220672-03 AA · Änderungsantrag
FDP-Änderungsantrag: Ausarbeitung des „Aktionsprogramms Biodiversität 2030“ für die Bundesstadt Bonn Antrag zur Vorlage 220672
Kerndaten
- Nummer
- 220672-03 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 27.03.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.232 Zeichen)
Änderungsantrag öffentlich 220672-03 AA Antragsteller/in: Petra Nöhring Wolfgang Heedt FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 27.03.2025 FDP-Änderungsantrag: Ausarbeitung des „Aktionsprogramms Biodiversität 2030“ für die Bundesstadt Bonn Antrag zur Vorlage 220672 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.04.2025 Empfehlung Rat 08.05.2025 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags zu DS 220672-01, Anlage 02 zur Biosiversitätsstrategie S. 20, Abb. 11: Der Begriff "Bebaute Fläche" wird aufgeteilt in Gebäudefläche und private Grünfläche und diese Unterscheidung auch in der textlichen Erläuterung auf S. 21 fortgeführt. Begründung Hier schleift sich die mit DS 231965-01 AA kritisierte und mit der Realität nicht in Einklang stehende Terminologie durch, wonach Grundstücksflächen in ihrer Gesamtheit aus Gebäude und Grünfläche als "bebaut" deklariert werden. Die Darstellung von privaten Grün- und Gartenflächen als "bebaute Flächen" verzerrt in das Bild, insbesondere im Hinblick auf die mit Biodiversitätsstrategie verfolgten Ziele, denn auch diese Flächen dienen der Ökologie, stehen Fauna, Flora und Mensch zu Verfügung. Zwar hat die Verwaltung wenig Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten für diese Flächen, jedoch bieten die vielen privaten und nachts unbeleuchteten Gärten analog zu den auf S. 44 hervorgehobenen Friedhöfen mit ihrem Baum- und Heckenbewuchs wichtige Rückzugsorte für Insekten, Vögel im allgemeinen, Mauersegler, Schwalben, Fledermäuse, Igel, Schnecken,Seite 1 von 2 Seite 2 Eichhörnchen u.v.m. Die in der Abb. in Ansatz gebrachten 33% bebauter Fläche sind daher aufzuteilen in Gebäudefläche und private Grünfläche um ein verzerrungsfreies Bild zu ergeben. Dabei dürfte sich ca. die Hälfte der 33% als Grünfläche und damit als Potenzial ergeben. Anzunehmen ist, dass sich viele Grundstückseigentümer aufgrund wachsenden Bewusstseins für ökologische Zusammenhänge freiwillig einer von der Kommune formulierten Rahmenstrategie anschließen könnten. Interessanterweise hat die Verwaltung für ebendiese Flächen mit ihrem Förderprogramm für private und gewerbliche Begrünungsmaßnahmen (s. S. 47) ja bereits ein entsprechendes Programm auf freiwilliger Basis geschaffen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de