221795-09 AA · Änderungsantrag
Koalitions-Änderungsantrag: Digitalisierung der Gremienarbeit Antrag zur Vorlage 221795
Kerndaten
- Nummer
- 221795-09 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 02.04.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation Empfehlung
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Änderungsantrag öffentlich 221795-09 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Stefan Freitag SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Simon Carl Damian Brauer DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Fabian Hafner Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Uwe Feddern Koalitions-Änderungsantrag: Digitalisierung der Gremienarbeit Antrag zur Vorlage 221795 Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 02.04.2025 Empfehlung Hauptausschuss 29.04.2025 Empfehlung Rat 08.05.2025 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Die Vorlage 221795 wird wie folgt ersetzt: Die Verwaltung wird beauftragt, das Projekt zur Durchführung von hybriden Gremiensitzungen weiter zu verfolgen und hierzu als Pilot im Kalenderjahr 2026 in zwei Gremien (mind. ein Ausschuss) hybride Sitzungen durchzuführen. Hierzu erarbeitet die Verwaltung einen Umsetzungsvorschlag und bringt diesen in den Ausschuss ein. Um organisatorische und finanzielle Aufwendungen gering zu halten, sollen nachstehende Kriterien berücksichtigt werden: 1. Die entsprechenden Ausschüsse oder Beiräte sollen ohne großen Mehraufwand in technisch ausgestatteten Sitzungsräumen stattfinden können. 2. Das Pilotprojekt soll für Abstimmungen und Wahlen “Abstimmungen per Handzeichen” als Regel definieren. 3. Der Bedarf an zusätzlicher technischer Ausstattung soll so gering wie möglich gehalten werden. 4. Außerdem können für die Auswahl der Gremien Tagungszeiten und eine durchschnittlich geringe Anzahl nichtöffentlicher Tagungsordnungspunkte berücksichtigt werden. 5. Für das Pilotprojekt sind im Haushalt gemäß DS 240986-95 AA konsumtiveSeite 1 von 2 Seite 2 Mittel iHv 70.000,- € vorgesehen. Begründung Digitale Gremienarbeit bietet langfristig erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung. Durch die Einführung digitaler oder hybrider Sitzungen kann der Verwaltungsaufwand reduziert, die Kommunikation beschleunigt und Transparenz für die Öffentlichkeit verbessert werden. Die Ausnahmesituation der Pandemie hat zu einer schnellen Verbreitung von digitalen und hybriden Sitzungen in der Wirtschaft und in der Zivilgesellschaft geführt. Die Politik darf sich nicht von diesen Entwicklungen abkoppeln, sondern muss Erfahrungen sammeln, um den Rahmen für weitere Innovationen zu gestalten. Ein Pilotprojekt schafft die Grundlage, um die nötige technische und organisatorische Kompetenz aufzubauen und Schritt für Schritt die Anforderungen einer modernen Verwaltung zu erfüllen. Es dient dazu, die Machbarkeit, Akzeptanz und potenziellen Vorteile der digitalen Gremienarbeit in der Praxis zu testen, ohne die Verwaltung unmittelbar finanziell zu überfordern. Gleichzeitig sind die Antragsteller*innen der Überzeugung, dass Digitalisierung im Bereich der Gremiensitzungen kein Selbstzweck ist. Daher sollen auch mögliche Nachteile digitaler Gremienarbeit – etwa geringerer persönlicher Kontakt und persönliche Kommunikation, geringere Einbindung und Anteilnahme der Mitglieder an den Prozessen – mit in die Betrachtung einbezogen werden. Durch die Auswertung erfolgreicher Praxisbeispiele wird eine fundierte Grundlage geschaffen, um eine Entscheidung über das weitere Vorgehen für die Einführung digitaler Gremienarbeit zu treffen. Der Erfahrungsaustausch bietet wertvolle Erkenntnisse und beispielhafte Vorgehensweisen, die als Grundlage für die Umsetzung in unserer Stadt dienen können. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de