222006-68 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag der Koalition - Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006, hier: Arbeitsgruppe Innenentwicklung
Kerndaten
- Nummer
- 222006-68 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 15.03.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Änderungsantrag öffentlich 222006-68 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Paul Brückner SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabriel Kunze DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Holger Schmidt Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Frank Fremerey Änderungsantrag der Koalition - Zielbeschluss Bonner Klimaplan Antrag zur Vorlage 222006, hier: Arbeitsgruppe Innenentwicklung Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 15.03.2023 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Im Arbeitsprogramm (Band 2) wird das Projekt 4.2.1.1. Umsetzungsstrategie systematische Erschließung der Flächenoptimierungspotenziale wie folgt geändert: I. Das Projekt erhält den Namen „Arbeitsgruppe Innenentwicklung“. II. Die Verwaltung wird beauftragt, das Konzept des Projektes so zu ändern, dass anstelle der Entwicklung einer Umsetzungsstrategie, von weiteren Konzepten und Detailanalysen oder theoretischer Umsetzungsinstrumente, die Findung, Planung und Umsetzung von konkreten Wohnbauprojekten zur Nachverdichtung in den Fokus genommen wird. Dazu soll in der Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe Innenentwicklung eingerichtet werden. Die Arbeitsgruppe ist ein multiprofessionelles Team aus Stadtplanung, Immobilien-/Wohnungswirtschaft, Architektur, Projektentwicklung und umfasst 4,25 VZÄ-Stellen (inkl. eigener Teamleitung). Die Arbeitsgruppe soll systematisch Potenzialflächen für den Wohnbau identifizieren und erste konkrete Umsetzungsideen entwickeln, Eigentümer aktiv ansprechen, ggf. Investoren suchen, bei Fördermittel beraten und bis zur Planungsvereinbarung im Prozess der Baurechtschaffung unterstützen. Bei den ersten Projekten kann sie auch im weiteren Verfahren begleiten.Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Klares Politisches Ziel der Ratskoalition ist es, durch eine dreifache Innenentwicklung ausreichend bezahlbaren Wohnraum in Bonn zu schaffen. Inzwischen hat sich die Verwaltung einen guten Überblick über die möglichen Potenzialflächen für einen innenverdichteten Wohnbau verschafft. Leider fehlen bis jetzt ausreichend Wohnbauprojekte zur Umsetzung. Ein Bauprojekt der Innenverdichtung hat gerade zum Start erheblich schwierigere Voraussetzungen als eines auf dem freien Feld. Die notwendigen Grundstücke sind meist im Streubesitz, vielfach bereits mit Gebäuden bebaut. Oft herrschen andere Nutzungsformen als Wohnraum oder kleinere Dichten vor. Das vorhandene Bau(planungs)recht muss in der Regel geändert werden. Häufig fehlen das nötige Kapital und die Motivation der Beteiligten (Investor, Eigentümer, Architekten) ein konkretes Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Derzeit mangelt es an einer zentralen Steuerung und Unterstützung durch die Stadt, Projekte der Innenentwicklung anzustoßen und zu begleiten. Das soll mit der multiprofessionell zusammengesetzten Arbeitsgruppe Innenentwicklung geändert werden. Durch eine stärkere Lenkung der Stadt kann noch in größerem Umfang auf das Instrument des Vorhabenbezogenen B-Plans zurückgegriffen werden. Erst dadurch lässt sich das Ziel, mehr geförderten Wohnraum in Bonn zu schaffen, durchsetzen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de