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220663-02 AA · Änderungsantrag

Überarbeitung der Anschlusssituation bzgl. Verkehrsversuch: "Umweltspur" auf dem Hermann-Wandersleb-Ring Antrag zur Vorlage 220663

Nummer
220663-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
03.08.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 30.08.2022 Anhörung
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Übergeordnet

  1. 210302 Verkehrsversuch: “Umweltspur“ auf dem Hermann-Wandersleb-Ring

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Änderungsantrag
öffentlich
220663-02 AA
Antragsteller/in:
Frank Thomas
29.07.2022 gez. Trützler
Überarbeitung der Anschlusssituation bzgl.
Verkehrsversuch: "Umweltspur" auf dem Hermann-
Wandersleb-Ring
Antrag zur Vorlage 220663
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg 30.08.2022 Anhörung
Inhalt des Änderungsantrags
Die Bezirksvertretung Hardtberg bekräftigt anlässlich dieser Vorlage ihren
Beschluss vom 5. Oktober 2021 (DS-Nr. 210302-02 AA) wie folgt:
1. Der Verkehrsversuch "Umweltspur" Hermann-Wandersleb-Ring wird nicht
weiterverfolgt.
2. Für den Radverkehr wird die Verwaltung stattdessen beauftragt, folgende
alternative Routen weiterzuverfolgen, auszubauen und zu optimieren:
- Radroute West über das Meßdorfer Feld/Immenburgstr./ Querung der
Bahngleise und weiter in Richtung Nordstadt
- Die Radfahrbeziehungen von Duisdorf durch den Endenicher Ortskern in
Richtung Weststadt.
Die durch den Verzicht auf die Umweltspur freiwerdenden Haushaltsmittel
werden für die Verbesserung der o.g. Routen verwendet.
3. Zur perspektivischen Verbesserung im ÖPNV wird die Verwaltung gebeten,
die Planungen für die Westbahn vorrangig und mit hoher Priorität
voranzutreiben. Der Personaleinsatz im Stadtplanungsamt ist dabei zu Gunsten
der Westbahn zu priorisieren.
Begründung
In ihrer Sitzung am 5. Oktober 2021 hatte die Bezirksvertretung Hardtberg den
"Verkehrsversuch "Umweltspur" auf dem Hermann-Wandersleb-Ring"
mehrheitlich abgelehnt.
Da sich der Sachverhalt, der dem Beschluss zu Grunde lag, nicht verändert
hat, sondern sich durch die bevorstehenden Sperrungen bzw. Teilsperrungen
der BAB-Ausfahrt Poppelsdorf noch verschärfen wird, sollte die
Bezirksvertretung Hardtberg ihren Beschluss vom 5. Oktober 2021 bekräftigen.Seite 1 von 2
Seite 2
Die FDP sieht das Konzept der "Umweltspuren" grundsätzlich skeptisch. Zwei
völlig inkompatible Verkehrsträger, wie den Linienbusverkehr und den
Radverkehr, auf eine Verkehrsspur zu drängen, führt im besten Fall zu Frust
auf beiden Seiten und provoziert im schlimmsten Fall erhebliche
Gefahrensituationen. Auch die Erfahrungen aus Düsseldorf haben gezeigt,
dass das Konzept "Umweltspur" nicht praxistauglich ist. Die vorliegende
Überarbeitung ändert diese Bewertung nicht.
Die FDP setzt sich zur Verbesserung des Radverkehrs zwischen
Duisdorf/Endenich und der Innenstadt anstatt der Umweltspuren dafür ein, dass
mit einer "Radroute West" über das Meßdorfer Feld und die Immenburgstraße
eine attraktive Alternative geschaffen sowie der Radverkehr in der Endenicher
Ortsmitte optimiert und über die Euskirchener Straße geführt wird. Die durch
den Verzicht auf die Umweltspur freiwerdenden Haushaltsmittel werden konkret
zur Verbesserung der genannten Radverkehrsverbindungen eingesetzt.
Eine signifikante Erhöhung der ÖPNV-Nutzenden im Bonner Westen ist nur mit
einem zusätzlichen schienengebundenen Angebot möglich. Die Planungen für
die Westbahn sind daher mit mehr Schwung und Elan als bisher
voranzutreiben. Dies umfasst auch eine Priorisierung beim Personaleinsatz im
Stadtplanungsamt. Die Planungen der Verwaltung für eine Umweltspur
provozieren unnötige Staus und tragen nicht zur Stärkung des ÖPNV bei.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de