221795 · Mitteilungsvorlage
Digitalisierung der Gremienarbeit
Kerndaten
- Nummer
- 221795
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 08.09.2022
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221795 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteuerung Dezernat: Dez. OB Digitalisierung der Gremienarbeit Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 27.09.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Mit Ende der Sommerpause endet ebenfalls der im Projektverlauf vereinbarte Testzeitraum für die neue Sitzungstechnik im Ratssaal (und weiteren Räumlichkeiten). Aus diesem Grund soll über das weitere Vorgehen informiert werden: Geplant ist, mithilfe eines Ingenieurbüros zunächst eine Modularisierung der im Fachkonzept erarbeiteten Komponenten vorzunehmen. Die Modularisierung hat das Ziel, alle Bestandteile des Fachkonzeptes preislich einzuordnen. Sobald diese Einordnung vorliegt, wird eine Projektsitzung einberufen, um diese vorzustellen. Anschließend erfolgt eine Beratung in den zuständigen Gremien. Ziel soll es hier sein festzulegen, aus welchen Bestandteilen die zukünftige Sitzungstechnik bestehen wird. Nachdem eine Festlegung erfolgt ist, soll die Erstellung des Leistungsverzeichnisses beauftragt werden. Aktuell befindet sich die Verwaltung in der Terminabstimmung mit dem ausgewählten Ingenieurbüro und wird nach erfolgter Abstimmung über den voraussichtlichen Zeithorizont informieren. Anlage/n 1 Fachkonzept (öffentlich)Seite 1 von 7 DIGITALISIERUNG DER GREMIENARBEIT FACHKONZEPT Amt 01-1Seite 2 von 7 1 Ausgangslage .....................................................................................................................3 1.1 Auftraggeber ................................................................................................................3 1.2 IST-Situation .................................................................................................................3 1.3 Projektziele ..................................................................................................................3 1.4 Zeitplan .......................................................................................................................3 2 Anforderungen ...................................................................................................................4 2.1 Fachliche Anforderungen ...............................................................................................4 2.1.1 Übertragungsmöglichkeiten .........................................................................................4 2.1.1.1 Zuschaltung ......................................................................................................4 2.1.1.2 Stream.............................................................................................................4 2.1.1.2.1 Bild ...........................................................................................................4 2.1.1.2.2 Ton ...........................................................................................................4 2.1.1.2.3 Projektor....................................................................................................5 2.1.2 Sprechstellen..........................................................................................................5 2.1.3 Abstimmungen .......................................................................................................5 2.1.4 Redeliste................................................................................................................5 2.1.5 Rednerpult .............................................................................................................5 2.2 Personelle Anforderungen .............................................................................................6 2.2.1 Know-how..............................................................................................................6 2.2.2 Kapazitäten ............................................................................................................6 Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhalt Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis:Seite 3 von 7 3 1 AUSGANGSLAGE Seit 2009 werden Ratssitzungen bei der Bundesstadt Bonn im Internet live übertragen. Im Rahmen der Coronapandemie wurde dazu übergegangen neben den Ratssitzungen auch Ausschuss- und Bezirksvertretungssitzungen zu streamen. Dazu wurde im Ratssaal bis zum Ende 2019 auf die vorhandene Hardware zurückgegriffen. Im Ratssaal im Bezirk Beuel wurde Technik extern angemietet. Um den Anforderungen der Corona-Schutzverordnungen Rechnung zu tragen, wurde ab 2020 ausschließlich unter Anmietung externer Technik getagt. Die städtische Technik im Ratssaal entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und den Nutzererwartungen (Bildqualität, Funktionalität, Barrierefreiheit). Die Kameraanlage ist defekt. Aus den Sitzungsräumen ist kein Streaming möglich. 1.1 AUFTRAGGEBER Das Projekt wurde von der Leitung des Amts der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte, Herrn Dr. Thyssen -Amt 01- beauftragt. 1.2 IST-SITUATION Aktuell werden grundsätzlich alle Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschusssitzungen, die im Ratssaal stattfinden, gestreamt. Dazu wird sich einer gemieteten Technik bedient, die einen höheren Standard bietet, als es die nicht mehr intakte städtische Ausstattung. Für die Sprechstellen wird die vorhandene Tonanlage weiterverwendet. Über eine Videokonferenz und der entsprechenden Schaltung ist es möglich, dass Berichterstatter der Verwaltung, aber auch externe Beiträge, digital an der Sitzung teilnehmen können. 1.3 PROJEKTZIELE Zukünftig sollen alle Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschusssitzungen unabhängig von ihrem Tagungsort gestreamt werden können. Dazu soll ein einheitliches System in den relevanten Sitzungsräumen implementiert werden, so dass alle Teilnehmer stets die gleiche Bedienbarkeit vorfinden. Weiterhin soll die Möglichkeit der digitalen Berichterstattung ermöglicht werden. 1.4 ZEITPLAN Freigabe Projektidee SCB • 17.08.2021 Freigabe Planung LADT • 28.09.2021 Vorstellung fachliche und technische Konzepte im UA Digitalisierung 10. November Test und Evaluation Q1 2022 Vergabe Q1/Q2 2022 Start der Einführung • Nach Sommerpause 2022 Thema 1Seite 4 von 7 4 2 ANFORDERUNGEN Im Verlauf des Projektes „Digitalisierung der Gremienarbeit“ soll im ersten Schritt ein Fachkonzept entworfen werden. 2.1 FACHLICHE ANFORDERUNGEN 2.1.1 ÜBERTRAGUNGSMÖGLICHKEITEN Muss-Anforderung: Die Übertragung der Gremiensitzungen soll auf einer öffentlichen, frei zugänglichen Plattform stattfinden. Soll-Anforderung: Bei der Wiedergabe der Aufzeichnung sollen Sprungpunkte definiert werden können, um zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten zu gelangen. 2.1.1.1 ZUSCHALTUNG Muss-Anforderung: Die Berichterstattenden aus der Verwaltung können digital in die Sitzung zugeschaltet werden. Dafür ist erforderlich, dass die zugeschalteten den Ton und das Bild aus dem Sitzungsraum empfangen und deren Beiträge im Sitzungsraum optisch und akustisch in guter Qualität transportiert wird. Muss-Anforderung: Um auf Wortmeldungen aus der Zuschaltkonferenz reagieren zu können, benötigt die Sitzungsleitung einen Monitor/Tablet als Vorschauer. 2.1.1.2 STREAM 2.1.1.2.1 BILD Muss-Anforderung: Der aktuelle Tagesordnungspunkt (Top und Betreff) müssen im Bild eingebunden werden können. Muss-Anforderung: Die Namen der Sprechenden sollen im Bild angezeigt werden. Soll-Anforderung: Die Sprechenden sollten während Wortbeiträgen im Bild sein. Es besteht somit die Anforderung für verschiedene Kamerapositionen, oder einem System, was die Sprechenden automatisch fokussiert. Muss-Anforderung: Das Kamerasystem muss portabel sein. (Neben der technischen Anforderung ist dazu eine Überarbeitung der Geschäftsordnung von Nöten.) 2.1.1.2.2 TON Muss-Anforderung: Stereo-Ton muss im Stream wiedergegeben werden. Muss-Anforderung: Die Mikrofonanlage muss in der Lage sein, die unterschiedlichen Sprechlautstärke der Redenden so auszugleichen, dass alle Redebeiträge klar und deutlich zu verstehen sind. Thema 2Seite 5 von 7 5 2.1.1.2.3 PROJEKTOR Muss-Anforderung: Der Projektor soll die zugeschalteten Personen in angemessener Qualität auf der Leinwand darstellen. 2.1.2 SPRECHSTELLEN Muss-Anforderung: Mandatsträger*innen sollen sich registrieren können, damit der Name auf der Rednerliste und im Stream angezeigt werden kann. Muss-Anforderung: Die Sprechstellen müssen für Personen mit eingeschränkter Sicht nutzbar sein. Muss-Anforderung: Darüber hinaus müssen Hörschleifen vorhanden sein. Muss-Anforderung: Die Sprechstellen müssen ohne Kabelbindung (Wireless) in Betrieb sein, damit diese flexibel und ohne Sicherheitsbedenken (Arbeitssicherheit, Kabel als Stolperfalle) in verschiedenen Sitzungsräumen (und Tagungsorten) eingesetzt werden können. 2.1.3 ABSTIMMUNGEN Muss-Anforderung: Die Mandatsträger*innen müssen in der Lage sein, Abstimmungen digital durchzuführen. Soll-Anforderung: Für hybride und vollständig digitale Gremiensitzungen soll die Stimmabgabe zusätzlich außerhalb des Sitzungsraums sicher durchgeführt werden können. Muss-Anforderung: Die Darstellung des Abstimmungsergebnisses muss die Parteizugehörigkeiten im Abstimmungsverhalten darstellen. 2.1.4 REDELISTE Muss-Anforderung: Die Redeliste muss für alle Teilnehmenden im Sitzungsraum oder bei digitalen Sitzungen im Bild angezeigt werden. Muss-Anforderung: Der Freischaltung der Sprechstelle muss von der Sitzungsleitung möglich sein. Soll-Anforderung: In den Ratssitzungen soll die verbleibende Redezeit abgebildet werden. 2.1.5 REDNERPULT Muss-Anforderung: Das barrierefreie Redepult muss höhenverstellbar sein Muss-Anforderung: Das Redepult muss einen Bildschirm enthalten, um Präsentationen anzuzeigen. Muss-Anforderung: Am Redepult muss die Redezeit angezeigt werden.Seite 6 von 7 6 2.2 PERSONELLE ANFORDERUNGEN Abschließend sollen die zukünftigen personellen Anforderungen sowie die Organisation des Personalpools dargestellt werden. 2.2.1 KNOW-HOW Aktuell wird die Übertragung der Sitzungen über eine anzumeldende Nebentätigkeit durchgeführt. Zukünftig ist zu beleuchten, ob dieser Weg weiter gangbar sein wird. Sollten sich die technischen Anforderungen stark erhöhen, wäre zu überlegen, ob entsprechend qualifiziertes Personal akquiriert werden muss. 2.2.2 KAPAZITÄTEN Die Zuordnung der folgenden Aufgaben muss im Rahmen des Projektes festgelegt werden: - Laden und Installation der Sprechstellen in den Sitzungsräumen am Sitzungstag. - Einblenden des Tagesordnungspunktes - Nachbearbeitung der Sitzungsaufzeichnungen (inkl. z.B. Setzen von Sprungpunkten) - Betreuung der Sprechstellen, wenn Sitzung in externen Sitzungsräumen stattfinden und die Sprechstellen dort aufgebaut werden müssen. - Betreuung des Streams und der Verwaltungszuschaltung in den SitzungenSeite 7 von 7
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:55 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de