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220374-03 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag SPD-Bezirksfraktion: Verbesserung der Schulradwege für das Schulzentrum Pennenfeld

Nummer
220374-03 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
08.03.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 17.11.2022 Anregung
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Übergeordnet

  1. 220374 Grüne-Antrag: Verbesserung der Schulradwege für das Schulzentrum Pennenfeld

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Änderungsantrag
öffentlich
220374-03 AA
Antragsteller/in:
Dr. Uli Barth
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
08.03.2022 gez. Jansen
Änderungsantrag SPD-Bezirksfraktion:
Verbesserung der Schulradwege für das
Schulzentrum Pennenfeld
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.03.2022 Anregung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit zur Errichtung baulich
getrennter Radfahranlagen i.S.d. Ziff. 2.a des Radentscheids entlang der vom
ADFC für Pennenfeld vorgesehenen Hauptrouten
a. Zanderstraße/Max-Planck-Straße,
b. Koblenzer Straße (B9) ab Theodor-Heuss-Straße bis Albertus-Magnus-
Straße,
c. Deutschherrenstraße,
zu prüfen. Sofern aus baulichen oder verkehrlichen Gründen erforderlich, kann
die vom Radentscheid geforderte Breite unterschritten werden.
2. Soweit auf den genannten Strecken (auch) der Straßenbelag erneuert wird,
sind im Zuge dieser Arbeiten die gem. Ziff. 1 für möglich befundenen baulich
getrennten Radfahranlagen einzurichten. Dies gilt insbesondere für die 2023
vorgesehene beitragspflichtige Kanalsanierung in der Deutschherrenstraße
zwischen Birzental und Apfelgarten.
3. Bei der nächsten Sanierung der Koblenzer Straße ab dem Tunnel
ortsauswärts sind die überbreiten Fahrbahnen auf das erforderliche
Mindestmaß zurückzubauen. Die freiwerdenden Flächen sollen für die
Einrichtung der unter Ziff. 1 genannten Radfahranlagen sowie zur Begrünung –
insbesondere durch die Bepflanzung mit Bäumen im Mittel- und/oder
Seitenstreifen – genutzt werden.Seite 1 von 3
Seite 2
Begründung
Im Antrag von Bündnis 90/Die GRÜNEN werden zahlreiche Defizite der
Radwege im Bereich Pennenfeld benannt. Die Vorschläge zur Abstellung sind
jedoch nicht geeignet, das Niveau von Radwegen herbeizuführen, das der Rat
der Stadt Bonn anstrebt. Mit dem Beitritt zum Radentscheid hat der Rat die
Weichen dafür gestellt, dass Radwege im Regelfall eine Mindestbreite von 2m
aufweisen, deutlich markiert, asphaltiert und baulich vor Befahren, Halten und
Parken durch KFZ geschützt sein sollen. Dem werden die betreffenden
Radwege auch nach Umsetzung der Vorschläge von Bündnis 90/Die GRÜNEN
nicht gerecht, sie können daher nur als Interimsmaßnahmen dienen.
Der ADFC definiert die im Antrag genannten Strecken als Hauptrouten für das
Bonner Radnetz. Hinzu kommt die Route an der Albertus-Magnus-Straße, die
bereits von der FDP in ihrem Änderungsantrag 220374-01 AA aufgegriffen
worden ist. Die Stadtverwaltung hängt mit den Planungen für Radwege deutlich
hinter den Vorgaben des Radentscheids her (5km baulich getrennte Radwege
pro Jahr). Vor diesem Hintergrund möchte die SPD-Fraktion weitere Planungen
auf den Weg bringen, zumal genügend Haushaltsmittel vorhanden sind.
Auf der Strecke Zanderstraße/Max-Planck-Straße ist der Ausbau nicht zuletzt
unter Sicherheitsaspekten wichtig: Die Straße ist durch zahlreiche Schulen und
entsprechenden Radverkehr geprägt. Die Einrichtung baulich getrennter
Radfahranlagen würde die Sicherheit der Kinder erheblich verbessern. Solche
Radfahranlagen dürften in dem überbreiten Straßenraum, der perspektivisch für
die Aufnahme der Stadtbahn nach Mehlem vorgesehen ist, baulich
unproblematisch und insbesondere ohne größere Einschnitte für PKW-Fahrer
realisierbar sein.
Die Deutschherrenstraße weist in Teilbereichen ebenfalls einen breiten
Straßenquerschnitt auf. Allerdings dürfte es nicht auf der gesamten Länge
möglich sein, baulich getrennte Radfahrstreifen mit einer Breite von zwei
Metern je Fahrtrichtung zu realisieren. Insofern sind auch andere Lösungen zu
prüfen, beispielsweise eine bauliche Trennung wie auf der Burgstraße im
Bereich zwischen Schwertberger und Max-Franz-Straße.
Die Koblenzer Straße dürfte in ihrer verkehrlichen Bedeutung für den
Radverkehr hinter den beiden anderen Strecken zurückbleiben. Die Straße
weist allerdings vier überbreite Fahrspuren auf, die eine unnötig große Fläche
des Straßenraums für den KFZ-Verkehr reservieren. Bei der nächsten
Sanierung dieser Straße sollte dieser Zustand behoben werden. Es ist sinnvoll,
bereits jetzt Planungen dafür zu beginnen, wie die Straße in Zukunft beschaffen
sein soll. Für den freiwerdenden Raum bietet sich an, baulich getrennte
Radverkehrsanlagen einzurichten sowie Flächen zu entsiegeln und mit
Straßenbegleitgrün zu versehen. Die Straße würde durch eine Allee-
Bepflanzung erheblich gewinnen.Seite 2 von 3
Seite 3
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 11:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de