihre stärkere Nutzung, nicht nur für Trinkbrunnen, würde das
Profil des Bads schärfen und damit auch seien wirtschaftlichen Erfolg
verbessern. Zumindest eine entsprechende Verrohrung sollte vorgesehen
werden, die eine spätere Versorgung der Tauchbecken mit Wasser aus den
Quellen erlaubt.
zu 2.
Der Badebereich im 1. OG verfügt nur über sehr wenige Einzelumkleiden. Für
die Sauna sind weitere Einzelumkleiden vorgesehen, allerdings hinter einer
Vereinzelungsanlage/Ticketkontrolle. Sie sind für den normalen Badebetrieb
nicht zugänglich. Es ist nicht ersichtlich, warum die Sauna über einen
separaten Umkleidebereich verfügen muss, die Ticketkontrolle kann auch noch
nach den Umkleiden erfolgen. Dann könnten diese Umkleiden in den
allgemeinen Badebereich einbezogen und der Mangel an Einzelumkleiden mit
einfachen Mitteln behoben werden.
In manchen Bädern – beispielweise Das Leuze in Stuttgart – wird ein kleines
Schwimmbecken nach Schließung des Badbetriebs (dort um 21 Uhr) bis zur
Schließung der Sauna (dort um 23 Uhr) für Saunagäste geöffnet. Das neue
Kurfürstenbad weist die dafür erforderlichen baulichen Voraussetzungen auf, es
fehlt lediglich eine verschließbare Tür zwischen Sauna und
Multifunktionsbecken. Diese sollte in den weiteren Planungen vorgesehen
werden.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 12:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de