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220840-03 AA · Änderungsantrag

Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Antrag zur Vorlage 220840

Nummer
220840-03 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
08.06.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Rates 09.06.2022 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 220840 Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022

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Änderungsantrag
öffentlich
220840-03 AA
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Rolf Beu
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Gabi Mayer
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Michael Faber
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Dominik Maxein
Fortschreibung des Nahverkehrsplans –
Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember
2022
Antrag zur Vorlage 220840
Beratungsfolge
Rat 09.06.2022 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Der Verwaltungsvorlage „Fortschreibung des Nahverkehrsplans - Maßnahmen
zum Fahrplanwechsel 2022“, DS 220840, wird mit folgenden unterstrichenen
und fett gedruckten Änderungen zugestimmt:
1. Der Aufnahme der ehemaligen Lead City Maßnahmen (Details siehe
Begründung) in den Nahverkehrsplan der Stadt Bonn zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2022 wird zugestimmt:
a) Samstag Taktverdichtung aller Hauptlinien (61, 62, 63, 66, 600 - 614) von ca.
09:30 Uhr bis 20:30 Uhr auf 10/20-Minuten-Grundtakt
3,77 Mio. Euro Kosten
b) Taktverdichtung aller Hauptlinien (61, 62, 63, 66, 600 - 614) an Sonntagen
erst ab 11:30 Uhr
Einsparung von ca. 650.000 € p.a.
c) Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien SB55,
550, 551, 552 und 540/640
2,12 Mio. Euro Kosten
d) Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien 537,
817, 845, 855, 856 und 857
1,2 Mio. Euro Kosten
e) Fortführung der Linie 632 als Tangentialverbindung Venusberg-Poppelsdorf-Seite 1 von 3
Seite 2
Endenich-Nordstadt-Beuel
1,08 Mio. Euro Kosten
f) 10/20-Minuten-Takt der Hauptlinien montags bis freitags bis ca. 20:30 Uhr
1,53 Mio. Euro Kosten
2. Der vorgeschlagenen veränderten Linienführung der Buslinien 631, 632 und
636 sowie der neu einzuführenden Linie 633 wird zugestimmt
a) In Abstimmung mit dem RSK erhält die bisherige Linie 633 zwischen
Duisdorf Bf. und Sechtem Bf. eine neue Liniennummer
b) Weiterführung der Buslinie 632 zur neuen Endhaltestelle Endenich Nord Bf.,
dort Übergang in die neue Buslinie 633 Richtung Beuel
c) Ergänzung des Linienweges der neuen Buslinie 633 (ehemals Teilabschnitt
der Linie 632) zwischen Beuel Bahnhof und Ramersdorf auf dem heutigen
Linienweg der Linie 636. Die Linie 636 endet dann in Ramersdorf.
d) Tausch der Linienäste 631 und 632 im Bereich Nußallee
3. Der vorgeschlagenen veränderten Linienführung der Buslinie 634 wird unter
Beibehaltung des heutigen Fahrtenangebotes zugestimmt
4. Den zwei zusätzlichen Fahrten (DS 211412) auf den Buslinien 606 und 607
Samstag- und Sonntagmorgen zwischen Bonn Hbf und Klinikum Hardtberg
wird vorbehaltlich, dass nur Kosten in Höhe von ca. 6.000 Euro p.a.
entstehen, zugestimmt
5. Der verlängerten Linienführung der ersten Fahrt der Linie Buslinie 600 an
Sonn- und Feiertagen bis zur Haltestelle Uniklinikum Süd wird zugestimmt
6. Wegfall der Fahrten der Linie 63 zu den Zeiten an denen die Linie 16 auf
dem Abschnitt Tannenbusch - Bad Godesberg bereits im 10-Minuten-Takt
verkehrt
Einsparung von ca. 2,25 Mio. € p.a.
7. Abendlicher 15- statt 30-Minuten-Takt auf dem Beueler Ast der Linie 62
von Montag-Samstag
Mehrkosten von ca. 400.000 € p.a.
8. Den Maßnahmen wird unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die
Verwaltung die Maßnahmen vor dem Fahrplanwechsel 2024 in dem Sinne
evaluiert, dass sie effizient dazu beitragen, Emissionen zu verringern und
Mobilität zu ermöglichen. Zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist, wird die
Verwaltung den politischen Gremien rechtzeitig Vorschläge machen, Teile
der Maßnahmen alternativ an anderer Stelle in ähnlichem Umfang
einzusetzen, um effizientere Verbesserungen im Nahverkehr zu erzielen.Seite 2 von 3
Seite 3
Begründung
Die Koalition begrüßt die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, auch die
Verstetigung der Taktverdichtung aus dem Lead-City-Projekt an den
Wochenenden. Jedoch müssen alle Maßnahmen insbesondere mit Blick auf die
Haushaltsbelastung durch die geänderte gesamtwirtschaftliche Lage noch mal
besonders auf ihre Effizienz geprüft werden. Die Evaluation soll zeigen, ob dies
zutrifft oder ob die Haushaltsmittel an anderer Stelle im Nahverkehrsplan
effizienter eingesetzt werden können.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 10:08 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de