212045-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Antrag DiverCityBonn: Kundenkontaktmanagement Ausländeramt: Kulturwandel strukturell fördern
Kerndaten
- Nummer
- 212045-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 17.11.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 212045-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 33 Bürgerdienste Dezernat: Dez. I Antrag DiverCityBonn: Kundenkontaktmanagement Ausländeramt: Kulturwandel strukturell fördern Beratungsfolge Integrationsrat 24.11.2021 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die Verwaltung hat in der Sitzung des Integrationsrats am 2. September zum Dringlichkeitsantrag (211591) umfassend erläutert, welche organisatorischen Anpassungen infolge der pandemischen Lage vorgenommen werden mussten. Diese, in Hinblick auf den Bevölkerungsschutz zwingend erforderlichen, Anpassungen waren für einen Fachbereich, der zuvor stetig eine sehr hohe Zahl von persönlichen Kunden*innenvorsprachen generierte, sehr erheblich. In Hinblick auf den Infektionsschutz mussten persönliche Vorsprachen in den nicht großräumig dimensionierten Büroräumen und Wartebereichen stark eingeschränkt werden. Eine Folge dieser Maßnahme war, dass die Funktionsfähigkeit der Ausländerbehörde aufrecht erhalten werden konnte. Bislang mussten keine Fachbereiche wegen hoher Krankheitsausfälle oder Quarantänemaßnahmen geschlossen werden. Über die Eröffnung der Möglichkeit für die Kund*innen, Anträge schriftlich zu stellen, den wiederholten Versand von Bescheinigungen über den Fortbestand des Aufenthaltsrechts u.ä. sowie den Anstieg des Antragsaufkommens mit Auslaufen der internationalen Reisebeschränkungen hat die Verwaltung in der vorgenannten Sitzung berichtet. In den zurückliegenden Monaten waren zudem die zahlreichen Einreisen von ausländischen Studierenden zum Wintersemester ein Schwerpunkt in der Sachbearbeitung, auch die Entwicklung in Afghanistan hat sich auf das Arbeitsaufkommen ausgewirkt. Es sind bereits Maßnahmen ergriffen, welche die Situation verbessern sollen. Viele Stellen konnten nach eingetretener Vakanz nachbesetzt werden, im Bereich Allgemeines Aufenthaltsrecht werden Mitte November alle Stellen besetzt sein. Im Bereich Offene Gruppe laufen aktuell Auswahlverfahren. Neubesetzungen machen natürlich eine Einarbeitung erforderlich, so dass Verzögerungen zwischen Besetzung einer Stelle und der produktiven Arbeitsaufnahme bestehen. Auch unterliegt die Ausländerbehörde mit ca. 70 Mitarbeitenden der üblichen Fluktuation im Personal, die mit der seit Jahren auf dem engen Fachkräftemarkt bestehenden Situation – wie in vielen Bereichen – größer wird. Die telefonische Erreichbarkeit, über die Servicenummer 776000, soll durch dieSeite 1 von 2 Seite 2 Nachbesetzung der Stellen in der Offenen Gruppe verbessert werden.Um die telefonische Erreichbarkeit zusätzlich zu verstärken, steht in der Offenen Gruppe außerdem das Team „Infotelefon“ zur Verfügung. Im Rahmen der bestehenden personellen Möglichkeiten stellt die Verwaltung angemessene Verstärkung zur Verfügung und wird vakante Stellen zügig besetzen. Für die weitere stellenplanmäßige Ausstattung der Ausländerbehörde analysiert die Verwaltung kontinuierlich die Fallzahlen aus dem Controlling. Diese Fallzahlen hatten infolge der Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen vorübergehend nur eingeschränkte Aussagekraft. Mit Auslaufen der Gültigkeit des letzten Serienbriefes zur Verlängerung eines bestehenden Aufenthaltsrechts, prüft die Verwaltung, in welcher Form die aktuell festgestellten Fallzahlen für eine Personalbedarfsbestimmung verwendet werden können. Letztlich nutzt die Verwaltung auch die Möglichkeit über das Landes-Programm KIM (Kommunales Integrationsmanagement), die Arbeitskapazitäten in der Ausländerbehörde (Allgemeines Aufenthaltsrecht und Einbürgerung) zu erhöhen. Dazu erfolgte eine Information in der Sitzung des Integrationsrates am 26. Oktober. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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