230812-04 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme zu SPD-Große Anfrage: Alternativen für Radschnellweg in der Rheinaue
Kerndaten
- Nummer
- 230812-04 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 22.10.2024
- Letzte Änderung
- 03.11.2026
Orte
- Ludwig-Erhard-Allee Hauptort
- Kennedyallee
- Sträßchensweg
- Charles-de-Gaulle-Straße
- Petra-Kelly-Allee
- Turmstraße
- Hardtstraße
- Dahlmannstraße
- Karl-Carstens-Straße
- Heussallee
- Bad Godesberg
- Rheinaue
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 230812-04 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Stellungnahme zu SPD-Große Anfrage: Alternativen für Radschnellweg in der Rheinaue Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 30.10.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Welche Alternative zum gescheiterten Radschnellweg in der Rheinaue hat die Stadtverwaltung zwischenzeitlich entwickelt? Die Datei im Anhang zeigt die möglichen Alternativrouten zur ursprünglichen Planung. Es handelt sich hierbei um eine Erstprüfung. Bei der Abwägung zwischen den verschiedenen Varianten sind Kriterien wie Verkehrsfunktion, Förderzweck, Parkfunktion der Rheinaue, Baumfällungen, Natur- und Artenschutz, Denkmalschutz und Urheberrecht sowie die zeitliche Schiene einer möglichen Umsetzung zu betrachten. Die Vorzugsvariante der Verwaltung würde gemäß dieser Abwägung Variante 2a darstellen. Bei dieser Variante werden auf den meisten Abschnitten wichtige Elemente einer Radhauptroute erfüllt: getrennte Rad- und Fußwege, regelkonformer Zweirichtungsradweg, Begegnen von Fahrrädern mit Kinderanhänger, Lastenrädern oder auch Dreirädern ist gewährleistet; ein gegenseitiges Überholen ist möglich. Die Führung durch den Park ist sicher für alle Altersklassen, die Fahrt ist ohne Kreuzungen mit Kfz und ohne Ampeln entspannt und zügig in einem Stück möglich. Die Variante ist am schonendsten bezüglich Baumfällungen und Flächenversiegelung und wird als voraussichtlich mit dem Denkmalschutz vereinbar eingeschätzt. Die Varianten außerhalb des Parkes weisen viele mögliche Konfliktpunkte mit dem Kfz-Verkehr auf (z.B. Autobahnabfahrt Rheinaue bzw. Bad Godesberg, Knotenpunkt Ludwig-Erhard- Allee/Kennedyallee, Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage des Posttowers). Die Führung durch den Park folgt zudem dem Verlauf des Rheinradweges der im Norden und im Süden an den Park anschließt. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Erstprüfung; im weiteren Verlauf müssen Detailprüfungen und entsprechende Gutachten erfolgen. Dafür müsste ein Planungsbüro beauftragt und betreut werden. Derzeit hat die Verwaltung keine personellen Kapazitäten, dieses Projekt neben den bereits laufenden Projekten zu bearbeiten. 2. Falls noch keine neue Planung entwickelt worden ist: Bis wann und ausSeite 1 von 16 Seite 2 welchen Mitteln wird der vorhandene Radweg in der linksrheinischen Rheinaue saniert? Derzeit ist keine Sanierung des Radweges geplant. Anlage/n 1 Linke Rheinaue Alternativen Kartendarstellung (öffentlich)Seite 2 von 16 RahmenbedingungenSeite 3 von 16 Landschaftsschutz Bereiche die unter Landschaftsschutz stehenSeite 4 von 16 Denkmalschutz denkmalgeschützte BereicheSeite 5 von 16 PlanvariantenSeite 6 von 16 Bisherige Planung Zu fällende Bäume: 44 StückSeite 7 von 16 Variante 1 Abschnitt 2.2 wie gehabt ausbauen, kein Ausbau von 2.3 und anschließend Optimierung auf 2.3 prüfen Zu fällende Bäume: 16Seite 8 von 16 Variante 1a Abschnitt 2.2 wie gehabt ausbauen, Im Abschnitt 2.3 wie geplant Wege tauschen und den neuen Fußweg ausbauen, neuen Radweg abschnittsweise nur dort ausbauen, wo keine 3,50 m Breite erreicht werden Zu fällende Bäume: 25 (unter Vorbehalt!)Seite 9 von 16 Variante 1b Abschnitt 2.2 wie gehabt ausbauen, kein Ausbau der oberen Radwege in 2.3, nur Sanierung oder Ausbau des unteren Radweges in Abschnitten Zu fällende Bäume: 16 + unbekannte Zahl am unteren UferradwegSeite 10 von 16 Variante 2a Abschnitt 2.2 wie gehabt ausbauen, vor dem Bismarckdenkmal hoch. Unteren Radweg zum reinen Fußweg machen. Oben grundsätzlich heutigen Rad- und Fußweg tauschen, neuen Radweg nicht verbreitern & nur neue Fußwege von 2,00 m auf 2,50 m verbreitern Zu fällende Bäume: vorauss. 8 Stück (unter Vorbehalt!) Teilabschnitt zwischen 2.2 und 2.3 schwer abzusehen, da hier keine Daten bzgl. Bäume vorliegen. Vorschlag: im Zweifel oberen Fußweg auf Teilstücken nicht verbreitern wenn zu viele Bäume betroffen.Seite 11 von 16 Variante 2b Teilweise Einrichtungslösung: Ersten Teil von Abschnitt 2.2 wie gehabt ausbauen, Radweg Richtung Süden vor dem Bismarckdenkmal hochführen. Anschließend beide Richtungen wie in urspr. Planung oben führen. Unteren Radweg ab da zum reinen Fußweg machen. Oben grundsätzlich heutigen Rad- und Fußweg tauschen, neuen Radweg nicht verbreitern & nur neue Fußwege von 2,00 m auf 2,50 m verbreitern Zu fällende Bäume: vorauss. 10 Stück (unter Vorbehalt!) Teilabschnitt zwischen 2.2 und 2.3 schwer abzusehen, da hier keine Daten bzgl. Bäume vorliegen. Vorschlag: im Zweifel oberen Fußweg auf Teilstücken nicht verbreitern wenn zu viele Bäume betroffen.Seite 12 von 16 Variante 3 – Neue Route durch den Park Eine neue Radroute durch den Park Zu fällende Bäume: unbekannt ?Seite 13 von 16 Variante 4a – Sträßchensweg Charles-de-Gaulle-Straße, Petra-Kelly-Allee queren, Sträßchensweg, Brücke über A562, Weg entlang Ludwig-Erhard-Allee, Ludwig- Erhard-Allee, Kennedyallee bis Turmstraße, über Hardtstr. zurück zum Rhein Zu fällende Bäume: vorauss. 89 StückSeite 14 von 16 Alternativen außerhalb der Rheinaue Variante 4b – Petra-Kelly-Allee Führung über Charles-de-Gaulle-Straße, Petra-Kelly-Allee, Ludwig- Erhard-Allee, Kennedyallee, Turmstr. und Hardtstraße Zu fällende Bäume: vorauss. 36 StückSeite 15 von 16 Variante 5 – B9 Führung über Dahlmannstraße, Karl-Carstens-Straße, Heussallee, B9, Kennedyallee, Turmstr. und Hardtstraße Zu fällende Bäume: vorauss. 200 StückSeite 16 von 16
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:08 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de