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222006-83 AA · Änderungsantrag

Koalitions-ÄA zu Vorhaben 5.3.2.3. Fachbetriebe und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau der Stadt fördern * Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006

Nummer
222006-83 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
20.03.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.03.2023 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 63 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 222006 Zielbeschluss Bonner Klimaplan

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Änderungsantrag
öffentlich
222006-83 AA
Antragsteller/in:
Friederike Martin
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Alois Saß
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Stefan Freitag
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Karin Willnauer
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
20.03.2023
Koalitions-ÄA zu Vorhaben 5.3.2.3. Fachbetriebe
und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau der
Stadt fördern * Zielbeschluss Bonner Klimaplan
Antrag zur Vorlage 222006
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
21.03.2023 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
1) Der Steckbrief 5.3.2.3 “Ausbildungsoffensive für den PV-Ausbau” wird
umbenannt in “Fachbetriebe und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau
der Stadt fördern”.
a. Für die Umsetzung dieser Aktivität wird mit 1 VZÄ statt 0,5 VZÄ
gerechnet. Die Sachkosten werden von 200.000 Euro auf 250.000
Euro für den kommenden Doppelhaushalt aufgestockt. Zusätzlich
soll durch das VZÄ auch die Koordination der Kooperationspartner
übernommen werden.
b. In “Ausgangslage” wird der erste Absatz ergänzt um den Satz:
“Auch für den übrigen energetischen Umbau der Stadt werden eine
große Zahl an Handwerks- und Fachkräften benötigt.”
c. Nach “Weiterbildung zum/r Solarteur*in” wird ergänzt: “sowie
Ausbildungen zu anderen Berufen für den energetischen Umbau
der Stadt”
2) Im Bereich Wirtschaft wird an passender Stelle der folgende neue
Steckbrief eingeführt:
Die Stadtverwaltung schafft bessere Rahmenbedingungen, damit
bestehende Fachbetriebe für den energetischen Umbau der Stadt sich
erweitern und neue Fachbetriebe sich ansiedeln können, um den UmbauSeite 1 von 3
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der Stadt hin zur Klimaneutralität zu beschleunigen.
a. Die Verwaltung organisiert dafür einen kommunalen Gipfel zur
Stärkung der Fachbetriebe in der Region Bonn. Dabei soll
herausgearbeitet werden, wie die Stadt Bonn die Umsetzung der
Aktivitäten des Klimaplans sicherstellen kann, die durch
Fachbetriebe ausgeführt oder unterstützt werden.
b. Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept, um Fachbetriebe dabei zu
unterstützen, sich in Bonn zu gründen, neu anzusiedeln oder sich
zu erweitern. Dabei sind insbesondere zu beachten und zu prüfen:
i. die Vergabe von Bauland oder Erweiterungsflächen an
solche Fachbetriebe. Hierbei ist auf eine gute Flächennutzung
zu achten, beispielsweise in Form von gestapeltem Gewerbe
(Lofts).
ii. In zukünftigen Bauleitverfahren soll darauf geachtet
werden, dass (soweit sinnvoll möglich) auch in besonderen
Wohngebieten, Mischgebieten und urbanen Gebieten
Kapazitäten für solche Fachbetriebe entstehen.
iii. die Schaffung oder Förderung günstiger und attraktiver
Wohnmöglichkeiten für Auszubildende solcher Fachbetriebe
in der Stadt Bonn (z. B. Werkswohnungsbau).
Begründung
Die tatsächliche Arbeit zum Umbau der Stadt leisten vor allem Handwerks- und
Fachbetriebe, die Gebäude energetisch sanieren oder Aus- und Umbauten zur
Energie- und Wärmewende durchführen sowie solche Unternehmen, welche
die dafür notwendigen Geräte und Materialien bereit- oder herstellen.
Ein wesentlicher Hemmschuh für den Solarausbau wie auch die energetische
Gebäudesanierung und die Wärmewende ist der Mangel an Fachbetreiben und
deren Kapazität. In einer Stadt wie Bonn mit hohen Bodenpreisen ist es
herausfordernd, sich als Fachbetrieb neu anzusiedeln oder zu erweitern. Hier
soll die Stadt unterstützen, da wir die Fachbetriebe brauchen, um das Ziel der
Klimaneutralität zu erreichen. Neben den fehlenden Fachleuten vor Ort bremst
die Nicht-Verfügbarkeit von Geräten und Teilen, die teils aus weiter Ferne in
Abhängigkeit von globalen Lieferketten beschafft werden müssen. Daher sind
auch Zulieferer zum Beispiel moderner Heizungsanlagen in Bonn und der
Region wünschenswert und sollen mitgedacht werden.
Durch günstige und attraktive Wohnmöglichkeiten für Auszubildende in einem
“Klimaberuf” soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, eine solche
Ausbildung in einem Bonner Betrieb zu ergreifen.Seite 2 von 3
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Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 10:22 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de