211387-02 AA · Änderungsantrag
Haushaltsantrag wassersensitive Stadt Antrag zur Vorlage 211387
Kerndaten
- Nummer
- 211387-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 23.09.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Änderungsantrag öffentlich 211387-02 AA Antragsteller/in: Achim Schröder Petra Nöhring Carolin Eichhofer FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Haushaltsantrag wassersensitive Stadt Antrag zur Vorlage 211387 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.09.2021 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Antrag wird um folgenden Punkt 6 ergänzt: „Die Stadtverwaltung wird gebeten die Einrichtung eines Zisternensystems bzw. nachhaltigen Regenwassermanagements in Bonn zu prüfen, um Flächen mit starkem Wasserverbrauch durch aufgefangenes Regenwasser zu versorgen. In Absprache mit der Universität könnte z.B. die Bewässerung des Hofgartens in besonderes trockenen Phasen durch ein Auffangssystem über die Fläche des Unidaches versorgt werden. So können trockene Phasen durch besonders regenreiche Phasen ausgeglichen werden und umweltschonend Wasser vorgehalten werden, anstatt das dieses in den Rhein abfließt. Die Stadt wird gebeten zu prüfen, welche – insbesondere baumbestandene – Flächen so viel Regenwasser ableiten, dass ein Zisternensytem sinnvoll gefüllt werden kann.“ Begründung In Deutschland fallen im Durchschnitt pro Jahr730 l Regenwasser pro Quadratmeter (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher- niederschlag-in-deutschland/ ). Die durchschnittliche Dachfläche eines Einfamilienhauses in Deutschland liegt bei 30 - 50 Quadratmetern. Bei 30 Quadratmetern Dachfläche eines einzelnen Einfamilienhauses fallen so pro Jahr 22.500 (22,5 m³) Liter Regenwasser an, die sich im Regelfall in die KanalisationSeite 1 von 2 Seite 2 ergießen und somit unwiederbringlich verloren sind. Umso größer ist somit das Sammelpotenzial bei größeren Gebäuden, wie Schulen, Bürobauten und Fertigungshallen. Zum Vergleich: Ein Tankfahrzeug als Sattelauflieger fasst bis zu 58.000 Liter. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr fasst rund 5.000 Liter. Durch Sammeln des Regenwassers von Dachflächen in Zisternen oder anderen Wasservorratsbehältern entsteht ein Reservoir zur Bewässerung und als Löschwasserreserve. Für Wassertürme als eine Möglichkeit von Sammelbehältern und zur Verdeutlichung möglicher Sammelvolumina, konnte ein Fassungsvermögen von rund 4.500 m3, Unter- und Obergrenze offen. Wassertürme waren in der Vergangenheit im Einsatz für die Trinkwasserversorgung, können aber genauso gut eingesetzt werden zur Sammlung und Bevorratung von Regenwasser. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 12:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de