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220840 · Beschlussvorlage

Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022

Nummer
220840
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
17.05.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Hauptausschusses 31.05.2022 Empfehlung
  2. Sitzung des Rates 09.06.2022 Entscheidung federführend
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 07.06.2022 Anhörung
  4. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 18.05.2022 Empfehlung
  5. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 31.05.2022 Anhörung
  6. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 08.06.2022 Anhörung
  7. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 01.06.2022 Anhörung
  8. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 25.05.2022 Empfehlung
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Untergeordnet

  1. 220840-09 ST BBB-Anfrage Nahverkehrsplan – Auswirkungen des Fahrplanwechsels ab 11. Dezember 2022 auf die Stadtbahnstrecke Bad Godesberg - Buschdorf/ Tannenbusch. Drucksachengruppe 220840
  2. 220840-07 BBB-Anfrage Nahverkehrsplan – Auswirkungen des Fahrplanwechsels ab 11. Dezember 2022 auf die Stadtbahnstrecke Bad Godesberg - Buschdorf/ Tannenbusch. Drucksachengruppe 220840
  3. 220840-03 AA Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Antrag zur Vorlage 220840
  4. 220840-04 Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Drucksachengruppe 220840; Hier: BBB-Anfrage zu den Auswirkungen der mit Ratsbeschluss vom 9.Juni 2022 verfolgten Angebotsreduzierung auf der Stadtbahnstrecke Stadthalle/Tannenbusch
  5. 220840-01 ST Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022
  6. 220840-08 ST BBB-Anfrage Nahverkehrsplan – Auswirkungen des Fahrplanwechsels ab 11. Dezember 2022 auf die Stadtbahnstrecke Bad Godesberg - Buschdorf/ Tannenbusch. Drucksachengruppe 220840
  7. 220840-05 ST Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Drucksachengruppe 220840; Hier: Stellungnahme der Verwaltung zur BBB-Anfrage zu den Auswirkungen der mit Ratsbeschluss vom 9.Juni 2022 verfolgten Angebotsreduzierung auf der Stadtbahnstrecke Stadthalle/Tannenbusch
  8. 220840-06 ST Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Drucksachengruppe 220840; Hier: BBB-Anfrage zu den Auswirkungen der mit Ratsbeschluss vom 9.Juni 2022 verfolgten Angebotsreduzierung auf der Stadtbahnstrecke Stadthalle/Tannenbusch
  9. 220840-02 AA Grüne/SPD/u.w.-AA: Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Antrag zur Vorlage 220840

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Beschlussvorlage
öffentlich
220840
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Fortschreibung des Nahverkehrsplans –
Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember
2022
Beratungsfolge
Rat 09.06.2022 Entscheidung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 25.05.2022 Empfehlung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 08.06.2022 Anhörung
Bezirksvertretung Beuel 01.06.2022 Anhörung
Bezirksvertretung Hardtberg 31.05.2022 Anhörung
Bezirksvertretung Bonn 07.06.2022 Anhörung
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
18.05.2022 Empfehlung
Hauptausschuss 31.05.2022 Empfehlung
Begründung der Dringlichkeit:
Damit die Verkehrsunternehmen die Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2022 umsetzen können, ist eine Beschlussfassung vor der
Sommerpause zwingend erforderlich.
Aufgrund der Komplexität der Thematik und der darin begründeten schwierigen
Abwägung konnte die verwaltungsinterne Abstimmung nicht fristgerecht
abgeschlossen werden.
Beschlussvorschlag
1. Der Aufnahme der ehemaligen Lead City Maßnahmen (Details siehe
Begründung) in den Nahverkehrsplan der Stadt Bonn zum Fahrplanwechsel
im Dezember 2022 wird zugestimmt:
a) Samstag Taktverdichtung aller Hauptlinien (61,62,63,66,600-614) von
ca. 09:30 Uhr bis 20:30 Uhr auf 10/20-Minuten Grundtakt
b) Taktverdichtung aller Hauptlinien (61,62,63,66,600-614) an Sonntagen
ab 09:30 Uhr
c) Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien
SB55, 550, 551, 552 und 540/640
d) Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien
537, 817, 845, 855, 856 und 857
e) Fortführung der Linie 632 als Tangentialverbindung Venusberg-
Poppelsdorf-Endenich-Nordstadt-BeuelSeite 1 von 33
Seite 2
f) 10/20-Minuten-Takt der Hauptlinien montags bis freitags bis ca. 20:30
Uhr
2. Der vorgeschlagenen veränderten Linienführung der Buslinien 631, 632 und
636 sowie der neu einzuführenden Linie 633 wird zugestimmt
a) In Abstimmung mit dem RSK erhält die bisherige Linie 633 zwischen
Duisdorf Bf. und Sechtem Bf. eine neue Liniennummer
b) Weiterführung der Buslinie 632 zur neuen Endhaltestelle Endenich
Nord Bf., dort Übergang in die neue Buslinie 633 Richtung Beuel
c) Ergänzung des Linienweges der neuen Buslinie 633 (ehemals
Teilabschnitt der Linie 632) zwischen Beuel Bahnhof und Ramersdorf
auf dem heutigen Linienweg der Linie 636. Die Linie 636 endet dann in
Ramersdorf.
d) Tausch der Linienäste Buslinien 631 und 632 Im Bereich Nußallee
3. Der vorgeschlagenen veränderten Linienführung der Buslinie 634 wird unter
Beibehaltung des heutigen Fahrtenangebotes zugestimmt.
4. Den zwei zusätzlichen Fahrten (DS 211412) auf den Buslinien 606 und 607
Samstag- und Sonntagmorgen zwischen Bonn Hbf und Klinikum Hardtberg
wird nicht zugestimmt
5. Der verlängerten Linienführung der ersten Fahrt der Buslinie 600 an Sonn-
und Feiertagen bis zur Haltestelle Uniklinikum Süd wird zugestimmt
Begründung
Präambel:
Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck daran, die politisch beschlossenen
Klimaschutzziele auf allen Ebenen zu erreichen. Dabei ist der Verkehrssektor
ein entscheidendes Handlungsfeld und die Stärkung des ÖPNV ein äußerst
bedeutsames Element als Beitrag zur Zielerreichung. Zum einen sind dazu
mittel- u. langfristige städtische Maßnahmen des Infrastrukturausbaus
(Stadtbahnausbau Westbahn, Buschdorf, Seilbahn, ZOB) neben den
regionalen Infrastrukturprojekten wichtig. Zum anderen sind aber auch
Maßnahmen der Qualitätssicherung und die Ausweitung des Angebots
bedeutend. Neben einzelnen Anpassungen mit Angebotsmaßnahmen im
Nahverkehrsplan in den letzten Jahren gehört dazu der Beschluss zur
Taktverdichtung im Stadtbahnnetz, wodurch nach Beschaffung von 22
zusätzlichen Fahrzeugen ein flächendeckender 5-Minutentakt im Bonner
Schienennetz in naher Zukunft erreicht wird.
Mit den sog. „Lead-City-Maßnahmen“ konnte die Stadt Bonn unter Einsatz von
jährlich ca. 8,9 Mio. Euro Taktverdichtungen im Bus- u. Bahnnetz testen und
evaluieren. Der Bund hat sich nach 2,5 Jahren aus der FörderungSeite 2 von 33
Seite 3
zurückgezogen. Seit Mitte 2021 werden diese Zusatzleistungen mit
Eigenmitteln der Stadt fortgeführt.
Zu Beschlusspunkt 1: Aufnahme ehemaliger Lead-City
Angebotsmaßnahmen in den Nahverkehrsplan
a Beschreibung der ehemaligen Lead-City Angebotsmaßnahmen
Die anhaltende Überschreitung der Luftgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NOx)
führte dazu, dass die Stadt Bonn als eine von fünf Städten zur Modellstadt für
größere Maßnahmen in Bezug auf die Luftreinhaltung vom Bund ausgewählt
wurde. Zum 31.12.2020 ist die 95prozentrige Förderung des Bundes für die
Tarifangebote ausgelaufen, zum 30.06.2021 endete zudem die 95prozentrige
Förderung für die Angebotsmaßnahmen, sodass eine Überführung der
Angebote in den Nahverkehrsplan der Bundesstadt Bonn zum Fahrplanwechsel
Ende 2022 nun zwingend beschlossen werden muss.
Im Rahmen der Lead City Maßnahmen wurden diverse Angebote und
Taktverdichtungen auf Linien innerhalb des Bonner Stadtgebiets, aber auch auf
den einbrechenden Linien aus dem Rhein-Sieg-Kreis eingeführt. Die Lead City
Maßnahmen stellten dabei eine der umfangreichsten Verbesserungen des
städtischen ÖPNV-Angebotes in den letzten Jahren dar.
Mit Beschluss des Bonner Stadtrates vom 28.06.2021 wurde der zunächst auf
ein Jahr befristeten Fortführung der ehemaligen Lead City Maßnahmen zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2021 zugestimmt. Im Einzelnen handelte es
sich um folgende Maßnahmen:
 Samstag Taktverdichtung aller Hauptlinien von ca. 09:30 Uhr bis 20:30
Uhr auf 10/20-Minuten Grundtakt
Durch die Taktverdichtung der innerstädtischen Hauptlinien und der
grenzüberschreitenden Stadtbahnlinie 66 an Samstagen wurde dem höheren
Verkehrsbedarf während der Geschäftsöffnungszeiten Rechnung getragen und
Kapazitäten für Fahrgastzuwächse geschaffen.
Mit der Taktverdichtung erfolgte gleichzeitig eine Harmonisierung mit der
Nahverkehrsplanung des Nahverkehrs Rheinland (NVR) für den SPNV. Das S-
Bahn-Netz (außer S23) wurde bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember
2017 samstags in denselben Zeiträumen von 30- auf 20-Minuten-Grundtakt
umgestellt, das Netz der Kölner Verkehrsbetrieb AG im Dezember 2020. Da
zudem im Raum Troisdorf/Siegburg ab Dezember 2022 eine entsprechende
Grundtaktumstellung aller Hauptlinien des Busnetzes der RSVG geplant ist, ist
die Beibehaltung der Taktverdichtung in Bonn ein wesentlicher Bestandteil
eines attraktiven und aufeinander abgestimmten Nahverkehrs im Gebiet des
NVR. Daher ist die aktuelle Beibehaltung des 10/20-Minuten-Takts auf den
Bonner Hauptlinien ein wichtiger Bestandteil einer attraktiven
Umsteigemöglichkeit für die Fahrgäste.
Auf den einzelnen Hauptlinien ergeben sich an Samstagen folgende
Taktverdichtungen:Seite 3 von 33
Seite 4
Linien Abschnitt Zeitraum Takt vor Lead City Takt mit Lead City
61, 62 komplett Samstag 09:30 – 20:30 15‘ 10‘
63 Tannenbusch –
Bad Godesberg
Samstag 09:30 – 20:30 30‘ (zusammen mit
Linie 16: 15‘)
10‘/20‘ (zusammen
mit Linie 16: 10‘)
66 Siegburg -
Ramersdorf
Samstag 09:30 – 20:30 15‘ 10‘
66 Ramersdorf –
Bad Honnef
Samstag 09:30 – 20:30 30‘ 20‘
600 - 614 komplett Samstag 09:30 – 20:30 30‘ 20‘
 Taktverdichtung aller Hauptlinien an Sonntagen ab 09:30 Uhr
Durch die Taktverdichtung der innerstädtischen Hauptlinien und der
grenzüberschreitenden Stadtbahnlinie 66 an Sonntagvormittagen wurde dem
höheren Verkehrsbedarf im Freizeitverkehr Rechnung getragen und bessere
Verknüpfungen in Zeiträumen mit vormals nur Stundentakt geschaffen.
Auf den einzelnen Hauptlinien ergeben sich an Sonntagen folgende
Taktverdichtungen:
Linien Abschnitt Zeitraum Takt vor Lead City Takt mit Lead City
61 Hbf - Dottendorf Sonntag 09:30 – 11:30 Kein Verkehr 30‘
61 Hbf - Auerberg Sonntag 09:30 – 11:30 30‘ 15‘
63 Tannenbusch – Bad
Godesberg
Sonntag 09:30 – 11:30 60‘ (zusammen mit
Linie 16: 30‘)
15‘/15‘/30‘
(zusammen mit
Linie 16: 15‘)
66 Siegburg -
Ramersdorf
Sonntag 09:30 – 11:30 30‘ 15‘
600 -
614
komplett Sonntag 09:30 – 11:30 60‘ 30‘
Außerhalb der Lead City Angebotsmaßnahmen wurde ein Beschluss
gefasst, die Taktfrequenz auf der Linie 62 an Sonntagen zwischen Beuel
Bahnhof und Ramersdorf auf einen 15-Minuten Takt umzustellen.
 Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien
SB55, 550, 551, 552 und 540/640
Zum Fahrplanwechsel im August 2019 wurden die „rechtsrheinischen“
Regionalbuslinien an den Bedarf aus den umliegenden Gemeinden angepasst.
Dadurch wurden die größeren Ortslagen abseits der Stadtbahnlinie 66 besser
an die Bonner Innenstadt angebunden. Auf allen Linien gab es vor dem
Fahrplanwechsel teilweise erhebliche Kapazitätsengpässen und gleichzeitig
Bedienungsdefizite. Beides stand einem höheren ÖPNV-Anteil am Modal Split
im Wege. Die Weiterentwicklung der Regionalbuslinien hatte vor allem die
Gewinnung neuer Fahrgäste und die Erhöhung der Kapazitäten aus dem Raum
Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin-Menden in der Anbindung Richtung
Bonn zum Ziel, in denen vor dem Fahrplanwechsel erhebliche ungenutzte
Fahrgastpotenziale vermutet wurden.Seite 4 von 33
Seite 5
Im Gegensatz zu der Taktverdichtung auf den Bonner Hauptlinien gab es auf
den grenzüberschreitenden Linien zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis
erhebliche Leistungsausweitungen in den Hauptverkehrszeiten, so dass die
Teilmaßnahme für eine nachhaltige Verkehrsverlagerung im Berufs- und
Ausbildungsverkehr elementar ist.
Vorteile des Konzepts im Überblick:
 direkte Anbindung von Niederkassel an die Schul- und
Arbeitsplatzschwerpunkte im Bonner Norden
 direktere und beschleunigte Anbindung der Achse Troisdorf-Bergheim –
Eschmar – Rotter See an Beuel und die Bonner Innenstadt im
attraktiven 20-Minuten-Takt
 beschleunigte Anbindung Niederkassels an Bonn (entweder über
Nordbrücke oder L16)
 bessere Netzeinbindung der Arbeitsplatz- und Schulschwerpunkte im
Bonner Norden und Vermeidung von Umweg Fahrten über die Bonner
City
 Grundangebot im 20-Minuten-Takt auf allen Linien (außer 552, in HVZ
bedarfsweise Taktverdichtungen auf 10 Minuten)
 Kapazitätsausbau und attraktiver 10-Minuten-Takt der Linien 540/640
zwischen Bonn und Sankt-Augustin-Menden
 Langfristig Kapazitätsausbau durch Gelenkbuseinsatz auf der Linie 550
Im Detail wurde auf den Linien SB55, 550, 551 und 640 folgendes
Grundangebot eingeführt:
Tag Zeitraum Takt
Montag bis
Freitag
ca. 05:00 – 06:30
ca. 06:30 – 20:30
ca. 20:30 – 24:00
alle 30 Minuten
alle 20 Minuten
alle 30 Minuten
Samstag ca. 05:30 – 09:30
ca. 09:30 – 20:30
ca. 20:30 – 24:00
alle 30 Minuten
alle 20 Minuten
alle 30 Minuten
Sonn- und
Feiertag
ca. 06:30 – 09:30
ca. 09:30 – 24:00
alle 60 Minuten
alle 30 Minuten
Montag bis Freitag sind darüber hinaus der stärkeren Nachfrage entsprechend
auf den Linien SB55 und 550 in Hauptlastrichtung jeweils folgende
Taktverdichtungen eingeführt worden (betrieblich notwendige Fahrten der
Gegenrichtung wurden ebenfalls in den Fahrplan aufgenommen):
Linie Zeitraum Taktverdichtung auf
SB 55 Mo - Fr ca. 07:00 – 09:00
Mo – Fr ca. 13:00 – 18:00
10-Min.-Takt in Fahrtrichtung Bonn
10-Min.-Takt in Fahrtrichtung Lülsdorf
550 Mo - Fr an Schultagen ca. 07:00 – 08:30 10-Min.-Takt in Fahrtrichtung Bonn
Auf der neuen Linie 540 wurde folgendes Grundangebot eingeführt:
Tag Zeitraum Takt
Montag bis
Freitag
ca. 06:30 – 20:30 alle 20 Minuten (Ergänzung mit der 640 zum 10-Minuten-Takt)Seite 5 von 33
Seite 6
Samstag ca. 09:30 – 20:30 alle 20 Minuten (Ergänzung mit der 640 zum 10-Minuten-Takt)
Sonn- und
Feiertag
kein Betrieb -
Für die neue Berufs- und Schülerverkehrslinie 552 ist folgendes Angebot
eingeführt worden:
Tag Zeitraum Takt
Montag bis
Freitag
ca. 06:30 –09:00
und 12:30 - 18:30
alle 30 Minuten in Hauptlastrichtung (betrieblich notwendige
Fahrten der Gegenrichtung werden ebenfalls in den Fahrplan
aufgenommen)
Die Fortführung der Angebotsverbesserungen auf den Regionalbuslinien wurde
im Rhein-Sieg-Kreis bereits dauerhaft beschlossen.
 Taktverdichtung und Angebotsausweitung auf den Regionalbuslinien
537, 817, 845, 855, 856 und 857
Zum Fahrplanwechsel im August 2019 wurde das Angebot der
Regionalbuslinien in den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ebenfalls erheblich
verbessert. Vorher fuhren die Linien außerhalb der Hauptverkehrszeit meist nur
stündlich, sonntags teilweise nur alle zwei Stunden oder überhaupt nicht. Neu
sind nun einheitliche Mindeststandards montags bis samstags alle 30 Minuten
sowie sonntags und abends alle 60 Minuten, dazu kommen weitere
Taktverdichtungen in den Hauptverkehrszeiten. Mit der Einführung der Linie
817 ist zwischen Bornheim Mitte und Roisdorf sowie Tannenbusch außerdem
eine neue Direktverbindung entstanden, um die Berufs- und
Ausbildungsverkehre zwischen Bornheim und dem Bonner Norden
aufzunehmen.
Vorteile der neuen Verbindung Linie 817:
 Direktverbindung der Zentren Bornheim und Tannenbusch
 direkte Anbindung von Tannenbusch an den Roisdorfer Bahnhof
 direkte Verbindung aus weiten Teilen Bornheims zu den
Ausbildungsschwerpunkten in Tannenbusch
 später Anbindung des geplanten Gewerbegebiets „Alfter Nord“
Zwischen Roisdorf und Tannenbusch soll in den nächsten Jahren das neue
Gewerbegebiet „Alfter Nord“ entstehen, das zusätzliche Fahrgastpotenziale
generieren wird und den Bestand der neuen Verbindung über den
Projektzeitraum hinaus ermöglichen soll. In diesem Zusammenhang wird die
Linienführung anzupassen sein und nach ersten Evaluierungen der
Fahrgastnachfrage sollen auch weitere Verbesserungen für den Korridor
Bornheim – Bonner Westen unter Einbindung des heute unzureichend
erschlossenen Gewerbegebiets Bonn West entwickelt und vorgeschlagen
werden.
Auf den einzelnen Linien ergeben sich folgende Taktverdichtungen:
Linie Abschnitt Zeitraum Takt vor Lead City Takt mit
Lead
City
537 Komplett Samstag 09:30 – 20:30 60‘ 30‘Seite 6 von 33
Seite 7
817 (Rheinbach -)
Bornheim-
Roisdorf –
BN-
Tannenbusch
Mo – Fr 05:30 – 20:30
Sa - So 08:30 – 20:30
in Bonn kein Betrieb
in Bonn kein Betrieb
30‘
60‘
845 Komplett Mo – Fr 05:30 – 20:30
Samstag 09:30 – 20:30
Sonntag 07:00 – 24:00
60‘ mit zus. Einzelfahrten
60‘
120‘
30‘
30‘
60‘
855 Komplett Mo – Fr 09:00 – 13:00
Mo – Fr 18:30 – 20:30
Samstag 09:30 – 20:30
Sonntag 07:00 – 24:00
60‘
60‘
60‘
120‘ nur ca. 10:00 – 22:00
30‘
30‘
30‘
60‘
856 Komplett Mo – Fr 05:30 – 14:00
Mo – Fr 18:00 – 20:30
Mo – Sa 20:30 – 24:00
Samstag 09:30 – 20:30
Sonntag 07:00 – 24:00
60‘ mit zus. Einzelfahrten in der HVZ
60‘
Kein Betrieb
60‘ nur bis 14:00, danach kein Betrieb
Kein Betrieb
30‘
30‘
60‘
30‘
60‘
857 Komplett Mo – Fr 05:30 –08:30
Mo – Fr 08:30 – 13:00
Mo – Fr 15:00 – 18:30
Mo – Fr 18:30 – 20:30
Samstag 09:30 – 20:30
Sonntag 07:00 – 24:00
30‘
60‘
30‘
60‘
60‘
120‘ nur ca. 10:00 – 22:00
15‘
30‘
15‘
30‘
30‘
60‘
Auch die Fortführung dieser Teilmaßnahme wurde im Rhein-Sieg-Kreis bereits
beschlossen.
 Fortführung der Linie 632 als Tangentialverbindung Venusberg-
Poppelsdorf-Endenich-Nordstadt-Beuel
Um eine Direktverbindung zwischen Venusberg und Beuel zu schaffen und die
Innenstadtlinien zu entlasten, hat zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 die
Linie 632 ihren Betrieb aufgenommen.
Die Linie 632 erfüllt dabei die folgenden Funktionen:
- neue Direktverbindung Venusberg – Endenich
- neue Direktverbindung Endenich – Nordstadt mit Schließung der vormals
vorhandenen Netzlücken im Bonner Norden und Direktverbindung Am
Vogelsang/Westside an die Schulstandorte im Bereich Chlodwigplatz
- regelmäßige Direktverbindung Nordstadt – Beuel Bahnhof
- Vermeidung von Umweg Fahrten über den Hbf und dadurch Entlastung der
auf den Hbf ausgerichteten hochfrequentierten Durchmesserlinien
- Ergänzung der Linie 631 zwischen Poppelsdorf und Endenich zu einem
angenäherten 15-Minuten-Takt.
Hier wird in Abstimmung zwischen Bonn, RSK und SWB eine Anpassung des
Linienweges und des Angebots vorgeschlagen. Die Details folgen unter
Beschlusspunkt 2
 10/20-Minuten-Takt der Hauptlinien montags bis freitags bis ca. 20:30
Uhr
Um auf die längeren Ladenöffnungszeiten und auf die verstärkte Nachfrage inSeite 7 von 33
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den Abendstunden zu reagieren wurde zum Fahrplanwechsel im Dezember
2018 die Verlängerung des 10/20-Minuten-Grundtakt der Hauptlinien Montag
bis Freitag bis ca. 20:30 Uhr statt 19:30 Uhr (danach wie bisher 15/30-Minuten-
Takt) eingeführt.
Auch wenn aufgrund der aktuellen Corona Pandemie die Fahrgastzahlen
zurückgegangen sind, zeigen Erhebungen aus Juni 2021 einen leichten Anstieg
der Fahrgastzahlen im Vergleich zu den Zählungen im November 2020. Daher
wird die Attraktivität des Bonner ÖPNV auch weiterhin einen wesentlichen
Bestandteil zum Erreichen der Klimaziele darstellen. Ziel sollte es somit auch
weiterhin sein, über ein attraktives ÖPNV-Angebot die Bevölkerung zum
Umstieg zu bewegen und somit einen Beitrag zur notwendigen Verkehrswende
zu leisten.
Damit die Verkehrsunternehmen die Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2022 umsetzen können, ist eine Beschlussfassung vor der
Sommerpause zwingend erforderlich.
Evaluation der Angebotsmaßnahmen aus dem Förderprojekt
Da es sich nur um eine befristete Fortführung der Maßnahmen handelt muss
bis zur Sommerpause 2022 eine politische Entscheidung über die mögliche
Fortführung der Angebotsverbesserungen ab dem Fahrplanwechsel im
Dezember 2022 getroffen werden. Diese Entscheidung soll, gemäß dem
politischen Beschluss, auf Grundlage der Evaluationsergebnisse erfolgen.
Daher ist 61-3 an die SWB Bus und Bahn herangetreten, um eine Realisierung
einer Evaluation Anfang 2022 zu besprechen.
Aufgrund der pandemischen Lage war nach wie vor keine Evaluation in Form
von Fahrgastzählungen möglich, die ein realistisches und auswertbares
Ergebnis ergibt. Zwar haben sich die Fahrgastzahlen wieder gegenüber den
Lockdown-Phasen im vergangenen Jahr erhöht, jedoch noch nicht die Vor-
Corona Werte erreicht. Um dem Rat in seiner Sitzung am 06.06.2022
entsprechende Ergebnisse vorlegen zu können, hätte eine kleine
Querschnittserhebung, die in der Regel vier Wochen dauert, vor den
Osterferien stattfinden müssen. Allerdings sind ab Anfang Februar
Semesterferien und somit keine Studenten unterwegs. Darüber hinaus wurden
in der Vergangenheit häufig studentische Aushilfen für die Erhebung eingestellt.
Während den Semesterferien ist dies allerdings nicht möglich. Der Zeitraum ab
Ende der Osterferien (Mitte April) ist für Zählung und Auswertung zu knapp, um
hier noch Ergebnisse für eine politische Entscheidung zu erzielen. Bedingt
durch Corona war es den Stadtwerken kurzfristig nicht möglich ausreichend
Aushilfspersonal für eine vollumfängliche Fahrgasterhebung zu finden.
Daher müssen für die Entscheidungsfindung die vorliegenden
Evaluationsergebnisse aus dem Herbst 2019, Herbst 2020 und Frühjahr 2021
verwendet werden. Auch die Ergebnisse der Haushaltsbefragungen 2019 und
2021 können zugrunde gelegt werden.
Über die Ergebnisse der durchgeführten Evaluation hat die Verwaltung in einer
gesonderten Mitteilungsvorlage (siehe DS 220405) berichtet.Seite 8 von 33
Seite 9
b. Erforderlichkeit der Aufnahme in die Fortschreibung des
Nahverkehrsplan
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 laufen die oben beschriebenen
Angebotsmaßnahmen aus. Ohne eine entsprechende Beschlussfassung zur
Aufnahme von Maßnahmen aus dem ehemaligen Förderprojekt Lead-City
werden diese Angebotsmaßnahmen nicht fortgeführt. Somit ist für eine
Fortführung der einzelnen Angebotsmaßnahmen eine Beschlussfassung noch
vor der Sommerpause zwingend erforderlich.
c. Fortführung der Angebotsmaßnahmen
Das Förderprogramm Lead City hat gezeigt, dass durch die gezielte
Ausweitung des ÖPNV-Angebots vor allem für Gelegenheitskunden
Autofahrten eingespart werden konnten. Auch die Bestandskunden profitieren
von den Angebotsverbesserungen, da so das Angebot in Bonn und dem
Umland weiter verbessert werden konnte. Daher ist, in Abstimmung zwischen
Stadtplanungsamt und Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH, die dauerhafte
Fortführung der Angebotsverbesserungen anzustreben.
d. Verknüpfung mit dem Rhein-Sieg-Kreis
Bereits am 23.06.2020 hat der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises die unbefristete
Fortführung aller im Rahmen von Lead City eingeführten Fahrplangebote
beschlossen und unter anderem den folgenden Beschluss gefasst:
 Die Lead City-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 551, 640, 817, 845 und
855 werden ab Dezember 2020 unverändert in das ÖPNV-Regelangebot
aufgenommen. Die Lead City-Angebotsmaßnahmen auf den Linien SB55,
537, 856 und 857 werden mit [zwischenzeitlich umgesetzten]
Modifizierungen ab Dezember 2020 in das ÖPNV-Regelangebot
aufgenommen.
 Die Lead City-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 66, 520 und 604
werden ab Dezember 2020 in das ÖPNV-Regelangebot aufgenommen.
Sofern die Stadt Bonn eine Ausdünnung am Wochenende vor 11:30 Uhr
beschließen sollte, wird auf diesen Linien im Rhein-Sieg-Kreis ebenso
verfahren.
 Die Lead City-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 517, 540, 550 und 552
werden ab Dezember 2020 unverändert in das ÖPNV-Regelangebot
übernommen. Nach Ende der Corona-bedingten Einschränken werden sie
erneut evaluiert, um auf dieser Grundlage Optimierungsmöglichkeiten zu
prüfen und vorzulegen.
Zu Beschlusspunkt 2: Veränderte Linienführung 631,632,
633 (neue Liniennummer) und 636
a) Tausch der Liniennummern der heutigen Linie 633 mit einer neuen
RVK Nummer
Für die nachfolgenden Änderungen wurde mit dem RSK vereinbart, dass die
heutige Buslinie 633 zum Fahrplanwechsel 2022 eine neue Liniennummer
bekommt (voraussichtlich 842) und die SWB Bus und Bahn die LiniennummerSeite 9 von 33
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633 übernimmt.
b) Die Linie 632 wird zu der Haltestelle „Endenich Nord Bf.“ verlängert.
Da die heutige Linie 633 im kommenden Jahr an die RVK fällt, kann die
Liniennummer zum Fahrplanwechsel freigegeben werden. Zukünftig
verkehrt dann eine neue Linie 633 zwischen Ramersdorf und
Endenich-Nord sowie die Buslinie 632 zwischen Endenich Nord und
Universitätsklinikum
Vorgesehener Linienverlauf Linie 632 (Siehe Lageplan im Anhang):
 Zwischen „Uniklinikum Süd“ und „Clemens-August-Platz“
o Unveränderte Linienführung identisch der heutigen Linie 632.
 Zwischen „Clemens-August-Platz“ und „Brahmsstraße“
o Linienführung über den Linienweg der heutigen Linie 631. Anfahrt
der Haltestelle „Poppelsdorfer Platz“ B, weiter geradeaus über die
Clemens-August-Straße zur Haltestelle „Am Botanischen Garten“,
links in die Nußallee zur Haltestelle „Nußallee“, links auf die
Endenicher Allee zu den Haltestellen „Kaufmannstraße“ und „Max-
Bruch-Straße“, rechts in die Alfred-Bucherer-Straße zur Haltestelle
„Brahmsstraße“.
 Zwischen „Brahmsstraße“ und „Am Propsthof“
o Unveränderte Linienführung identisch der heutigen Linie 632.
 Zwischen „Am Propsthof“ und „Endenich-Nord-Bf.“
o Ab der Haltestelle „Am Propsthof“ Weiterfahrt Auf dem Hügel
geradeaus, zu den Haltestellen „Verweyenstraße“ und „Endenich-
Nord-Bf.“, dort endet die Linie.
 Zwischen „Endenich-Nord-Bf.“ und „Am Propsthof“
o Ab der Haltestelle „Endenich-Nord-Bf.“ rechts in die Siemensstraße
zu den Haltestellen „Gerhard-Hauptmann-Straße“, „Kolpingstraße“
und „Vaclav-Havel-Platz“, rechts am Propsthof zu den Haltestellen
„Am Dickobskreuz“, „Gerhard-Domagk-Straße“ und „Simone-Veil-
Straße“ (neu), links Auf dem Hügel zur Haltestelle „Am Propsthof“.
Der weitere Linienweg wird analog der Beschreibung, in
Gegenrichtung durchgeführt.
Vorgesehener Linienverlauf Linie 633 (Siehe Lageplan im Anhang):
 "Ramersdorf“ und „Königswinterer Straße“
o Identisch der heutigen Linie 636 mit unveränderter Linienführung.
 „Königswinterer Straße“ und „Beueler Bahnhofsplatz“
o Abbiegen nach rechts in die Friedrich-Breuer-Straße
 „Beueler Bahnhofsplatz“ und „Gerhardt-Domagk-Straße“
o Identisch der heutigen Linie 632 mit unveränderter Linienführung.
 „Gerhardt-Domagk-Straße“ und „Endenich Nord Bf.“
o Ab der Haltestelle „Gerhardt-Domagk-Straße“, Weiterfahrt auf der
Straße Am Propsthof zur neuen Haltestelle „Simone-Veil-Straße“, an
der Kreuzung Auf dem Hügel rechts zur Haltestelle
„Verweyenstraße“ und zur Pausen- Endhaltestelle „Endenich Nord
Bf“.
 Ab der Haltestelle „Endenich-Nord-Bf.“ rechts in die Siemensstraße zu den
Haltestellen „Gerhard-Hauptmann-Straße“, „Kolpingstraße“ und „Vaclav-
Havel-Platz“, links am Propsthof zur Haltestelle „Propsthof Nord“Seite 10 von 33
Seite 11
(Stadtbahn).
o Der weitere Linienweg wird analog der Beschreibung, in
Gegenrichtung durchgeführt.
Vorteile:
 Gute Direktverbindung der Neubaugebiete WestSide/Am Vogelsang zu den
Ortsteilen Endenich, Poppelsdorf, Venusberg und dem Uniklinikum auf dem
Venusberg.
 Verknüpfung wichtiger Universitätseinrichtungen und Bereiche wie
Uniklinikum, Venusberg, Campus Poppelsdorf und Nußallee untereinander.
 Entlastungsmöglichkeiten für die stark nachgefragte Linie 601 zum
Uniklinikum, da die Linie 632 den Campus Poppelsdorf anbindet und
ebenfalls die Haltestelle „Am Botanischen Garten“ bedient.
 Aufwertung des DB Halt Endenich Nord, mit neuen zusätzlichen
Anschlussbeziehungen auch an das Universitätsklinikum auf dem
Venusberg.
 Erweiterte Anschlussbeziehung an die bestehenden Buslinien 610 und 611.
 Verbesserte Fahrplanstabilität durch Kürzung des Linienweges.
 Umsetzung des politischen Beschluss DS 220157 durch die Einrichtung der
Haltestelle „Simone-Veil-Straße“, allerdings nur in eine Richtung.
 Neue Direktverbindung der Neubaugebiete WestSide/Am Vogelsang, an die
Bonner Nord- und Innenstadt, sowie Beuel bis nach Ramersdorf.
 Anbindung der Bereichs WestSide/Am Vogelsang an die Stadtbahnlinien 16
und 63 über die Haltestelle „Propsthof Nord“.
 Aufwertung des DB Halt Endenich Nord, mit neuen zusätzlichen
Anschlussbeziehungen.
 Erweiterte Anschlussbeziehung der Buslinien 610, 611, 632 und 633.
 Kilometerneutrale Einrichtung der Linie durch Fahrzeugeinsparungen auf
den Linien 632 und 636 möglich nur im Rahmen der hier vorgestellten
Planung.
o Um das Buskonzept einheitlich zu gestalten, soll die Buslinie 633
zukünftig an Samstagen in einem 30 Minuten Takt verkehren.
Dadurch entstehen Kosten in Höhe von 70.000 €/a
Notwendige Maßnahmen und Hinweise:
 Unbefristete Übernahme der Linie 632 in das Regelangebot der SWB Bus
und Bahn, zur sicheren Weiterentwicklung der mit dieser Planung
verbundenen Vorteile.
 Ausbau der alten Busbucht Auf dem Hügel zur Pausen- und
Einstiegshaltestelle „Endenich Nord Bf“. Der so entstehende neue
Haltepunkt sollte zum barrierefreien Ausbau vorgesehen werden. Eine
Wegnahme der Busbucht zum Ausbau als Haltestelle im Seitenbereich,
sollte im Gegensatz üblicher Verfahrensweisen hier nicht angewendet
werden, um unnötige Behinderungen des MIV während der Pausenzeiten
zu vermeiden.
 Tausch der bestehenden Liniennummer 633 mit einer neuen RVK
Liniennummer (was für Ende 2023 ohnehin vorgesehen ist, d.h. nur zeitlich
vorgezogen wird), der RSK hat diesem schon zugestimmt
 Alle zur Linie 632 aufgeführten Maßnahmen werden uneingeschränkt auchSeite 11 von 33
Seite 12
durch die Linie 633 genutzt. Weitere zusätzliche Maßnahmen zum hier
beschriebenen Betrieb der neuen Linie 633 sind zu dieser Planung nicht
notwendig.
Weitere Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft:
 Linie 632:
o Angebotsausweitung auf den Bereich Innovationsdreieck/Alter
Schlachthof. Durch eine spätere Linienweganpassung über die
Karlstraße wird für die Anbindung des dort neu entstehenden Bereichs
an den ÖPNV direkt möglich werden. Zusätzlich wird die Haltestelle
„Chemische Institute“ in die hier vorgesehene Verbindung der
Universitätseinrichtungen eingebunden und in beide Richtungen in den
Tagbetrieb übernommen. Diese Maßnahme führt im Gegensatz zu der
vorherigen aufgeführten Planung aufgrund des Fahrzeugmehrbedarfes
zu höheren Kosten. Deshalb wird diese Maßnahme als
zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Linie zu einem späteren
Zeitpunkt zur Beratung in die Gremien eingebracht.
 Linie 633:
o Bei einer möglichen Verlegung der Haltestelle „Beuel Bf“ auf die
Ostseite des Bahnhofs, wie derzeit im Rahmen der Planungen zur
Quartiersentwicklung Beuel Ost vorgesehen, könnte die neue
Haltestellenlage durch die hier entwickelte Planung der Linie 633
unkompliziert und frühzeitig einbezogen werden.
o Zur zukünftigen Entlastung des Bereiches Friedrich-Breuer-Straße,
könnte die Linie 633 über die Königswinterer Straße weitergeführt
werden, dabei wäre die Einrichtung einer Haltestelle vor der Kreuzung
B56, im Bereich des heutigen Jugendamtes zu prüfen.
o Weiter könnte die Linie dann über die Kreuzung hinweg, zu der zur
Einrichtung vorgesehenen Haltestelle „Am Köppekreuz“ führen und z.B.
auch den Bereich Vilich anbinden. Bei der anschließenden Wendefahrt
in Richtung Endenich, würde das große Neubaugebiet Bonava Stadttor
Bonn-Beuel mit einem zusätzlichen Nahverkehrsangebot in Richtung
Bonn Zentrum versehen, das würde wiederum die Linien 540 und 640
weiter entlasten.
o Diese Maßnahme führt im Gegensatz zu der vorherigen aufgeführten
Planung aufgrund des Fahrzeugmehrbedarfes zu höheren Kosten.
Deshalb wird diese Maßnahme als zukunftsorientierte
Weiterentwicklung der Linie zu einem späteren Zeitpunkt zur Beratung
in die Gremien eingebracht.
c) Im Bereich Beuel übernimmt. die neue Buslinie 633 zwischen Beuel
Bahnhof und Ramersdorf die derzeitige Linienführung der Linie 636.
Die Buslinien 633 neu und 636 enden somit beide zukünftig in
Ramersdorf.
Vorgesehener Linienverlauf (Siehe Lageplan im Anhang):
 Ramersdorf“ und „Königswinterer Straße“
o Identisch der heutigen Linie 636 mit unveränderter Linienführung.
 „Königswinterer Straße“ und „Beueler Bahnhofsplatz“
o Abbiegen nach rechts in die Friedrich-Breuer-StraßeSeite 12 von 33
Seite 13
 „Beueler Bahnhofsplatz“ und „Gerhardt-Domagk-Straße“
o Identisch der heutigen Linie 632 mit unveränderter Linienführung.
Vorteile:
 Verbesserte Anbindung der Ortsteile Limperich, Küdinghoven und
Ramersdorf an die Bonner Innenstadt.
 Neue Direktverbindung der Ortsteile Ramersdorf und Endenich (Nord).
 Neue Direktverbindung der Neubaugebiete WestSide/Am Vogelsang, an die
Bonner Nord- und Innenstadt, sowie Beuel bis nach Ramersdorf.
 Fahrplanstabilisierung der Linie 636. Bei der Übernahme des
Linienabschnittes Ramersdorf – Konrad-Adenauer-Platz durch die neue
Linie 633, entfällt die heutige die heute zu den meisten Tageszeiten
stattfindende „Nullwende“ der Linie 636 im Bereich Konrad-Adenauer-Platz.
Damit entfällt die Übernahme von Verspätungen aus der Hinfahrt, bei der
Aufnahme der Rückfahrt.
 Verbesserte Fahrplanstabilität bei den Anschlüssen zu den Stadt- und
Straßenbahnlinien an den Haltestellen „Ramersdorf“ und „Hangelar Ost“.
 Aktuell besteht für das Fahrpersonal der Buslinie 636 keine gute
Pauseninfrastruktur (insbesondere eine fehlende stationäre Fahrer*innen
Toilette). Durch die neue Endhaltestelle Ramersdorf könnte die dort
bestehende Pauseninfrastruktur durch das Fahrpersonal der Linie 636
mitgenutzt werden.
Notwendige Maßnahmen und Hinweise:
 Unbefristete Übernahme der Linie 632 in das Regelangebot der SWB Bus
und Bahn, zur sicheren Weiterentwicklung der mit dieser Planung
verbundenen Vorteile.
 Tausch der bestehenden Liniennummer 633 mit einer neuen RVK
Liniennummer
Weitere Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft:
 Bei einer möglichen Verlegung der Haltestelle „Beuel Bf“ auf die Ostseite
des Bahnhofs, wie derzeit im Rahmen der Planungen zur
Quartiersentwicklung Beuel Ost vorgesehen, könnte die neue
Haltestellenlage durch die hier entwickelte Planung der Linie 633
unkompliziert und frühzeitig einbezogen werden.
 Zur zukünftigen Entlastung des Bereiches Friedrich-Breuer-Straße, könnte
die Linie 633 über die Königswinterer Straße weitergeführt werden, dabei
wäre die Einrichtung einer Haltestelle vor der Kreuzung B56, im Bereich
des heutigen Jugendamtes zu prüfen.
 Weiter könnte die Linie dann über die Kreuzung hinweg, zu der heute in der
Abstimmung zur Einrichtung vorgesehenen Haltestelle „Am Köppekreuz“
führen und z.B. auch den Bereich Vilich anbinden. Bei der anschließenden
Wendefahrt in Richtung Endenich, würde das große Neubaugebiet Bonava
Stadttor Bonn-Beuel mit einem zusätzlichen Nahverkehrsangebot in
Richtung Bonn Zentrum versehen, das würde wiederum die Linien 540 und
640 weiter entlasten.
 Diese Maßnahme führt im Gegensatz zu der vorherigen aufgeführten
Planung aufgrund des Fahrzeugmehrbedarfes zu höheren Kosten. Deshalb
wird diese Maßnahme als zukunftsorientierte Weiterentwicklung der LinieSeite 13 von 33
Seite 14
zu einem späteren Zeitpunkt zur Beratung in die Gremien eingebracht.
 Wenn bei der möglichen Errichtung einer Seilbahnstation „Schießbergweg“
die entsprechenden baulichen Voraussetzungen geschaffen werden,
könnte eine Anbindung der Linie 636 an die geplante Seilbahnstation
möglich sein und eine Direktverbindung zu den Ortsteilen Niederholtdorf,
Hoholz, Gielgen und bis in den Rhein-Sieg-Kreis hinein nach Hangelar, mit
Anschluss an die Stadtbahnhaltestelle „Hangelar Ost“ geschaffen werden.
d) Im Bereich Nußallee tauschen die beiden Buslinien 631 und 632 die
Linienwege
Vorgesehener Linienverlauf (Siehe Lageplan im Anhang):
Basis dieser Planung ist der Tausch des Linienabschnittes der heutigen Linie
631:
Poppelsdorfer Platz – Nußallee – Kaufmannstraße – Brahmsstraße,
mit dem Linienabschnitt der Linie 632: Poppelsdorfer Platz – Albert-Schweitzer-
Straße – Sebastianstraße – Brahmsstraße
Vorteile:
 Die verspätungsanfällige Linie 631 befährt nicht mehr die stauanfällige
Clemens-August-Straße, da diese zukünftig nur noch gekreuzt wird. Das
trägt zur Fahrplanstabilität der Linie bei und könnte im Sinne des
Beschlusses zur DS Nr. 1810600EB4 „Beschleunigung von Bus- und
Bahnlinien“ gesehen werden. Die Umsetzung des Ratsbeschlusses vom
28.06.2021 zu DS 200155-3 „Parkregelungen Markusstraße (Bezug zu DS
190442)“, wird diesen Effekt noch verstärken.
 Die Linie 632 fährt zukünftig wieder den Haltepunkt B der Haltestelle
„Poppelsdorfer Platz“ an. Dadurch entsteht eine zusätzliche verbesserte
Umsteigemöglichkeiten zwischen den Linien.
 Durch die Geradeausfahrt der beiden Buslinien an der Kreuzung
Poppelsdorfer Platz mit dem Entfall der Abbiegevorgänge könnte der
allgemeine Verkehrsfluss auf der Kreuzung verbessert werden. Das würde
sich positiv auf die Fahrzeit der genannten Buslinien selbst, aber auch der
weiteren Buslinien in diesem Bereich und auswirken.
 Der Haltepunkt „Poppelsdorfer Platz“ E kann wieder aufgehoben werden.
Das wird zusätzlich einen positiven Effekt auf den gesamten Verkehrsfluss
auf der Clemens-August-Straße haben. Ein barrierefreier Ausbau der
provisorischen Haltestelle wäre aus Platzgründen zudem nicht möglich
gewesen.
 Die beschlossene Umgestaltung der LSA an der Kreuzung Poppelsdorfer
Platz ist nicht mehr notwendig und kann endgültig eingespart werden.
Notwendige Maßnahmen und Hinweise:
 Die Angebotsverbesserung auf der Nußallee kann nur im Tausch der
Linienabschnitte der Linien 631 und 632 umgesetzt werden, eine Befahrung
der Nußallee mit beiden Linien ist nicht möglich, da dies zu
Angebotsverschlechterungen auf der Sebastianstraße führen, die Linie 631
nicht beschleunigt und die Betriebskosten erhöht würden.Seite 14 von 33
Seite 15
 Darüber hinaus ist die vorhandene Fahrbahnbreite der Nussallee für die
Anbindung mit mehreren Buslinien nicht geeignet.
Zu Beschlusspunkt 3: Veränderte Linienführung Linie 634
Aufgrund der stark schwankenden Schrankenschließzeiten am Bahnübergang
Ollenhauerstraße/Dottendorfer Straße kommt es auf dem Linienweg der
Buslinie 634 häufig zu Verspätungen, was zu Instabilitäten im Fahrplan und
Betrieb führt. Daher wird zum Fahrplanwechsel 2022 folgende Änderung
vorgeschlagen:
Vorgesehener Linienverlauf (Siehe Lageplan im Anhang):
 Venusberg, Uniklinikum“ und „Eduard-Otto-Straße“
o Identisch der heutigen Linie 634 mit unveränderter Linienführung.
 „Eduard-Otto-Straße“ und „UN Campus“
o Ab der Haltestelle „Eduard-Otto-Straße“ links in die Hausdorfstraße
zur Haltestelle „Haus der Jugend“ (Haltestelle Bahnersatzverkehr),
rechts in die Reuterstraße über die Reuterbrücke zur ehemaligen
Haltestelle Bundeskanzlerplatz (nicht die Verkehrsinsel, sondern die
ehemalige Haltestelle auf der Willy-Brandt-Allee vor Hausnummer 6)
weiter über die Helmut-Kohl-Allee, rechts in die Marie-Kahle-Allee,
rechts in die Josef-Beuys-Allee, rechts in die Genscher-Allee zur
Haltestelle „UN Campus Bf.“.
 „UN Campus Bf“ und „Fritz-Erler-Straße“
o Identisch der heutigen Linie 634 mit unveränderter Linienführung.
Vorteile:
 Fahrplanstabilisierung durch Umfahrung des DB Bahnübergangs
Ollenhauerstraße, der mit langen Wartezeiten die heute Fahrplanstabilität
stark beeinflusst.
 Durch die Verkürzung der Kilometerleistung können Kosten in Höhe von
25.000 Euro/Jahr eingespart werden.
 Direkte Umstiegsmöglichkeiten von der Stadtbahn an der Haltestelle
Heussallee in Richtung Venusberg/UKB
 Die Anbindung der Schule „Bonns Fünfte“ bleibt erhalten
Notwendige Maßnahmen und Hinweise:
 Die Haltepunkte der Bahnersatzhaltestelle „Haus der Jugend“ müssen für
den Linienverkehr eingerichtet werden.
 Der alte Haltepunkt „Bundeskanzlerplatz“ stadtauswärts (heute
Reisebusparkplatz) und der alte Haltepunkt „Bundeskanzlerplatz“ an der
Verkehrsinsel (ehemalige Linienführung der Linie 610 stadteinwärts)
müssen für den Fahrgastbetrieb wiedereingerichtet werden.
 Die Bushaltestelle „Heussallee/Museumsmeile“ für den Nachtbus N7 auf
der Helmut-Kohl-Allee wird für den Linienverkehr der Linie 634 eingerichtet,
sodass Fahrgäste, die an der Haltestelle in die Stadtbahn umsteigen die
Schleifenfahrt aussparen können.
 Die Bushaltestelle Marie-Kahle-Allee wird verlegt
 Die Bushaltestellen „In der Raste“ und „Baunscheidstraße“ werden
zukünftig nicht mehr bedient.
Weitere Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft:Seite 15 von 33
Seite 16
 Eine Rückabwicklung der beschriebenen Änderung ist schnell umsetzbar,
sobald die Unterführung des DB Bahnübergangs Ollenhauerstraße
fertiggestellt ist.
 Eine an den Bau der Unterführung anschließende Angebotserweiterung in
Taktung und Linienweg ist zusammen mit der Entwicklung
„Rahmenplanung Bundesviertel“ möglich.
 Bei gegebener Nachfrage kann die Buslinie 634 ganztägig in einem 30-
Minuten-Takt verkehren. Bei Umsetzung entstehen Kosten in Höhe von ca.
260.000 Euro/Jahr
 Bei einem zukünftigen Bau einer Seilbahn können die eingesparten
Kilometerleistungen und ein angepasster Linienweg für eine bessere
Erschließung von Friesdorf und dem Bundesviertel genutzt werden. Dies
muss dann noch näher untersucht werden.
Zu Beschlusspunkt 4: Zusätzlich Fahrten auf der 606 und
607
Um für die Mitarbeiter*innen der Frühschicht an Samstagen und Sonntagen des
Hardtberg Klinikums eine Nutzung des ÖPNV zu ermöglichen werden die
Ankunftszeiten der Buslinien 606 und 607 am Wochenende auf der ersten
Fahrt zwischen Hbf und Hardtberg Klinikum so verlegt, dass der Bus an der
Haltestelle Hardtberg Klinikum um ca. 05:45 Uhr ankommt. (Siehe DS 211412)
Aufgrund der Fahrzeit zwischen Bonn Hbf und Hardtberg Klinikum (ca. 28
Minuten) erfolgt die Abfahrt am Bonner Hbf um 05:17 Uhr. Daher kann ein
Anschluss an das bestehende Bonner Nachtbusnetz (Ankunft der letzten
Nachtbusse um ca. 05:29 Uhr) sowie an die Regionalzüge (Ankunft
Regionalzug RB26 um 05:26 Uhr bzw. 05:31 Uhr) nicht hergestellt werden.
Eine Anpassung des Nachtbusnetzes ist nicht möglich. Somit kann eine
verbesserte Anbindung nur zwischen Bonn Hbf und Hardtberg Klinikum
entstehen. Dementsprechend wird die Fahrgastnachfrage als äußerst gering
eingeschätzt. Daher sollte auf die Einführung dieser beiden Fahrten am
Wochenende verzichtet werden.
Es würden zusätzliche Kosten in Höhe von ca. 6.000 Euro/Jahr für die Fahrt
zwischen Hbf und Hardtberg Klinikum entstehen.
Bei einer Verlängerung bis Ramersdorf, sprich die erste Fahrt verkehrt
zwischen Ramersdorf und Hardtberg Klinikum, erhöhen sich die Kosten auf ca.
11.000 Euro/Jahr.
Zu Beschlusspunkt 5: Anbindung UKB an Sonntagen mit
der Buslinie 600
Um auch die erste Fahrt der Linie 600 an Sonntagen an alle Haltestellen des
Universitätsklinikums anzubinden wird die erste Fahrt der Buslinie 600 über das
Gelände des Uniklinikums bis zur Haltestelle Uniklinikum Süd geführt um im
Anschluss weiter nach Ippendorf zu verkehren.
Mitteilung über sonstige Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im DezemberSeite 16 von 33
Seite 17
2022:
 Umbenennung der Haltestelle „Hindenburgplatz“ in „Loki-Schmidt-Platz“
(DS Nr. 210700-04)
 Umbenennung der Haltestelle „Hindenburgallee“ in „Elisabeth-Selbert-
Gesamtschule“ (DS 210820).
 Einrichtung einer neuen Bushaltestelle „Am Köppekreuz“
o Um das Neubaugebiet an der Kreuzung Sankt Augustiner Straße /
Niederkasseler Straße besser an den ÖPNV anzubinden, soll eine
neue Haltestelle eingerichtet werden. Ab dem Fahrplanwechsel soll
die neue Haltestelle durch die Buslinie 551 bedient werden.
o Derzeit laufen noch die Abstimmungsgespräche zwischen der
Verwaltung und Straßen.NRW
 Einrichtung einer neuen Bushaltestelle „Simone-Veil-Straße“
o Auf der Straße am Propsthof wird eine neue Haltestelle „Simone-
Veil-Straße“ zur besseren Anbindung des Neubaugebietes
„Westside“ eingerichtet. Diese Haltestelle wird zukünftig von der
Linie 632 im 30 Minuten Takt bedient. Da die Haltestelle aufgrund
des engen Zeitplans und anderer im Bau befindlicher Haltestellen
nicht sofort barrierefrei gebaut werden kann, wird die Haltestelle
zunächst provisorisch eingerichtet. Langfristig ist die Haltestelle an
dieser Position barrierefrei auszubauen.
o Die Neueinrichtung der Haltestelle geht zurück auf einen Beschluss
der BV Bonn zur Anbindung des Neubaugebiets Westside (DS
220157).
Kostenübersicht zu den zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2022 vorgeschlagenen Maßnahmen
Beschlussvorschlag Kosten/Jahr
Überführung der ehemaligen Lead City Angebotsmaßnahmen in den
Bonner Nahverkehrsplan
Ca. 10,2 Mio. Euro
Veränderte Linienführung 631, 632, 633 (neue Liniennummer) und 636 kostenneutral
Hierbei: Samstag 30 Minuten Takt auf der Linie 633 Ca. 70.000 Euro
Linienweganpassung 634 Ca. -25.000 Euro
Gesamtkosten Ca. 10,245 Mio. Euro
Alle in der Beschlussvorlage beschriebenen Maßnahmen sind eng zwischen
dem Stadtplanungsamt und der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH abgestimmt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.12.07 Verkehrsplanung 1.12.07.02 ÖPNV
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
DeckungSeite 17 von 33
Seite 18
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
10.245.000
EUR
161001207
(Innenauftrag
6100004)/
73.1000
2023
Einzahlungen /
Erträge
0,00 EUR
Haushaltsbelastung 10.245.000
EUR
Anlage/n
1 Beschluss RSK Lead City (öffentlich)
2 Neuer Linienweg Buslinie 634 (öffentlich)
3 Linienkonzept 632,633,636 neu (öffentlich)Seite 18 von 33
RHEIN-SIEG-KREIS A N L A G E
DER LANDRAT zu TO.-Pkt.
01.4 Fachbereich Verkehr und Mobilität 04.06.2020
B e s c h l u s s v o r l a g e
für den
öffentlichen Sitzungsteil
Gremium Datum Zuständigkeit
Ausschuss für Planung und Verkehr 16.06.2020 Vorberatung
Finanzausschuss 17.06.2020 Vorberatung
Kreisausschuss 22.06.2020 Vorberatung
Kreistag 23.06.2020 Entscheidung
Tagesordnungs-
Punkt Lead City Bonn
Evaluation und Fortführung der
Angebotsverbesserungen
Beschlussvorschlag:
Der Kreistag fasst folgenden Beschluss:
1) Die Leadcity-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 551, 640, 817, 845 und 855
werden ab Dezember 2020 unverändert in das ÖPNV-Regelangebot aufgenommen.
2) Die Leadcity-Angebotsmaßnahmen auf den Linien SB55, 537, 856 und 857 werden
mit den nachfolgend geschilderten Modifizierungen ab Dezember 2020 in das
ÖPNV-Regelangebot aufgenommen.
3) Die Leadcity-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 66, 520 und 604 werden ab
Dezember 2020 in das ÖPNV-Regelangebot aufgenommen. Sofern die Stadt Bonn
eine Ausdünnung am Wochenende vor 11:30 Uhr beschließen sollte, wird auf
diesen Linien im Rhein-Sieg-Kreis ebenso verfahren.
4) Die Leadcity-Angebotsmaßnahmen auf den Linien 517, 540, 550 und 552 werden ab
Dezember 2020 unverändert in das ÖPNV-Regelangebot übernommen. Nach Ende
der Corona-bedingten Einschränken werden sie erneut evaluiert, um auf dieser
Grundlage Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen und vorzulegen.
5) Die Verwaltung wird gebeten, die Bundesstadt Bonn dabei zu unterstützen, eine
Verlängerung der Fördermaßnahmen beim Bundesverkehrsministerium zu
erwirken. Über die Fortführung der Angebotsmaßnahmen wird unabhängig von
einer eventuellen Verlängerung der Förderung entschieden.
Voraussetzung für die Umsetzung ist eine parallele Beschlussfassung in den Gremien der
Bundesstadt Bonn.
Vorbemerkungen:
Der Ausschuss für Planung und Verkehr wurde in seiner Sitzung am 18.09.2018 über die
Chancen und möglichen Maßnahmen für den ÖPNV im Rhein-Sieg-Kreis innerhalb des Projekts
„Modellstadt zur Verbesserung der Luftqualität (Lead City Bonn)“ informiert. Die Verwaltung
wurde beauftragt, für das Projekt 2b „Einbrechende Buslinien aus dem Rhein-Sieg-Kreis“ einenSeite 19 von 33
Vorschlag für die Kostenaufteilung vorzulegen und die Abstimmung mit den betroffenen Städten
und Gemeinden sowie den Verkehrsunternehmen aufzunehmen. Darüber hinaus wurde der
Sachverhalt in der gemeinsamen Sitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse der Stadt
Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises am 13.11.2018 und in der Sitzung des Planungs- und
Verkehrsausschusses am 27.11.2018 behandelt. Der Ausschuss für Planung und Verkehr
erörterte in einer Sondersitzung am 06.02.2019 letztmalig die geplanten
Angebotsverbesserungen, deren Umsetzung vom Kreistag am 28.03.2019 wie folgt beschlossen
wurde: „Unter dem Vorbehalt, dass mit der Bundesstadt Bonn eine vertragliche Vereinbarung
über die dem Rhein-Sieg-Kreis anteilig zustehenden Fördergelder abgeschlossen wird, fasst der
Kreistag folgenden Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, die nachfolgend dargestellten
Angebotsverbesserungen im regionalen ÖPNV Bonn/Rhein-Sieg zum Fahrplanwechsel am
28.08.2019 für die Dauer des Förderzeitraumes umzusetzen.“
Die Förderung der ÖPNV-Maßnahmen läuft Ende 2020 aus und es liegen bisher keine
verbindlichen Zusagen über eine Förderverlängerung vor. Wohlwissend, dass die Entscheidung
über die Verstetigung des ÖPNV-Angebotes anstehen würde, wurde dies in der Vorlage zu den
Leadcity-Maßnahmen im Ausschuss für Planung und Verkehr 18.09.2018 bereits thematisiert:
„Für den Fall, dass es keine weitere Förderung gibt, entsteht das Dilemma, dass die Maßnahmen
beendet oder weiter finanziert werden müssen. Diese Entscheidung obliegt den politischen
Gremien der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, ob und wenn ja welche
Maßnahmen – eventuell modifiziert – fortgeführt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der
hohen, geschätzten Kosten auf den verstärkten Buslinien müssen im Jahr 2020 gezielt
Fahrgastzählungen durchgeführt werden. Auf Basis dieser Ergebnisse wird zu entscheiden sein,
ob die zusätzlichen Angebote auch ohne Förderung des Bundes erhalten bleiben können. Die
Entscheidung darüber obliegt dem Rat der Stadt Bonn bzw. dem Kreistag des Rhein-Sieg-
Kreises.“
Die Ergebnisse der Evaluation liegen inzwischen vor und werden nachfolgend vorgestellt. Über
die Fortführung und ggf. Modifizierung von Maßnahmen muss ein Konsens mit der Bundesstadt
Bonn erzielt werden. Die folgenden Ausführungen entstanden daher in enger Abstimmung mit
der Bonner Verwaltung und stimmen fachlich mit den dortigen Gremienvorlagen überein. Beide
Verwaltungen empfehlen, die ÖPNV-Angebotsmaßnahmen auf den grenzüberschreitenden
Linien fortzuführen, jedoch in Teilen zu modifizieren.
Die Beratungen in Bonn haben im Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am
27.05.2020 begonnen. Am 17.06.2020 ist eine Sondersitzung vorgesehen; ein abschließender
Beschluss soll unmittelbar darauf in der Ratssitzung am 18.06.2020 erfolgen. Im Rhein-Sieg-
Kreis ist ein Beschluss im Kreistag am 23.06.2020 erforderlich.
Erläuterungen:
Die im August 2019 erfolgte Leadcity-Angebotsausweitung der grenzüberschreitenden Buslinien
war die bedeutendste, aber auch kostenintensivste Verbesserung des ÖPNV zwischen Bonn und
dem Rhein-Sieg-Kreis seit Jahrzehnten. Inzwischen vorliegende Erhebungsergebnisse zeigen,
dass bereits nach kurzer Zeit erhebliche Fahrgaststeigerungen erreicht werden konnten. Je nach
Linie gab es vor Ausbruch der Corona-Pandemie an Werktagen bis zu 50% Zuwachs, am
Wochenende teilweise noch mehr. Dabei ist davon auszugehen, dass die Linien ihr tatsächliches
Potenzial erst in einigen Jahren voll abrufen werden.
Haushaltsbefragung
Im Sommer 2019 erhielten alle Haushalte in Bonn sowie in den von Leadcity-
Angebotsausweitungen betroffenen Gebieten im Rhein-Sieg-Kreis einen Informationsflyer,
verbunden mit einem Aufruf zur Teilnahme an einer online-Umfrage. Von dieser Möglichkeit
haben 14.296 Teilnehmer Gebrauch gemacht, davon etwa zwei Drittel aus Bonn und ein Drittel
aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Ziel der Umfrage war es zu ermitteln, wie das ÖPNV-Angebot
generell sowie die Informationen zum Leadcity-Projekt bewertet werden und ob dieSeite 20 von 33
Angebotsmaßnahmen zu einer stärkeren ÖPNV-Nutzung führen. Die wichtigen Ergebnisse für
den Rhein-Sieg-Kreis sind:
 Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (gut) werden die Angebotsmaßnahmen auf den
grenzüberschreitenden Buslinien durchschnittlich zwischen 3,9 und 4,5 bewertet.
 Der Anteil positiver Bewertungen „gut“ (5) und „eher gut“ (4) schwankt zwischen 88% bei
der Linie 540 und 74% bei der Linie 550.
 31% der Befragten gaben an, den ÖPNV seit dem 28.08.2019 häufiger zu nutzen, 5%
seltener.
 Die Entwicklung des ÖPNV über die vergangenen Jahre wird von 41% der Befragten
positiv und 18% negativ gesehen. Dabei sind die Bewertungen im Rhein-Sieg-Kreis
signifikant besser als in Bonn. Spitzenwerte werden in Niederkassel, Troisdorf und
Swisttal erreicht, wo die Entwicklung des Angebotes von über 70% der Bürger als (eher)
besser eingeschätzt wird.
 Überdurchschnittliche Bewertungen sind in den Altersgruppen bis 25 Jahren festzustellen,
unterdurchschnittliche Bewertungen in den Altersgruppen ab 46 Jahren. Ebenso bewerten
Personen ohne ständig verfügbaren PKW den ÖPNV tendenziell besser.
 30% der Befragten gaben an, durch die Leadcity-Maßnahmen ihr eigenes Verhalten
geändert zu haben.
 Bei 2.133 repräsentativ ausgewählten individuellen Antworten nach
Verbesserungswünschen ragt der Themenkomplex Zuverlässigkeit und Angebotsdichte
mit 860 Nennungen heraus, es folgt der Komplex Tarife mit 828 Nennungen. Andere
Aspekte wurden wesentlich seltener genannt; so wünschten sich z.B. 39 Befragte eine
verbesserte Sauberkeit und 12 Befragte mehr Park+Ride-Plätze.
Komprimierte Ergebnisse der Fahrgasterhebungen
Die SWBV hat 2017 und 2019 jeweils in den Monaten Oktober und November
Querschnittserhebungen jeweils nach derselben Methodik durchgeführt. Dafür wurde an
ausgewählten Haltestellen i.A. jeweils unmittelbar vor Erreichen der Bonner Innenstadt die
Fahrzeugbesetzung ermittelt. Die Querschnittserhebungen beinhalten nur die Fahrgäste an der
jeweiligen Zählstelle und sind nicht mit der Liniengesamtnachfrage zu verwechseln. Gewählt
wurden die Standorte so, dass die Streckenabschnitte mit der höchsten Fahrzeugauslastung
abgedeckt sind, so dass sich Rückschlüsse auf die notwendigen Kapazitäten ziehen lassen.
Zusätzlich zu den Querschnittserhebungen wurden ab Januar 2020 auf ausgewählten Linien Ein-
/Aussteigerzählungen über den vollständigen Linienweg durchgeführt. Aufgrund der Corona-
Pandemie mussten diese Erhebungen am 12.03.2020 abgebrochen werden. Daher liegen für
einige Linien noch keine vollständigen Ergebnisse vor.
Die Querschnittserhebung 2019 erfolgte rund zwei Monate nach Einführung der Leadcity-
Angebotsverbesserungen. Dennoch waren bereits nach dieser kurzen Zeit signifikante
Fahrgaststeigerungen erkennbar. Bei den grenzüberschreitenden Buslinien zum Bonner
Hauptbahnhof stellt sich die Fahrgastentwicklung folgendermaßen dar:
 Normalwerktag +19%
 Samstag +28%
 Sonntag +19%
Gemäß vorläufigen Zahlen aus der VRS-Verbunderhebung 2018 wurden die betroffenen Linien
pro Normalwerktag vor Leadcity von insgesamt etwa 18.000 Fahrgästen pro Tag genutzt.
Hochgerechnet ergeben sich etwa 3.400 zusätzliche Fahrgäste pro Normalwerktag.
Auf den grenzüberschreitenden Buslinien nach Bad Godesberg konnten noch höhere
prozentuale Fahrgaststeigerungen ermittelt werden:
 Normalwerktag +36%
 Samstag +76%
 Sonntag +143%Seite 21 von 33
In absoluten Zahlen wurden auf den Linien nach Bad Godesberg im Rahmen einer Vollerhebung
etwa 2.100 zusätzliche Fahrgäste pro Normalwerktag ermittelt.
Detailbetrachtung und Bewertung aller untersuchten Linien
Taktverdichtung der Hauptlinien der SWBV
Zum Fahrplanwechsel im August 2019 gab es auf allen Bonner Hauptlinien (Schiene und Bus,
Linien 61-63, 66, 600-614) eine Anpassung der Grundtakte abseits der Hauptverkehrszeiten:
 samstags ca. 9:30 Uhr bis 20:30 Uhr Umstellung von 15‘/30‘- auf 10‘/20‘-Takt
 sonntags Wechsel von 30‘/60‘- auf 15‘/30‘-Takt breites gegen 9:30 Uhr statt 11:30 Uhr
 montags bis freitags Wechsel von 10‘/20‘- auf 15‘30/‘-Takt ca. eine Stunde später gegen
20:30 Uhr
Der Rhein-Sieg-Kreis ist hiervon mit den grenzüberschreitenden Abschnitten der Linien 66
(Siegburg, Sankt Augustin, Königswinter, Bad Honnef) sowie 604 (Bornheim-Hersel) betroffen.
Mit der Maßnahme sollen dem höheren Verkehrsbedarf während der Geschäftsöffnungszeiten an
Samstagen Rechnung getragen, Kapazitäten für Fahrgastzuwächse geschaffen und Anreize zur
verstärkten ÖPNV-Nutzung im Einkaufs- und Freizeitverkehr gegeben werden. Nach Auswertung
der SWBV werden auf den Stadtbahnlinien seitdem an Samstagen ca. 33% mehr Fahrgäste
befördert, an Sonntagen ca. 17%; auf den Buslinien an Samstagen ca. 23% und an Sonntagen
ca. 13%.
Mit dem veränderten Grundtakt an Samstagen erfolgte außerdem eine Harmonisierung mit der
Nahverkehrsplanung des NVR, der den 20‘-Takt im S-Bahn-Netz (außer S23) bereits zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2017 umgesetzt hatte. In Köln soll eine analoge Anpassung zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2020 erfolgen. Die Beibehaltung der Taktverdichtungen ist ein
mitentscheidender Bestandteil eines attraktiven Nahverkehrs mit aufeinander abgestimmten
Angeboten im NVR-Raum zwischen SPNV und Busverkehr, insbesondere da 20‘- und 30‘-Takte
an Umsteigepunkten nicht zueinander kompatibel sind.
Die SWBV hat vorgeschlagen, die Taktverdichtung an Samstagen und Sonntagen nach
Auswertung der Nachfrage im Tagesverlauf etwa zwei Stunden später einsetzen zu lassen. Dies
würde allerdings eine Abkehr von der Harmonisierung mit dem NVR bedeuten. Da die
betroffenen Linien andererseits nur geringe Wechselwirkungen mit dem S-Bahn-Netz besitzen,
wird empfohlen, die diesbezügliche Beschlussfassung der Stadt Bonn mitzutragen. Bei einer
Modifikation der Linie 66 müsste im Rhein-Sieg-Kreis dann auch die Linie 520 entsprechend
angepasst werden, da deren Taktung vollumfänglich auf die Linie 66 abgestimmt ist. Insgesamt
würde sich die Fahrplankilometerleistung im Rhein-Sieg-Kreis dadurch um ca. 17.000 km/a
(Wagenkilometer Stadtbahn) bzw. ca. 5.000 km/a (Bus) reduzieren.
Linien 517, 540, 550, 551, 552, 640 und SB55 in Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin
Die grenzüberschreitenden Buslinien zwischen Bonn Hbf und dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-
Kreis wurden zum Fahrplanwechsel im August 2019 vollständig überplant. Ziel war es, die
größeren Ortslagen abseits der Schienenstrecken besser mit der Bonner Innenstadt zu
verbinden. Auf allen Linien gab es vor dem Fahrplanwechsel teilweise erhebliche
Kapazitätsengpässe und gleichzeitig Bedienungsdefizite. Beides stand einem höheren ÖPNV-
Anteil am Modal Split im Wege.
Für das neue Angebotskonzept wurden die im Nahverkehrsplan des Rhein-Sieg-Kreises für
Hauptachsen im verdichten Raum definieren Standards zugrunde gelegt. Diese waren bereits
zuvor mit den Nahverkehrsplanung des NVR synchronisiert worden, im Rahmen von Leadcity
erfolgte außerdem eine Synchronisierung mit den Bonner Hauptlinien. Folgende Grundtakte
wurden realisiert:Seite 22 von 33
 montags bis freitags von ca. 5:30 bis 20:30 Uhr sowie samstags von ca. 9:30 Uhr bis
20:30 Uhr 20‘-Takt, bei hoher Nachfrage zeitweise Verdichtung auf 10‘-Takt
 an Sonn- und Feiertagen ganztags, samstagmorgens sowie abends an allen Tagen bis
ca. 0:30 Uhr 30‘-Takt
 Nachtverkehr am Wochenende und vor Feiertagen im 60‘-Takt bis ca. 3:30 Uhr,
perspektivisch durchgehend ohne Betriebspause
Im Gegensatz zu den Bonner Hauptlinien gab es auf den grenzüberschreitenden Linien in den
Rhein-Sieg-Kreis erhebliche Leistungsausweitungen in den Hauptverkehrszeiten, so dass die
Teilmaßnahme für eine nachhaltige Verkehrsverlagerung im Berufs- und Ausbildungsverkehr
elementar ist. Zum Fahrplanwechsel im August 2019 wurden auf den o.g. Linien folgende
Maßnahmen umgesetzt:
 Neuordnung der Linien 550, 551 und 552 auf Bonner Stadtgebiet, so dass sowohl aus
Troisdorf als auch aus Niederkassel jeweils eine Verbindung über die Nordbrücke und
Bonner Nordstadt sowie über Beuel und die Kennedybrücke besteht
 Herstellung der o.g. Grundtakte auf den Linien 550, 551, 640 und SB55 (letztere außer
samstags) und damit Einführung zeitgemäßer Angebote abends und am Wochenende
 Verdichtung der Linie SB55 in der gesamten Hauptverkehrszeit von 20‘- auf 10‘-Takt
(vorher nur über einen kurzen Zeitraum morgens), zusammen mit der Linie 550 dadurch
Ausweitung des grenzüberschreitenden Fahrtenangebotes zwischen Bonn und
Niederkassel in den Hauptverkehrszeiten um 50%; diese Maßnahme ist als Vorlaufbetrieb
für die geplante Stadtbahn Bonn – Niederkassel – Köln zu verstehen
 Einführung der neuen Ergänzungslinie 552 zwischen Sieglar und der Bonner Nordstadt im
30‘-Takt nur in den Hautverkehrszeiten, zusammen mit der ebenfalls ausgeweiteten Linie
551 gibt es damit im Berufs- und Ausbildungsverkehr nun 5 statt 2 Fahrten pro Stunde
zwischen Bonn und Troisdorf
 Beschleunigung der Buslinie 551 Bonn – Troisdorf um ca. 10 Minuten, was durch
Einführung der Ergänzungslinie 552 möglich war
 Einführung der neuen Ergänzungslinie 540 zwischen Bonn, Menden und Sankt Augustin
Zentrum montags bis samstags im 20‘-Takt, dadurch Ersatz der Linie 550 in
Schwarzrheindorf, Verstärkung der Linie 640 in nachfragestarken Zeiträumen zwischen
Bonn, Meindorf und Menden von 20‘- auf 10‘-Takt sowie verbesserte innerstädtische
Verbindungen in Sankt Augustin; im Gegenzug wurde die Linie 517 bei sonst
unverändertem Angebot auf den Streckenabschnitt zwischen Sankt Augustin und
Hangelar zurückgezogen.
 Ausweitung des Nachtverkehrs auf den Linien SB55 (statt 550) und 551 mit Einbindung in
den Nachtsternverkehr ab Bonn Hbf
Außerhalb der Leadcity-Förderung kamen weitere Optimierungen im Stadtgebiet Niederkassel in
Form von leistungsneutralen Umschichtungen hinzu (Linien 164, 501 und 504).
Die Querschnittserhebungen der SWBV zeigen deutliche Zuwächse. Über die
Querschnittserhebungen hinaus liegen aufgrund des Abbruchs der Evaluation im März 2020 für
alle Linien nur stichprobenartige Erhebungen vor, aus denen aber dennoch relativ eindeutige
Schlüsse gezogen werden können.
In Höhe Konrad-Adenauer-Platz wurden folgende Querschnittsbelastungen ermittelt:
Linie Normwalwerktag Samstag Sonntag
2017 2019 2017 2019 2017 2019
SB55 1.737 2.814 +62% 655 1.166 +78% 322 596 +85%
540/640 2.464 2.996 +22% 1.541 1.946 +26% 523 630 +20%
551 1.211 1.689 +39% 663 957 +44% 234 394 +68%
Hinweise:
Querschnitt aus Richtung Bonn gesehen hinter der Haltestelle Konrad-Adenauer-Platz
Linie 551: für 2017 benachbarte Haltestelle Schwarzrheindorf Siegaue angesetzt (anderer Linienweg)Seite 23 von 33
Die größten Zuwächse verzeichnen die Linien 551 (Bonn – Troisdorf) und SB55 (Bonn –
Niederkassel – Lülsdorf – Wahn). Die veränderte Führung der Linie 551 über Beuel hat sich
offensichtlich bewährt. In bzw. aus Richtung Troisdorf wurden am neu angefahrenen
Knotenpunkt Konrad-Adenauer-Platz etwa 250 Ein- und Aussteiger pro Normalwerktag ermittelt.
Auf der zur SB55 teilweise parallelen und montags bis freitags tagsüber nicht verdichteten Linie
550 (Bonn – Niederkassel – Wahn) ging die Nachfrage innerhalb von Bonn zurück, da die Linie
SB55 offenbar für viele Fahrgäste nun attraktiver ist. Die Rückgänge sind nach erster
Einschätzung aber deutlich geringer als die Steigerungsraten der SB55. Da die
Fahrgasterhebungen aufgrund der Corona-Pandemie im März 2020 abgebrochen werden
mussten, war es leider nicht mehr möglich, die Nutzung der von der Linie 550 neu angefahrenen
Haltestellen in der Bonner Nordstadt sowie die verbesserte Anbindung des Wahner Bahnhofs
abends und am Wochenende zu evaluieren. Nach Normalisierung der Verkehrsverhältnisse sind
hier noch weitere Erhebungen erforderlich. Aus der Querschnittserhebung sind für die Linie 550
keine abschließenden Schlüsse zu treffen, da die o.g. Vergleichshaltestelle Konrad-Adenauer-
Platz nicht mehr angefahren wird.
Auf den zwischen Bonn und Menden parallel geführten Linien 540/640 konnten innerhalb von
Bonn ebenfalls deutlich mehr Fahrgäste gezählt werden. Auch bei der Linie 540 mussten die
Erhebungen pandemiebedingt abgebrochen werden, weswegen noch keine Evaluation zur
verbesserter Anbindung des Sankt Augustiner Zentrums vorliegt. Auch hier sind daher nach
Normalisierung der Verkehrsverhältnisse noch weitere Erhebungen erforderlich.
Für die neu eingeführte Linie 552 von Sieglar in die Bonner Nordstadt liegen Auswertungen der
automatischen Fahrgastzählung der RSVG vor, es wurden allerdings noch nicht alle Fahrten
erhoben. Grenzüberschreitende Nachfrage findet ganz überwiegend in Lastrichtung statt, d.h.
morgens nach Bonn und nachmittags nach Sieglar. Die Fahrten zu den Schulanfangs- und
Endzeiten waren voll ausgelastet, die anderen i.A. mit ca. 5 bis 15 Fahrgästen besetzt. Zur
Beurteilung der Linie und eventueller Optimierungsmöglichkeiten sind ebenfalls noch weitere
Fahrgasterhebungen erforderlich. Mittelfristig ist sowohl eine Reduzierung auf die Belange des
Schulverkehrs als auch eine Bedeutungssteigerung durch Streckenverlängerungen vorstellbar.
An den Querschnitten mit der stärksten Nachfrage wurde die Auslastung der Linien in den
Hauptverkehrszeiten überprüft. Grundlage sind die in den Nahverkehrsplänen Bonn und Rhein-
Sieg-Kreis definierten Auslastungsgrenzen, die auf den einschlägigen Empfehlungen des VDV
fußen (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen). Als voll ausgelastet gilt dabei ein Fahrzeug, in
dem alle Sitzplätze und die Stehplätze mit 4 Personen pro m² belegt sind. Da die Fahrgäste bei
Taktverkehren nicht über alle Fahrten gleichverteilt sind, soll die durchschnittliche Auslastung
gemittelt über alle Fahrten der Spitzenstunde in Lastrichtung einen Wert von 65% nicht
überschreiten. Bei voller Ausschöpfung dieses Durchschnittswertes ist zu erwarten, dass
einzelne Fahrten eine tatsächliche Auslastung um 100% erreichen, also o.g. Besetzungsgrad von
4 stehenden Personen pro m².
Eine geringfügige Überschreitung dieser Auslastungsgrenzen war Ende 2019 bei der Linie 540
stadteinwärts zwischen 7 und 8 Uhr zu verzeichnen, allerdings nur unmittelbar vor Erreichen des
Konrad-Adenauer-Platzes. Die Linie SB55 steht morgens und nachmittags trotz der erheblichen
Angebotsausweitung schon wieder kurz vor der Vollauslastung, wohingegen die anderen Linien
i.A. noch rund 1/3 Kapazitätsreserven aufwiesen. In der morgendlichen Frühspitze könnten ggf.
Verstärkerfahrten von der Linie 550 auf die Linie SB55 verschoben werden, um das Angebot
besser auf die Fahrgastnachfrage abzustimmen. Eine Stichprobenerhebung des neu
eingeführten 10‘-Taktes der Linie SB55 am Nachmittag ergab eine Nachfrage von ca. 40 bis 70
Fahrgästen pro Fahrt in Lastrichtung, was die Sinnhaftigkeit dieses attraktiven Angebotes
eindrücklich unterstreicht.
Fahrgasteingaben nach Veränderung der Linienwege bezogen sich ganz überwiegend auf die
weggefallene Direktverbindung der Linie 550 zur Haltestelle Konrad-Adenauer-Platz sowie damit
zusammenhängend der Anbindung des Kardinal-Frings-Gymnasiums. Grundsätzlich ist hierbei
auf die Haushaltsbefragung hinzuweisen, in der auch die veränderte Linie 550 mehrheitlich
positiv bewertet worden ist. Die notwendigen Verbindungen für den Schulverkehr bestehen
weiterhin, jedoch ist für einige Fahrgäste aus dem Raum Mondorf/Rheidt nun ein zusätzlicherSeite 24 von 33
Umstieg oder aber ein längerer Fußweg zu den Haltestellen der SB55 im Stadtgebiet
Niederkassel erforderlich. Darüber hinaus wurde die Anbindung derselben Schule für
Schülerinnen und Schüler aus Troisdorf mit Leadcity wesentlich verbessert. Ferner gab es
mehrfach Fahrgasteingaben mit dem Wunsch nach ausgedehnten Betriebszeiten der Linie 552,
was sich aber aus der aktuellen Fahrgastnachfrage nicht rechtfertigen lässt. Zur Führung der
Linie 551 über die Kennedybrücke und zur Verkürzung der Linie 517 zugunsten der
ausgeweiteten Linie 540 ist das Feedback nahezu ausnahmslos positiv.
Es wird empfohlen, die Maßnahmen aufgrund der positiven Fahrgastresonanz
vollumfänglich beizubehalten.
Die Linie SB55 sollte darüber hinaus samstags ebenfalls auf 20‘-Grundtakt umgestellt werden.
Dies war bereits im Leadcity-Konzept so vorgesehen, konnte aber im August 2019 wegen
Wechselwirkungen zum Netz der KVB noch nicht umgesetzt werden. Die Linie SB55 stellt in
Zündorf Anschluss an die derzeit noch im 15‘-Takt fahrende Stadtbahnlinie 7 her. Da nun aber
auch die KVB eine Umstellung des Samstagsfahrplans auf 10‘/20‘-Grundtakt plant, kann die
Maßnahme auf der SB55 im Dezember 2020 nachgeholt werden. Die genaue Ausgestaltung des
Fahrplans auf Kölner Seite (10‘- oder 20‘-Takt zwischen Wahn und Lülsdorf) ist noch in
Abstimmung. Zwischen Bonn und Niederkassel kann durch die Maßnahme zusammen mit der
Linie 550 ein angenäherter 10‘-Takt hergestellt werden, anstelle zweier nicht miteinander
koordinierter Linien im 20‘- bzw. 30‘-Takt. Da die Leadcity-bedingte Mehrleistung auf der Linie
550 zwischen Stadtgrenze Köln und Bahnhof Wahn im Dezember 2020 in die Zuständigkeit der
KVB überführt wird, ist die Verbesserung auf der SB55 für die RSVG leistungsneutral möglich.
Für die Linien 540, 550 und 552 empfiehlt die Verwaltung, diese nach Ende der Corona-
bedingten Einschränken erneut zu evaluieren, um dann auf dieser Grundlage Vorschläge für die
längerfristige Entwicklung vorzulegen.
Linien 520 und 537 in Königswinter
Die Linie 520 von Niederdollendorf nach Oberpleis bindet die Siedlungsschwerpunkte im
Königswinterer Bergbereich an den Schienenverkehr an (Linie 66 nach Bonn und DB-Strecke
nach Köln); sie ist deshalb bzgl. der Angebotsstandards dem Primärnetz im verdichteten Raum
zugeordnet. Das Angebot wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach verbessert, mit
sehr positiver Fahrgastresonanz. Im Rahmen von Leadcity erfolgten weitere Taktverdichtungen in
den Nebenverkehrszeiten zur Harmonisierung mit dem neuen Fahrplan der Stadtbahnlinie 66
(30‘- statt 60‘-Takt sonntags und abends, 20‘- statt 30‘-Takt Samstag tagsüber). Mit Ausnahme
einzelner Fahrten in Tagesrandlage haben nun alle Fahrten der Stadtbahn direkten Anschluss
nach Oberpleis und umgekehrt, so dass die ÖPNV-Nutzung im Siebengebirgsraum flexibel und
ohne umfangreiche Fahrplankenntnis möglich ist.
Zur Beurteilung der Nachfragentwicklung stehen Vollerhebungen jeweils über den gesamten
Linienweg aus den Jahren 2015 und 2020 zur Verfügung, die mit vorläufigen Ergebnissen der
VRS-Verbunderhebung 2018 sowie einer Querschnittserhebung an der Verknüpfungshaltestelle
Oberdollendorf aus dem Herbst 2019 verifiziert wurden. Für die von den Leadcity-Ausweitungen
betroffenen Zeiträumen ergibt sich folgendes Bild:
Linie Mo-Fr nach 20 Uhr Samstag Sonntag
2015 2020 2015 2020 2015 2020
520 54 147 +172% 748 1.081 +45% 355 558 +57%
Hinweise:
Fahrgastnachfrage auf der Gesamtlinie
Montag-Freitag bis 20 Uhr keine Angebotsveränderungen im Rahmen von Leadcity
Es wird eine Beibehaltung der Maßnahme empfohlen, sofern auch das Angebot auf der
Stadtbahnlinie 66 unverändert bleibt. Ansonsten wird eine auf die Linie 66 abgestimmte
Anpassung des Angebotes am Wochenende vor 11:30 Uhr empfohlen.Seite 25 von 33
Die regional geprägte Linie 537 von Bonn Hbf nach Oberpleis wurde samstags von 60‘- auf 30‘-
Takt verdichtet und erhielt damit dieselben Angebotsstandards wie die regionalen Hauptachsen
im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis (Linien 845, 855-857, s.u.). Bei der Querschnittserhebung
konnten in Höhe Beuel Bahnhof samstags etwa 20% mehr Fahrgäste ermittelt werden.:
Linie Normalwerktag Samstag Sonntag
2017 2019 2017 2019 2017 2019
537 320 386 +20%
Hinweise:
Querschnitt aus Richtung Bonn gesehen hinter der Haltestelle Beuel Bahnhof
Montag-Freitag und Sonntag keine Angebotsveränderungen im Rahmen von Leadcity
Stichprobenermittlungen im Fahrzeug zufolge konzentriert sich die Nachfrage stärker als bei
früheren Zählungen auf die Orte Niederholtorf, Vinxel, Stieldorf und Oberpleis. Die Schleife durch
Heisterbacherrott verzeichnet relativ geringe Ein- und Aussteigerzahlen. Dies hängt mutmaßlich
mit dem verbesserten Angebot der dort auch verkehrenden Linie 520 zusammen, mit der bei
Umstieg in die Linie 66 in Oberdollendorf eine schnellere und häufigere Erreichbarkeit der Bonner
Innenstadt möglich ist. Da im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Königswinter am
03.04.2020 zudem eine Beschleunigung der Linie 537 gefordert wurde, schlägt die Verwaltung
vor, die Schleife Heisterbacherrott aufzugeben und die Linie 537 zukünftig mit allen Fahrten
zwischen Stieldorf und Oberpleis direkt zu führen, wie dies derzeit bei etwa jeder zweiten Fahrt
der Fall ist. Dadurch ergeben sich eine Fahrzeitverkürzung von 8 Minuten, die Einsparung eines
Umlaufs und eine Leistungsreduzierung von ca. 50.000 km/a. Der Haupt-, Personal- und
Finanzausschuss der Stadt Königswinter hat diese Modifizierung in seiner Sitzung am
25.05.2020 bestätigt.
Linien 817 in Bornheim
Die aus Rheinbach/Heimerzheim kommende Linie 817 verkehrt seit August 2019 ab Roisdorf
neu nach Tannenbusch anstelle Hersel. Dazu kam eine Taktverdichtung auf dem
Streckenabschnitt innerhalb der Stadt Bornheim, die jedoch Bestandteil des gleichzeitig
umgesetzten Buskonzeptes Bornheim und damit keine Leadcity-Maßnahme ist.
Aufgabe der neuen Verbindung ist die Herstellung neuer interkommunaler Verbindungen sowie
die Anbindung des Gewerbegebietes Alfter-Nord. Letzteres befindet sich aktuell aber noch in der
Entwicklung (Vermarktung 1. BA läuft, für 2. BA ist der B-Plan in Aufstellung). Außerdem konnte
innerhalb von Tannenbusch die eigentlich geplante Route aufgrund von Straßenbaumaßnahmen
bislang noch nicht gefahren werden. Trotzdem verzeichnete die neue Verbindung zwischen
Roisdorf und Tannenbusch im November 2019 bereits rund 270 Fahrgäste pro Normalwerktag,
bei freilich noch geringer Fahrzeugauslastung von durchschnittlich ca. 4,5 Fahrgästen pro Fahrt.
Es wird empfohlen, die Nachfrage im Zusammenhang mit der Entwicklung des Gewerbegebietes
weiter zu beobachten und das Angebot bis dahin unverändert zu lassen. Relevante
Einsparpotenziale sind an dieser Stelle nicht zu erzielen, da die Linie 817 ansonsten wieder nach
Hersel geführt werden müsste, wo zusammen mit der parallelen Linie 818 dann ein Überangebot
entstehen würde, ohne dass sich die Fahrleistung reduziert.
Linie 845 in Alfter und Swisttal
Die Linie 845 ist die wichtigste Buslinie im „schienenfernen“ Dreieck zwischen Rheinstrecke,
Eifelstrecke und Voreifelbahn. Sie verbindet dabei insbesondere die Swisttaler Ortsteile
Heimerzheim, Morenhoven und Buschhoven mit der Bonner Innenstadt und ist im
Nahverkehrsplan des Rhein-Sieg-Kreises als regionale Hauptachse klassifiziert. Bislang gab es
Bedienungsdefizite, die im Rahmen von Leadcity vollständig beseitigt werden konnten. Gefahren
wird nun montags bis samstags tagsüber im 30‘-Takt, an Sonn- und Feiertagen und in den
Tagesrandlagen im 60‘-Takt. Dazu kommen Verstärkerfahrten in der morgendlichenSeite 26 von 33
Hauptverkehrszeit in Richtung Bonn, womit die Kapazitäten für den Berufsverkehr erweitert
wurden.
Aufgrund der übergeordneten Bedeutung des grenzüberschreitenden Verkehrs und sehr stark
lastrichtungsbezogener Nachfrage wurde für die Linie 845 nur eine Querschnittserhebung in
Höhe der Haltestelle Karlstraße durchgeführt, d.h. kurz vor Erreichen der Bonner Innenstadt.
Diese ergab folgende Nachfrageentwicklung im Vergleich zu 2017:
Linie Normalwerktag Samstag Sonntag
2017 2019 2017 2019 2017 2019
845 1.004 1.501 +50% 653 1.305 +100% 240 411 +71%
Hinweis:
Querschnitt aus Richtung Bonn gesehen hinter der Haltestelle Karlstraße
Zur Einordnung der absoluten Nachfrage: 2018 beförderte die Linie 845 an Normalwerktagen
insgesamt rund 1.900 Fahrgäste.
Die Linie 845 ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie mit Leadcity eine schon länger erforderliche
Maßnahme umgesetzt werden konnte und unmittelbar zu massiver Fahrgaststeigerung führte. In
naher Zukunft wird sich die Bedeutung der Linie nochmals erhöhen, da sie mit einer neuen
Haltestelle auf der B56 in Höhe Ramelshoven das in der Entwicklung befindliche Neubaugebiet
Buschkauler Feld in Alfter-Witterschlick anbinden soll. Hier sind in den nächsten Jahren ca. 400
neue Wohneinheiten und ca. 10.000 m² Gewerbeflächen vorgesehen. Eine dauerhafte
Etablierung des verbesserten Angebotes wird empfohlen.
Linien 855, 856, 857 und 881 in Wachtberg und Meckenheim
Die Buslinien 855 (Bad Godesberg – Villip – Meckenheim), 856 (Bad Godesberg – Ließem –
Berkum – Oedingen) und 857 (Bad Godesberg – Niederbachem – Berkum – Meckenheim) haben
im Rahmen von Leadcity analog zur Linie 845 verbesserte Bedienstandards unter
Zugrundelegung der Mindeststandards des Nahverkehrsplans für regionale Hauptachsen
erhalten, d.h. montags bis samstags tagsüber mindestens 30‘-Takt sowie an Sonn- und
Feiertagen und in den Tagesrandlagen 60‘-Takt. Auch hier gab es vorher Bedienungsdefizite, so
fuhren die Linien außerhalb der Hauptverkehrszeiten bis August 2019 i.A. nur stündlich und am
Wochenende nur mit rudimentärem Angebot oder gar nicht. Dies wurde den
Verkehrsbedürfnissen der unmittelbar an den Verdichtungsraum angrenzenden Gemeinde
Wachtberg nicht mehr gerecht.
Die umfangreichsreichsten Ausweitungen gab es auf den Linien 856 und 857 über Berkum. Auf
diesen wurde Anfang 2020 eine Vollerhebung über den kompletten Linienweg durchgeführt. Im
Vergleich zu Ergebnissen der VRS-Verbunderhebungen konnten erhebliche
Fahrgaststeigerungen ermittelt werden:
Linie Normalwerktag Samstag Sonntag
2018 2020 2009 2020 2009 2020
856 1.325 2.068 399 776 31 266
857 2.426 3.607 578 1.440 208 512
Summe 3.750 5.675 +51% 978 2.216 +127% 239 778 +225%
Hinweis:
Fahrgastnachfrage auf den Gesamtlinien
Daten aus VRS-Verbunderhebung 2018 vorläufig, Wochenende wurde vom VRS letztmals 2009 erhoben
Die Linie 857 ist mit über 3.600 Fahrgästen pro Normalwerktag jetzt die fahrgaststärkste Buslinie
im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Hier wurden auf dem stadtnahen Abschnitt zwischen Bad
Godesberg, Niederbachem und Berkum über das o.g. Grundangebot hinausgehende
Taktverdichtungen in den Hauptverkehrszeiten umgesetzt (15‘-Takt, morgens in LastrichtungSeite 27 von 33
zeitweise 5‘-Takt), die vorm Start weg sehr gut angenommen wurden. Morgens gab es allerdings
trotz ausgeweitetem Angebot weiterhin Überbesetzungen, die am besten durch verstärkten
Einsatz von Gelenkbussen vermieden werden könnten. Die Fahrzeugbeschaffungsstrategie der
RVK sollte dementsprechend angepasst werden.
Auf der Linie 855 wurde ähnlich zur Linie 845 eine Querschnittserhebung an der Haltestelle
Bad Godesberg Brunnenallee durchgeführt. Da gemäß älterer Zählungen rund zwei Drittel der
Fahrgäste der Linie 855 von/nach Bad Godesberg fahren und die Leistungsausweitung
gegenüber den Linien 856 und 857 weitaus geringer war (i.A. nur Neben- und
Schwachverkehrszeiten), reicht dies für eine qualifizierte Einschätzung aus. Ergebnisse:
Linie Normalwerktag Samstag Sonntag
2017 2019 2017 2019 2017 2019
855 1.374 1.467 +7% 567 656 +16% 159 254 +59%
Hinweis:
Querschnitt aus Richtung Bad Godesberg gesehen hinter der Haltestelle Brunnenallee
Hochgerechnet ergeben sich für die Gesamtlinie absolute Zuwächse in Größenordnungen von
ca. 150 Fahrgästen pro Tag.
Außerhalb der Leadcity-Förderung wurde im August 2019 die neue Linie 881 als
Querverbindung zwischen Berkum und Pech eingerichtet. Diese wies im Januar 2020 pro
Normalwerktag bereits rund 260 Fahrgäste/Tag auf, davon etwa 70 aus dem integrierten
Schülerspezialverkehr sowie 190 in den neuen stündlichen Kleinbusfahrten. Die vorhergebende
TaxiBus-Linie beförderte dagegen bei weitgehend identischem Fahrplan 2017 pro Tag
durchschnittlich nur 11 Fahrgäste. D.h. selbst bei Ausklammerung des Schulverkehrs hat sich die
Nachfrage versiebzehnfacht.
Insgesamt konnte mit dem Maßnahmenbündel die ÖPNV-Erschließung in Wachtberg sowie
grenzüberschreitend nach Bad Godesberg und Meckenheim auf ein völlig neues Qualitätsniveau
gehoben werden, was sich auch in den Fahrgastzahlen niederschlägt. Besonders große
Zuwächse gab es in den Ortslagen Berkum und Niederbachem. Bemerkenswert ist, dass die
Fahrgaststeigerungen nicht nur auf grenzüberschreitende Fahrbeziehungen nach Bonn entfallen,
sondern auch auf den Binnenverkehr zwischen den Wachtberger Ortsteilen sowie nach
Meckenheim; und außerdem insbesondere auch auf Zeiträume abseits der klassischen
Hauptverkehrszeiten. Der Busverkehr in Wachtberg ist damit nun wesentlich besser aufgestellt,
da er nicht mehr nur eine Nischenfunktion für einzelne Fahrgastgruppen wahrnimmt, sondern
eine konkurrenzfähige Mobilitätsalternative für die gesamte Gemeinde darstellt.
Der Rat der Gemeinde Wachtberg hat am 17.12.2019 die Einführung des Jobtickts für die
Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung beschlossen. Dabei wurde explizit auf das verbesserte
ÖPNV-Angebot als Grundvoraussetzungen hingewiesen. Ein großer Arbeitgeber in Berkum
berichtet, dass seit Umsetzung des neuen Angebotes bei Stellenausschreibungen nun deutlich
mehr Bewerbungen aus dem Bonner Raum eingehen, da jetzt eine angemessene Erreichbarkeit
im Busverkehr gegeben sei. An der Haltestelle Werthhoven Institut, die mit dem Fraunhofer-
Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik den größten Arbeitgeber in Wachtberg
anbindet, haben sich die Fahrgastzahlen im Vergleich zur VRS-Verbunderhebung 2018 um etwa
60% auf nun gut 170 pro Normalwerktag gesteigert.
In Fahrgasteingaben wurde mehrfach die veränderte Linienführung der Linien 856 und 857 in
Bad Godesberg bemängelt und eine verbesserte Anbindung an die Stadtbahn und die Schulen
gewünscht. In Abstimmung mit der Stadt Bonn sollen die beiden Linien daher ab Dezember 2020
einen nochmals gestrafften Linienweg über die Zanderstraße statt Deutschherrenstraße erhalten.
Dadurch wird bei einer um etwa 26.000 km/a reduzierten Fahrleistung eine direkte Erreichbarkeit
der Haltestelle Stadthalle in beiden Fahrtrichtungen erreicht, womit sich die Fahrzeiten für
Umsteiger zur Stadtbahn verringern. Außerdem wird die für den Schulverkehr wichtige Haltestelle
Hans-Böckler-Allee wieder angefahren. Im Gegenzug entfallen die für den
grenzüberschreitenden Verkehr irrelevanten Haltestellen Deutschherrenstraße und Miramonti.
Dies ist dadurch möglich, dass diese Haltestellen von der neuen SWBV-Linie 637 bedient werdenSeite 28 von 33
können. Davon abgesehen sollten die Angebotsverbesserungen aus Sicht der Verwaltung
vollumfänglich erhalten bleiben.
Zusammenfassung der Verwaltungsempfehlungen
Die Angebotsmaßnahmen des Leadcity-Projektes zeigen, wie Verbesserungen auf ausgewählten
Korridoren die Relevanz des ÖPNV deutlich stärken können und sind damit gleichzeitig
„Blaupause“ für zukünftige Verbesserungen auf weiteren Relationen. Die Fortführung der
Maßnahmen wird mit folgenden Modifikationen empfohlen:
 Linie 66: ggf. Ausdünnung am Wochenende vor 11:30 Uhr (-17.000 km/a im RSK)
 Linie 520: ggf. Ausdünnung am Wochenende vor 11:30 Uhr (-4.000 km/a im RSK)
 Linie 537: Verzicht auf die Schleife Heisterbacherrott (-50.000 km/a im RSK)
 Linie SB55: 20‘-Takt an Samstagen (leistungsneutral durch Umschichtung)
 Linie 604: ggf. Ausdünnung am Wochenende vor 11:30 Uhr (-1.000 km/a im RSK)
 Linien 856/857: gestraffter Linienweg in Bad Godesberg zur verbesserten Anbindung an
die Stadtbahn und die Schulen im Pennenfeld
Die neuen bzw. veränderten Linien 540, 550 und 552 sollen nach Ende der pandemiebedingten
Einschränkungen erneut evaluiert werden, um Optimierungsmöglichkeiten prüfen und vorlegen
zu können.
Kostenkalkulation
Im Fahrplanjahr 2020 wird im Rhein-Sieg-Kreis nach Meldung der Verkehrsunternehmen
folgende zusätzliche Verkehrsleistung resultierend aus dem Leadcity-Projekt erbracht:
 RSVG (Bus): 746.422,85 km/a
 RVK (Bus): 569.662,47 km/a
 SSB (Stadtbahn): 66.917,26 km/a (Wagenkilometer)
Die Vollkosten für alle Maßnahmen liegen bei 5,2 Mio €/a gemäß Preisstand 2020 bzw. bei
Zugrundelegung der o.g. Modifizierungen 4,9 Mio €/a. Hintergrund zum hier gewählten Ansatz
der Vollkosten ist, dass zusätzliche Einnahmen durch neue Fahrgäste, Einnahmen nach §11
(ÖPNV Pauschale) und §11a (Ausbildungsverkehrspauschale) nach ÖPNVG NRW oder sonstige
Erträge nicht mitbetrachtet werden. Grundlage für die derzeitige Einnahmeaufteilung ist die in der
Endabstimmung befindliche VRS-Verbunderhebung 2018 (d.h. Angebotsstand vor Leadcity). Da
im Rahmen von Leadcity überdurchschnittlich ausgelastete Linien ausgeweitet und betriebliche
Optimierungen vorgenommen wurden, erwartet die Verwaltung, dass das zusätzliche Angebot
perspektivisch mit einem durchschnittlichem Kostendeckungsgrad erbracht werden kann. Vor
dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist eine optimistischere Schätzung nicht angebracht.
Bei der Beurteilung der Mehrleistung ist auch zu berücksichtigen, dass einige Verbesserungen
bereits vor Leadcity vorgesehen waren (inkl. vorliegender Rahmenbeschlüsse), seinerzeit
aufgrund nicht vorliegender Beschlussfassung in Bonn aber noch nicht umgesetzt werden
konnten:
 Buskonzept Wachtberg (+385.384,89 km/a inkl. Streckenabschnitte in Meckenheim)
 Herstellung 20‘-Grundtakt auf der Linie 551 Bonn – Troisdorf analog zu den anderen
Troisdorfer Hauptlinien (+177.706,92 km/a)
Zusammen repräsentieren diese beiden Maßnahmen über 560.000 km/a und damit fast die
Hälfte der Leistungsmehrung.
Fazit
Die öffentliche Diskussion zu Leadcity hat sich sehr stark auf die Tarifmaßnahmen fokussiert,
insbesondere auf das kontrovers gesehene 365-Euro-Ticket. Bei den ÖPNV-Angebotsmaß-Seite 29 von 33
nahmen ist die verkehrlich Wirkung dagegen eindeutig.
Auf Grundlage der vorliegenden Evaluierung der ÖPNV-Maßnahmen im Rhein-Sieg-Kreis
innerhalb des Projekts 2b „Einbrechende Buslinien aus dem Rhein-Sieg-Kreis“ der „Modellstadt
zur Verbesserung der Luftqualität (Lead City Bonn)“ darf man von einem erfolgreichen Projekt
sprechen. In den Hauptverkehrszeiten wurden den Kunden mehr Kapazitäten zur Verfügung
gestellt, so dass auch die vorher bestehenden Überlastungserscheinungen abgemildert werden
konnten. In den Nebenverkehrszeiten wurden für einen Ballungsraum marktfähige Angebote
etabliert, was sich aus großen Fahrgastzuwächsen außerhalb der Hauptverkehrszeiten ablesen
lässt. Die positive Resonanz der Fahrgäste konnte nachgewiesen werden.
Ob und wie sich die Verkehrswende und damit auch die ÖPNV-Nutzung jetzt unter den Corona-
Bedingungen gestalten wird, ist schwer prognostizierbar. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen
wird darüber beraten und auch in der Fachliteratur hat die Diskussion gerade erst begonnen. Es
ist aber davon auszugehen, dass die Maßnahmen auf den grenzüberschreitenden Buslinien nach
Normalisierung der Verkehrsverhältnisse wieder ein ganz wesentlicher Baustein der
Verkehrswende mit Verkehrsverlagerung, Entlastung des Straßennetzes und Herstellung
attraktiver ÖPNV-Verbindungen zwischen der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sein
werden. Gerade dem grenzüberschreitenden Busverkehr nach Bonn kommt dabei außerdem
eine außerordentliche Bedeutung zur Bewältigung der anstehenden Großbaumaßnahmen im
Fernstraßennetz zu.
Über das Beratungsergebnis in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr am
16.06.2020, des Finanzausschusses am 17.06.2020 und des Kreisausschusses am 22.06.2020
wird mündlich berichtet.
(Landrat)Seite 30 von 33
Haushalt:
I. Haushaltsmittel sind veranschlagt bei: (Produktnr. bzw.Projektnr.)
II. Ressourcenverbrauch (nur soweit nicht in Haushaltsplanung berücksichtigt):
Personal:
Vollzeitäquivalente
p.a.
Personalbedarf
Personaleinsparung
Finanzen:
konsumtiv in €
pro Jahr(sofern dauerhaft)
bzw. pro Projekt
Aufwendungen
Personalaufwand
Transferaufwand
sonstiger Aufwand
Abschreibungen
Erträge
(negatives
Vorzeichen) Saldo
Zeitraum
(ab… )
(von…bis…)
Gesamt:
investiv in €
pro Maßnahme
Auszahlungen
Einzahlungen
(negatives
Vorzeichen) Saldo
Umsetzungs-
zeitraum
(von…bis…)
Baumaßnahmen/ Beschaffung
Grunderwerb
Gesamt
Deckung ist innerhalb des Budgets gegeben
Die Bereitstellung zusätzlicher Mittel ist erforderlich
Anhang:
Linienübersichten und Details zum ÖPNV im Rhein-Sieg-Kreis innerhalb des Projekts
„Modellstadt zur Verbesserung der Luftqualität (Lead City Bonn)“Seite 31 von 33
Start/Ziel:
Uniklinikum Süd
Start/Ziel:
Uniklinikum Süd
Uniklinikum
Hauptpforte
Casselruhe
Eduard-
Otto-Str.
UN Campus
Bf
Heussallee/
Museumsmeile
Haus der
Jugend
Bundeskanzler-
Deutsche
Welle
Post
Tower
Heinrich-
Brüning-
Str.
Marie-Kahle-
Allee
platz
Friedrichruh
Heinrich-
Lützeler-
Str.
Gregor-
Mendel-
Str.
Stauffenberg-
Marien-
hospital
Kiefernweg
Uniklinikum Nord
Start/Ziel:
Fritz-Erler-Str.
Start/Ziel:
Fritz-Erler-Str.
Graf
Str.
Kartengrundlage: Amtlicher Stadtplan der Stadt Bonn (Maßstab: 1:12.500)
Linienverlauf der
Buslinie 634
Start/Ziel:
Uniklinikum Süd
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Otto-Str.
UN Campus
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Lützeler-
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Marien-
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Start/Ziel:
Fritz-Erler-Str.
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Graf
Str.
634
634
Konzeption und Gestaltung
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH
Stand: Februar 2022Seite 32 von 33
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Datenstand: 03.11.2026, 09:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de