221522 · Beschlussvorlage
Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb.
Kerndaten
- Nummer
- 221522
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 30.08.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
- Sitzung des Beirates zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- BBB-Änderungsantrag: Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb.
- Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb hier: Prüfung der Kühlung der Aufenthaltsräume
- Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb - Neubewertung der Kosten
- Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb - Neubewertung der Kosten
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (18.857 Zeichen)
Beschlussvorlage öffentlich 221522 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb. Beratungsfolge Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz 31.08.2022 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 07.09.2022 Anhörung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 27.09.2022 Empfehlung Betriebsausschuss SGB 28.09.2022 Empfehlung Rat 27.10.2022 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Eine fristgerechte Vorlage war aufgrund der verwaltungsinternen Abstimmungen nicht möglich. Eine spätere Beratung hätte durch Verzögerungen in den Planungs- und Ausführungsabläufen Mehrkosten z. B. für Miete für die Anmietung Dietrichstraße zur Folge. Beschlussvorschlag Der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung zum Abbruch und Neubau der Feuerwehr- und Rettungswache 3 wird zugestimmt. Begründung Mit Beschluss des Rates am 28.06.2021 (Beschlussvorlage Nr.: 210265) wurde der Vorplanung und der Kostenschätzung zum Abbruch und Neubau der Feuerwache 3 zugestimmt. Die Vorplanung zur Erneuerung der Feuer- und Rettungswache 3 am Standort Friesdorfer Str. 160 im Stadtbezirk Bad Godesberg beinhaltete den Abbruch der bestehenden Gebäude sowie den Neubau der Feuerwache 3 in zwei Bauabschnitten um den Betrieb der Feuer- und Rettungswache während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Dafür werden die Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg sowie die seltener eingesetzten Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr während der Baumaßnahme ausgelagert. Zu den konkreten Nutzungen und Funktionen der Gebäude wird auf die Vorlage DS-Nr. 210265 verwiesen. Folgende kostenrelevanten Änderungen haben sich zwischenzeitlich im ZugeSeite 1 von 17 Seite 2 der Entwurfsplanung ergeben. 1. Änderung des Transformators: Nach dem Abbruch des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr an der Sankt- Augustinus-Straße wird an der Stelle ein Gebäude (die sogenannte Betonstation) für die Elektroversorgung gebaut, welches ursprünglich neben der Hoch- und Mittelspannungsanlage auch einen neuen Transformator sowie ein Notstromaggregat enthalten sollte. Zwischenzeitlich kommt auch für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst zunehmend Bewegung in das Thema Elektromobilität und ein sukzessiver Umstieg auf batterieelektrische Fahrzeuge ist auch hier in den nächsten Jahren zu erwarten. Auf Grund der neuen Nutzeranforderung, die Feuerwache hierfür vorzurüsten, würde der benötigte Transformator nicht in die Betonstation passen. Deshalb wird er jetzt im neu zu errichtenden Kellergeschoss des ersten Bauabschnitts untergebracht. Aus Redundanzgründen werden dort statt einem großen Transformator zwei kleinere Transformatoren installiert, damit bei Ausfall eines Bauteils die Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten werden können. Auf Grund dessen wird der erforderliche Leistungsbezug höher, was unter anderem zu höheren Erschließungskosten bei der Anbindung durch Bonn Netz führt. 2. Erweiterung Keller: Nach Abbruch der eingeschossigen, nicht unterkellerten Fahrzeughalle auf der Grenze zum Nachbargrundstück und dem zweigeschossigen Neubau in zwei Bauabschnitten, sollte ursprünglich nur der Hallenbereich des ersten Bauabschnitts unterkellert werden, um die erforderlichen Technikräume sowie notwendige Lagerräume unterzubringen. Auf Grund verschiedener Entwicklungen während der Planungsphase, die zu erhöhten Raumanforderungen führen, soll die Halle jetzt komplett unterkellert werden. In den neuen Räumen sollen Abstell- und Lagerflächen untergebracht werden, um Teile der in den letzten Jahren immer weiter gestiegene Vorhaltungen im Rettungsdienst (stetig steigende Einsatzzahlen) und im Katastrophenschutz (Unterbringung von Material, welches von Bund und Land aufgrund sich verändernder Risiken zur Verfügung gestellt wird) unterbringen zu können. Das führt zur Erhöhung der Kubatur und es entstehen zusätzliche 600 qm Abstellfläche. Außerdem soll hier das im Zuge des Neubaus der Feuerwache 1 zu verlagernde Feuerwehrarchiv untergebracht werden. Durch die Vollunterkellerung entstehen wiederum Vereinfachungen im Bauablauf, in der Statik und in der Erschließung des Gebäudes, die einen Teil der Mehrkosten ausgleichen. Der Keller muss, da vom Nachbargrundstück aus keine Abdichtung erfolgen kann, in Teilbereichen in wasserundurchlässigem Beton erstellt werden, der in der Ausführung teurer ist. 3. Wäscherei und Atemschutzwerkstatt: Die Entwurfsplanung für den Abbruch und Neubau des dreigeschossigen, teilunterkellerten Wachgebäudes an der Friesdorfer Straße entspricht der Vorentwurfsplanung. Zur letzten Vorlage wurden Wäscherei, Atemschutzwerkstatt und Übungsstrecke ins Raumprogramm aufgenommen und die Kosten dafür geschätzt. Zwischenzeitlich wurde auf Grund der Komplexität ein darauf spezialisiertes Fachingenieurbüro beauftragt, das die Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung durchgeführt hat. Die von derSeite 2 von 17 Seite 3 Haustechnik benötigten Anschlussleistungen sind auf Grund der nun vorliegenden Entwurfsplanung höher und führen zu Kostensteigerungen. 4. Sonstiges: - Auf Grundlage des Schadstoffgutachtens konnte nun auch die Schadstoffsanierung detailliert geplant werden, die jeweils vor dem Abbruch der einzelnen Gebäudeteile notwendig ist. Dies führt nun zu höheren Kosten für den Abbruch. - Bei der Kostenschätzung für den Bau der Feuer- und Rettungswache 3 wurde nach dem GEG 2020 sowie KFW 55 Standard mit Passivhauskomponenten gerechnet. Gemäß geänderter Beschlussfassung ist jetzt geplant, das Gebäude soweit wie möglich in KFW 40 zu errichten. Das hat zu Änderungen in der Planung der Gewerke Baukonstruktion, Heizung, Lüftung und Elektro geführt (z.B. andere Wandaufbauten, 80% Wärmerückgewinnung, höherer Leistungsbedarf bei Bonn Netz). Auf Grund der komplexeren Leitungsführungen und Kreuzungspunkte musste das Gebäude höher geplant werden, was ebenfalls zu einer größeren Kubatur führt. - Ein zwischenzeitlich durchgeführter Pumpversuch an der Regenwassermessstelle sowie an dem zur Planungssicherheit bereits erstellten ersten Brunnen hat ergeben, dass die Grundwasserergiebigkeit für die Wärme- und Kälteversorgung der Feuerwache 3 mittels Hydrothermie ausreicht, aber die Dimension der Brunnenanlage zur Grundwasserförderung vergrößert werden muss. Deshalb wird auf dem Dach zusätzlich eine Luftwärmepumpe installiert, damit auch bei einer möglichen Austrocknung der Brunnenanlage alle sicherheitsrelevanten Funktionen der Beheizung aufrechterhalten werden können. Die erwartete Einsparung durch dieses Verfahren gegenüber einer Versorgung über Geothermie (Bohrungen incl. Luftwärmepumpe) fällt dadurch zwar geringer aus als ursprünglich gedacht, aber die Hydrothermie ist immer noch wirtschaftlicher. - Durch die Hydrothermieanlage wird auch das Trinkwasser bereits auf 40°C vorgewärmt. Um die gemäß Trinkwasserverordnung benötigte Vorlauftemperatur von 60°C zu erreichen, ist eine geringfügige Unterstützung durch ein Gas-Brennwertgerät erforderlich. Die beiden Systeme ergänzen sich ebenfalls redundant. - Insgesamt hat sich der Leistungsbedarf für die Stromversorgung durch alle zuvor beschriebenen Maßnahmen stark erhöht, was eine deutliche Kostensteigerung für den Stromanschluss nach sich zieht. Außerdem wird die Feuerwache nicht nur an das interne Tele- und Datenkommunikationsnetz der Stadt Bonn angeschlossen, sondern die Feuerwachen müssen auch untereinander vernetzt werden und eine Rückfallmöglichkeit auf das öffentliche Telekommunikationsnetz wird ebenfalls hergestellt. Dafür müssen zusätzliche Tiefbauarbeiten für die Leitungsführungen auch außerhalb vom Grundstück durchgeführt werden. - In der Kostenschätzung war die Begrünung der Dachflächen sowie die Vorrüstung für den späteren Einbau einer Photovoltaikanlage enthalten. Zwischenzeitlich wurde entschieden, eine Kombination aus Dachbegrünung und Photovoltaik zu realisieren, bei der die Unterkonstruktion für die SolarzellenSeite 3 von 17 Seite 4 bereits zusammen mit dem Substrat für die Dachbegrünung eingebaut wird. Die Stadtwerke errichten darauf später die Solarzellen. - Gemäß geänderter Beschlussfassung soll die Fassade begrünt werden. Das ist auf Grund der vielen Tore und Fenster kaum möglich. Gegebenenfalls können der Zaun und die geschlossenen Wandflächen auf den Grenzen von Seiten der Nachbargrundstücke aus begrünt werden, falls man zu einer vertraglichen Einigung kommt. Hierfür wurden vorsorglich Kosten eingeplant. - In die Außenanlagenplanung sind im Hinblick auf die Mobilitätswende neue Forderungen seitens der Nutzer eingeflossen, wie überdachte Fahrradstellplätze mit Ladestationen und E-Ladestationen für PKW. Außerdem hat der notwendige separate Zugang zum Traforaum der Stadtwerke im Bestandskeller an der Friesdorfer Straße zu höheren Kosten geführt. Die vorhandenen Bäume werden auf Grund der geänderten Beschlussfassung auf dem extrem engen Grundstück ersetzt. - Der Bauablauf muss auf Grund der Grenzbebauung und der damit verbundenen Sondertiefbauarbeiten, in Abhängigkeit zu den Vorgaben der Besitzer der Nachbargrundstücke sowie ihrer Mieter, geplant und koordiniert werden. Die bisher geführten Verhandlungsgespräche zeigen, dass dies zu längeren Bauzeiten und damit verbundenen höheren Bau- und Mietkosten führt. - Darüber hinaus wurde die Baukostensteigerung seit 2021 bei der Berechnung berücksichtigt, was auch zu einer Erhöhung der Baunebenkosten für die Fachingenieure führt. Eine Zertifizierung zum nachhaltigen Bauen, z.B. nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat in der mindestens zweithöchsten Kategorie (DS Nr. 212355), gibt es für Feuerwachen nicht. Trotzdem werden gemäß Planungsleitfaden umweltverträgliche Baumaterialien eingesetzt und die Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Baustoffe und Konstruktionen berücksichtigt. Die Maßnahme eignet sich aus technischen und wirtschaftlichen Gründen für die Vergabe an einen Generalunternehmer. Die Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt hat bereits stattgefunden, die Zustimmung zu einer GU Vergabe wurde erteilt. Die Kostenberechnung für die Maßnahme inclusive Rückbau, Interimslösungen zwischen dem ersten und dem zweiten Bauabschnitt sowie Mietkosten für das Ausweichquartier in der Dietrichstraße beläuft sich auf 42,276 Mio. € ohne Risikozuschlag und jährliche Baukostensteigerung. Zusammengefasst setzt sich die Kostensteigerung von 12,4 Mio. € gegenüber der Kostenschätzung wie folgt zusammen: - 4,3 Mio. € bei der Haustechnik, durch den gewünschten höheren KFW Standard und die E-mobilität; - 5 Mio. € durch die vergrößerte Kubatur wegen Vollunterkellerung und größeren Geschosshöhen; - 1,6 Mio. € durch die gesteigerten Erschließungskosten für den Stromanschluss und die längere Anmietungszeit der Dietrichstraße;Seite 4 von 17 Seite 5 - 1,5 Mio. € durch die höheren Baunebenkosten. Finanzierung Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich im Rahmen der Entwurfsplanung auf 59,894 Mio. €. In den Gesamtkosten ist ein Risikozuschlag in Höhe von 14,4 % (6,088 Mio Euro) aufgrund der notwendigen Durchführung in zwei Bauabschnitten, in denen die Einsatzbereitschaft ungehindert gewährleistet sein muss, sowie eine Baukostensteigerung von 6 % pro Jahr (11,530 Mio Euro) berücksichtigt. Der Finanzbedarf wird über ein Förderdarlehen der KFW-Bank in Höhe von 9,174 Mio. € (Tilgungszuschuss 1.390.100 €) und der weitere Bedarf in Höhe von 50,72 Mio. € voraussichtlich jeweils zur Hälfte aus den Programmen „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.01 Innere Verwaltung 1.01.29 Gebäudemanagement Bonn Investive Kosten der Maßnahme (Investitionskosten im Vermögensplan) Auszahlungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Feuer- und Rettungswache 3 2.604.000 604300 2022 995.000 6.063.000 604300 2023 255.000 6.406.000 604300 2024 -1.223.000 8.100.000 604300 2025 -2.297.000 8.511.000 604300 2026 -5.793.000 8.923.000 604300 2027 8.401.000 7.779.000 604300 2028 7.779.000 8.122.000 604300 2029 8.122.000 3.386.000 604300 2030 3.386.000 Einzahlungen Förderprogramm BEG 1.390.100 Investiver Finanzsaldo 58.503.900 19.625.000 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich kalkulatorische Kosten (Folgekosten) X Konsumtive Kosten der Maßnahme (Aufwandskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung) X Auszahlungen/Aufwendungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Bauunterhaltung(1,2%) 718.728 604400 Betriebskosten (Strom,…) 144.510 600100 Abschreibungen(80 Jahre) 748.675 650000 Zinsen(1,5%) 877.559 660000 Einzahlungen/Erträge -17.376 Haushaltsbelastung jährlich 2.472.095Seite 5 von 17 Seite 6 [1] Ggfls. weitere Erläuterungen in der nachfolgenden Begründung Anlage/n 1 Baubeschreibung LPH3 (öffentlich) 2 Folgelastenberechnung (öffentlich) 3 Außenanlagen (öffentlich) 4 Lageplan (öffentlich) 5 Kellergeschoss (öffentlich) 6 Erdgeschoss (öffentlich) 7 1. Obergeschoss (öffentlich) 8 2. Obergeschoss (öffentlich) 9 Ansichten (öffentlich) 10 Schnitte (öffentlich)Seite 6 von 17 BAUBESCHREIBUNG Anlage zu Tagesordnungspunkt BAUMASSNAHME Abbruch und Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Bonn Friesdorf, in zwei Bauabschnitten, im laufenden Betrieb PLANVERFASSER SGB 85-32, Stadt Bonn RAUMPROGRAMM Erdgeschoss: Eingangsbereich, Wäscherei für die Schutzkleidung der gesamten Feuerwehr Bonn sowie Dekontaminationsbereich für Atemschutzgeräte, Fahrzeughalle mit 17 Stellplätzen (davon 8 Doppelstellplätze) und Waschhalle, Logistikräume für den Rettungsdienst sowie Sanitär- und Umkleidebereiche für die freiwillige Feuerwehr, PKW und Fahrrad-Stellplätze im Außenbereich 1.Obergeschoss: Sanitär- und Umkleidebereiche für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst, sowie Aufenthaltsbereiche, Küchenbereich, Büros, Ruheräume, ein Gästezimmer für auswärtige Ausbildungskräfte, Sportraum, Schulungsräume und Werkstätten 2. Obergeschoss: Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke und dazu gehörenden Büros, Lagerräumen, Sanitär- und Umkleidebereich Kellergeschoss: Hausanschluss-, Technik- und Lagerräume, Archiv, Trafos Betonstation freistehend: Technikübergabepunkt Stadtwerke an Feuerwehr, Netzstromersatzaggregat incl. Tank. NGF Nettogrundrissfläche BGF Bruttogeschossfläche BRI Bruttorauminhalt Baukosten KG 300+400 (29.893.000 €) 6.123 m² 7.960 m² 35.280 m³ 3.755 €/m², 847 €/m³ Ein Vergleich mit den BKI Werten ist nicht möglich, da an Komplexität vergleichbare Objekte nicht vorliegen. KOSTENSCHÄTZUNG 100 Grundstück 0,00 Euro 200 Herrichten und Erschließen 3.863.000,00 Euro 300 Bauwerk - Baukonstruktion 16.631.000,00 Euro 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 13.262.000,00 Euro 500 Außenanlagen 1.705.000,00 Euro 600 Ausstattung 815.000,00 Euro 700 Baunebenkosten 6.000.000,00 Euro GSK Euro 42.276.000,00 BK 41.461.000,00 Euro EK 815.000,00 Euro Gesamtkosten FW3 Kostenrisiko 14,4 % der Gesamtkosten Preisindex (jährliche 6%-ige Preis- steigerung für 7 Jahre von 2022-2029) SUMME 42.276.000,00 Euro 6.088.000,00 Euro 11.530.000,00 Euro 59.894.000,00 Euro KOSTENSTAND Zeitpunkt der Ermittlung Monat/Jahr: 07/2022Seite 7 von 17 KONSTRUKTIVES SYSTEM Spezialtiefbau/Bohrpfahlwand zur Gründung der Grenzbebauung, Massivbauweise, Stahlbetontragwerk Fahrzeughalle DACHAUFBAU Flachdächer kombiniert begrünt und Photovoltaik FASSADENAUSBILDUNG Klinkerfassade mit Alufensterelementen und 19 Sektionaltoren INNENAUSBAU Massive und leichte Trennwände, Linoleum-, Betonwerkstein- und Fliesenbeläge sowie Industrieestrich in der Fahrzeughalle, kunststoffbeschichtete Innentüren TECHNISCHER AUSBAU Zentrale Wasserversorgung Nutzung erneuerbarer Energien, PV Anlage Wärmeerzeugung sowie Kühlung der Ruhebereiche über zwei Wärmepumpen und Brunnen (Hydrothermie) und Kältemaschine als Redundanz. Beheizung je nach Nutzung über Heiz/Kühldecken, Plattenheizkörper oder Fußbodenheizung. Warmwasserversorgung über Gasbrennwertgerät, welches außerdem als Redundanz für die Wärmeversorgung vorgesehen wird, sollte der Brunnen einmal austrocknen. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Hoch- und Mittelspannungsanlagen im Gebäude und in der frei stehenden Betonstation, zur Stromversorgung. Netzersatzanlage mit Vorratstank in der Betonstation, Transformatoren im Keller. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen incl. aktiver Komponenten, gemäß Feuerwehrstandard und Anforderungen der Nutzer. Lasten- und Personenaufzug. Gebäudeleittechnik mit nachgeschalteten DDC-Unterstationen, incl. Wachalarm, sowie Beleuchtung und Verdunklung der Ruheräume. Vorrüstung E-Mobilität. BESONDERE EINRICHTUNGEN Nutzerspezifische Anlagen: Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke, Wäscherei für persönliche Schutzausrüstungen und Atemschutzgeräte, Abgasabsauganlage, Druckluftanlage, Sprungschachtanlage Interimslösungen für die Gas-, Wasser- und Stromversorgung für den jeweils in Betrieb befindlichen Bauteil. Interimslösungen mittels Räumen im ersten Bauabschnitt, die nach dem zweiten Bauabschnitt umgebaut werden müssen. AUSSENANLAGEN Toranlagen incl. Ampelanlagen im öffentlichen Straßenraum an zwei Ein- und Ausfahrtsbereichen (Sankt-Augustinus-Straße und Friesdorfer Straße). Separater Zugang zum vorh. Traforaum der Stadtwerke von außen. Hof als Pflasterfläche schwerlastgeeignet, incl. Stellplätzen, Fahrradabstellplätze überdacht, E-Ladestationen, Müllplatz Technische Einbauten wie Ölabscheider, BrunnenSeite 8 von 17 Städtisches Gebäudemanagement Bonn 01.08.2022 Folgelastenberechnung für Investitionsmaßnahmen Maßnahme : Anschrift: NGF Nettogrundrissfläche 6.123 m² geplanter Baubeginn: 08/2023 BGF Bruttogeschossfläche 7.960 m² geplante Inbetriebnahme: 02/2030 Baukosten 100 Grundstück 0 € 200 Herrichten und Erschließen 3.863.000 € 300 Bauwerk - Baukonstruktion 16.631.000 € 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 13.262.000 € 500 Außenanlagen 1.705.000 € 600 Ausstattung 815.000 € 700 Baunebenkosten 6.000.000 € Risikozuschlag (14,4 %) 6.088.000 € Baukostensteigerung (6 % p.a.) 11.530.000 € sonstige Kosten 0 € Baukosten gesamt 59.894.000 € Finanzierung Eigenmittel - € Öffentliche Mittel (Zuschüsse) 1.390.100,00 € Kredite vom Kreditmarkt 58.503.900,00 € Betriebskosten (jährlich) Neue Betriebskosten Instandhaltungskosten 718.728 € Strom 57.392 € Gas / Fernwärme 26.268 € Wasser 5.860 € Reinigungskosten 54.990 € Summe Betriebskosten (jährlich) 863.238 € Haushaltsbelastung jährlich Instandhaltungskosten 718.728 € sonstige Betriebskosten 144.510 € Abschreibungen 748.675 € Zinsen (1,5 %) 877.559 € Auflösung Sonderposten -17.376 € Summe Haushaltsbelastung jährlich 2.472.095 € Feuer- und Rettungswache 3 Bonn FriesdorfSeite 9 von 17 Seite 10 von 17 Seite 11 von 17 Seite 12 von 17 Seite 13 von 17 Seite 14 von 17 Seite 15 von 17 Seite 16 von 17 Seite 17 von 17
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de