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211366-03 · Mitteilungsvorlage

Sachstand zur Planung der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Stadtrat“

Nummer
211366-03
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
21.03.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 26.04.2022 Kenntnisnahme
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  1. 211366 „Wissenschaft im Bonner Stadtrat“

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
211366-03
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Sachstand zur Planung der Veranstaltungsreihe
„Wissenschaft im Stadtrat“
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
26.04.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Am 9.12.2021 hat der Rat der Stadt Bonn den Antrag „Wissenschaft im Bonner
Stadtrat“ (DS-Nr. 211366 mit 211366-02 AA) beschlossen. Die Verwaltung
informiert hiermit über den Fortgang der Planungen dieser neuen
Veranstaltungsreihe.
Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Stadtrat“ soll den Dialog und
Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft fördern. Die dort
eingebrachte wissenschaftliche Perspektive und Expertise sollen einen
Mehrwert für Grundsatzentscheidungen in Politik und Verwaltung bilden.
Wissenschaftler*innen können wichtige Themen benennen und so direkt an
Politik und Verwaltung herantragen.
Das Format adressiert Personen aus Politik und Verwaltung sowie
Wissenschaftler*innen, eine Öffnung für die interessierte Allgemeinheit –
abgesehen bei von im Antrag genannten „allgemeinbildenden Themen“ – ist
zunächst nicht vorgesehen, aus zwei Gründen:
1) Mit dieser Fokussierung wird ein Raum für den Austausch geschaffen, der
für Teilnehmende aus Politik und Verwaltung klar mit ihrer „Funktion“ verknüpft
ist, was andere Fragestellungen und Aussagen zulässt als bei einer Teilnahme
als interessierte Privatperson. Für die Wissenschaftler*innen wird der Anreiz
zur Teilnahme erhöht, da sie ihre Ergebnisse einem Publikum mit
Handlungsfähigkeit präsentieren können. Dies wirkt sich zielführend aus.
2) Mit der etablierten Veranstaltungsreihe „Uni im Rathaus“ gibt es bereits eine
entsprechende, regelmäßig stattfindende Veranstaltung für die interessierte
Allgemeinheit.Seite 1 von 3
Seite 2
Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Stadtrat“ soll einmal pro Halbjahr
stattfinden, an einem Abend unter der Woche und ca. zwei bis maximal drei
Stunden dauern. Gestaltet wird sie als ein dialogorientiertes Format mit einem
hohen Anteil an Interaktivität, um viel Raum für einen echten Austausch zu
schaffen. Um dem Wunsch nach einem dialogischen Austausch gerecht zu
werden und trotzdem nicht gleichzeitig sehr viele Personen aus der
Wissenschaft gewinnen zu müssen (wie es ein „Science-Speed-Dating“
erfordern würde), ist dafür eine ca. einstündige Fishbowl-Diskussion zur
Schaffung einer gemeinsamen Wissensbasis und eines intensiven Austauschs
in großer Runde vorgesehen. Im Anschluss wird es für alle Teilnehmenden die
Möglichkeit für einen individuelleren Austausch geben. Zeitlich wird dafür ein
zur Fishbowl vergleichbarer Umfang eingeplant.
Bei einer Fishbowl-Diskussion gibt es zwei konzentrische Kreise, einen Innen-
und einen Außenkreis. Der Innenkreis ist mit üblicherweise fünf bis neun
Teilnehmenden sehr klein, der Außenkreis ist nicht begrenzt (empfohlen 35-
50). Ein Stuhl im Innenkreis bleibt anfangs frei, sodass er von einer
teilnehmenden Person aus dem Außenkreis besetzt werden kann. Für den
Innenkreis werden Personen aus dem Plenum so ausgewählt, dass die
verschiedenen Gruppen, Bereiche und Perspektiven abgedeckt sind, die
Personen zeichnen sich dabei jeweils durch ihre entsprechende Expertise aus.
Für „Wissenschaft im Stadtrat“ bedeutet dies also eine Zusammensetzung des
Innenkreises mit Personen aus Politik und Wissenschaft, sie wird hier im
Vorfeld festgelegt bzw. Teilnehmende explizit eingeladen. Im Innenkreis findet
dann die Diskussion statt, Personen im Außenkreis hören zunächst zu, sie
können jedoch auf den freien Stuhl im Innenkreis wechseln, um ihre
Perspektive in die Diskussion einzubringen. Ist die Person fertig oder möchte
sich eine andere Person einbringen, wird der Innenkreis wieder verlassen bzw.
gewechselt. Dieses Format ermöglicht eine fokussierte intensive Diskussion, an
der sich alle Teilnehmenden aktiv beteiligen können. Es schafft darüber hinaus
eine gemeinsame Wissensbasis für einen tiefergehenden und damit
zielführenden Austausch, der die unterschiedlichsten Perspektiven, Bedarfe
und Fragen berücksichtigt und schafft im Ergebnis ein umfassendes
Gesamtbild.
Für jede einzelne Veranstaltung ist ein konkretes, breitgefächertes Oberthema
vorgesehen. Entsprechend des Antrages wird die Verwaltung zwei für Bonn
relevante Forschungsthemen identifizieren. Weitere Ideen und
Themenwünsche können von allen Seiten eingereicht werden, über die
Auswahl entscheidet die Verwaltung.
Zum Start der Reihe soll es eine Auftaktveranstaltung geben, die in Präsenz
stattfinden kann. Aktuell befindet sich die Verwaltung in der Termin- und
Themenfindung, mit Blick auf die momentanen Entwicklungen der Corona-Lage
ist ein Termin im zweiten Halbjahr angedacht.Seite 2 von 3
Seite 3
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 10:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de