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221522-01 AA · Änderungsantrag

BBB-Änderungsantrag: Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb.

Nummer
221522-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
25.10.2022
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Rates 27.10.2022 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 221522 Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb.

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Änderungsantrag
öffentlich
221522-01 AA
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Albert Weidmann
25.10.22
BBB-Änderungsantrag: Abbruch und Neubau der
Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei
Bauabschnitten und im laufenden Betrieb.
Beratungsfolge
Rat 27.10.2022 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Das Gebäude (sogenannte Betonstation) für die Elektroversorgung wird
unter Nutzung der Fläche, die für einen Grillplatz in den Plänen vorgesehen ist,
so erweitert, dass dieser ausreichend Raum u.a. für die Unterbringung der
Hoch- und Mittelspannungsanlage, eines Notstromaggregats und
a. des ursprünglich geplanten Transformators,
b. eines weiteren, separat und später zu Zwecken der Elektromobilität und/oder
aus Redundanzgründen ggfls. zu beschaffenden Transformators,
bietet.
2. Der Grillplatz – wenn unverzichtbar - ist auf der Grünfläche zwischen den
Parkplätzen Nr. 17 und 18 oder an anderer geeigneter Stelle zwischen dem
Parkplatz Nr. 18 und der erweiterten Betonstation ggfls. unter Nutzung oder
Wegfall angrenzender Stellflächen vorzusehen.
3. Die Klinker für die Fassade sollen aus Gründen des Klimaschutzes in einem
hellen Farbton ausgeführt werden
Begründung
Zu. 1 und 2
In ihrer Beschlussvorlage DS 221522 führt die Oberbürgermeisterin u.a. aus:
„Zwischenzeitlich kommt auch für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und
Rettungsdienst zunehmend Bewegung in das Thema Elektromobilität und ein
sukzessiver Umstieg auf batterieelektrische Fahrzeuge ist auch hier in den
nächsten Jahren zu erwarten. Auf Grund der neuen Nutzeranforderung, die
Feuerwache hierfür vorzurüsten, würde der benötigte Transformator nicht in dieSeite 1 von 2
Seite 2
Betonstation passen. Deshalb wird er jetzt im neu zu errichtenden
Kellergeschoss des ersten Bauabschnitts untergebracht. Aus
Redundanzgründen werden dort statt einem großen Transformator zwei
kleinere Transformatoren installiert, damit bei Ausfall eines Bauteils die
Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten werden können. Auf Grund dessen wird
der erforderliche Leistungsbezug höher, was unter anderem zu höheren
Erschließungskosten bei der Anbindung durch Bonn Netz führt.“
Dies stößt bei den Antragstellern schon alleine deswegen auf Unverständnis,
da unmittelbar neben der Betonstation eine Grünfläche mit Grillplatz geplant ist,
die bei Bedarf ohne Not an jeder anderen Stelle zwischen dem Stellplatz Nr. 18
und der Betonstation errichtet werden könnte. Eine Erweiterung des für die
Elektroversorgung vorgesehenen Gebäudes zu den in Ziffer 1 genannten
Zwecken würde aus Sicht der Antragsteller nicht nur eine erhebliche
Kosteneinsparung gegenüber der beabsichtigten aufwändigen Unterbringung
der Transformatorentechnik im Untergeschoss bedeuten, sondern ist auch aus
fachlicher Sicht dringend geboten. Nicht ohne Grund hat die benachbarte Firma
„Abex Neugart; Großhändler für Gebäudetechnik“ ihre Transformatorstation
oberirdisch in einem der Betonstation vergleichbaren Gebäude untergebracht.
Dies erleichtert nicht nur den Austausch defekter Geräte, sondern bietet bei
entsprechender Einrichtung auch erheblich mehr Schutz vor Wasserschäden
als ein unterirdischer Kellerraum, der mit einer gesonderten
Einbringungsöffnung versehen werden muss, die obendrein auch noch
unmittelbar neben einer Entwässerungsrinne liegt.
Zu 3.
Baumaterialien und Baudichte sind entscheidend dafür verantwortlich, dass die
im Sommer tagsüber einwirkende Strahlung zu einer Hitzebelastung im
urbanen Raum führt, die über Nacht nicht abgebaut werden kann. Die
resultierenden hohen Umgebungstemperaturen können bei Bewohnern
erhebliche gesundheitliche Belastungen nach sich ziehen. Helle Flächen mit
hohem Rückstrahlvermögen können hingegen dazu beitragen, die
Hitzebelastung in den Städten zu verringern. Daher sollte die für den Neubau
geplante dunkle Klinkerfarbe abgeändert werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 09:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de