211955-01 AA · Änderungsantrag
Grundsatzbeschluss: Vorbereitung der ersten Schritte für eine Sanierung der Liegenschaften des Theater Bonn Antrag zur Vorlage 211955
Kerndaten
- Nummer
- 211955-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 04.11.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sondersitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 211955-01 AA Antragsteller/in: Bernd Fesel Prof. Dr. Wilfried Löbach FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 04.11.21 Grundsatzbeschluss: Vorbereitung der ersten Schritte für eine Sanierung der Liegenschaften des Theater Bonn Antrag zur Vorlage 211955 Beratungsfolge Kulturausschuss 18.11.2021 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Zusätzlich zu den Beschlusspunkten 1) – 5) der Vorlage werden folgende Punkte 6) bis 8) aufgenommen: 6) Die Verwaltung prüft selbst oder lässt jeweils ergebnisoffen prüfen, welche alternativen Träger- und Umsetzungsmodelle für einen Neubau des Opernhauses gemäß der Ausstattung und des Raumbedarfs im Punkt 2) zu welchen Kosten und in welchem Zeitrahmen alternativ zu realisieren ist. Als Baugrundstück sollte der Platz vor der Beethovenhalle genommen werden. 7) Die Verwaltung oder die gemäß Punkt 5) eingesetzte Lenkungsgruppe benennt einen Kosten- und Zeitrahmen, der insbesondere unter Einbeziehung der Zielsetzung in den Punkten 1) und 2) für eine Sanierung der Bestandsgebäude nicht überschritten und Grundlage für künftige Ausschreibungen/Beauftragungen von Dienstleistern werden soll. 8) Die Verwaltung oder die gemäß Punkt 5) eingesetzte Lenkungsgruppe benennt einen Rahmen an Mehrkosten, den sie bereit ist für die Sanierung im Bestand zu tolerieren, wenn die Kosten für einen Neubau unter Berücksichtigung eines von Anfang an digital und energetisch zukunftsfähigen Gebäudes günstiger sind. Begründung Gerade mit den aktuellen Erfahrungen der Beethovenhalle scheint eine Sanierung der Bestandsgebäude von Oper, Schauspiel und den Werkstätten im laufenden Betrieb mehr als risikoreich. Eine Festlegung nur auf diese Variante birgt die Gefahr, dass die Investition der Sanierung insgesamt zu hoch und nicht genehmigungsfähig sind. Außerdem sind hohe Kosten für den Betrieb bei sich weiter verschärfenden Auflagen für Arbeitssicherheit, Brandschutz,Seite 1 von 2 Seite 2 Energieeffizienz und enormen Kostensteigerung für Heizung und Lüftung nicht mehr zeitgemäß, geschweige denn zukunftsfähig, wenn eine Oper keinen Beitrag zu einer CO2 neutralen und klimagerechten Stadt leistet. Dies ist der Bonner Bevölkerung nicht mehr vermittelbar. Die Prüfung eines Neubaus kann nicht nur zu einem kostengünstigeren und klimafreundlicheren Opernhaus führen, sondern zudem durch innovative administrative Wege die bekannte Überlastung der städtischen Verwaltung in Baumaßnahmen vermeiden helfen. Ein Modell hierfür kann der Neubau des Folkwang Museums in Essen sein: „Aus einem von der Stadt Essen ausgelobten internationalen Architekturwettbewerb ging im März 2007 David Chipperfield Architects als Sieger hervor. Das Gebäude wurde von der Neubau Museum Folkwang Essen GmbH, einem Unternehmen der Wolff Gruppe, errichtet und im Januar 2010, zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, eingeweiht.“ (Quelle: https://www.museum-folkwang.de/de/ueber- uns/geschichtearchitektur/architektur.html) Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:55 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de