211029-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Homeschooling
Kerndaten
- Nummer
- 211029-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 26.08.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 211029-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 40 Schulamt Dezernat: Dez. V Homeschooling Beratungsfolge Integrationsrat 02.09.2021 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Seit 01.02.2021 wurden durch das Jobcenter 589 Anträge auf Gewährung eines Zuschusses für die Anschaffung eines digitalen Endgerätes bewilligt. Zudem sind seit dem 01.02.2021 durch das Sozialamt insgesamt 14 Anträge auf Gewährung eines Zuschusses für die Anschaffung eines digitalen Endgerätes bewilligt worden. Hiervon entfielen 6 Anträge auf Leistungsberechtigte nach dem SGB XII und 8 Anträge auf Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG. 2. Schüler*innen ohne Zugang zu eigenen digitalen Endgeräten hatten in der Phase des Distanzlernens die Möglichkeit, über ihre Schulen digitale Endgeräte zu leihen. Diese konnten auch für den herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) genutzt werden. 3. a) a) Die HSU Lehrkräfte haben über die Stammschulen ein digitales Endgerät erhalten. Ebenso konnten die HSU Lehrkräfte die digitalen Plattformen ihrer Stammschulen für den herkunftssprachlichen Unterricht nutzen, sofern die Schulen über digitale Plattformen verfügten. Die Plattform in den Grundschulen Logineo NRW LMS war dabei nur begrenzt für den HSU nutzbar, da das Einpflegen von externen Schüler*innen nicht möglich war bzw. ist. Derzeit wird in der Qualis NRW eine Logineo HSU Plattform erstellt, die die besonderen Herausforderungen des HSU aufgreift. b) b) In nahezu allen vorhandenen HSU Sprachen in Bonn wurde der Distanzunterricht durch digitale Elemente unterstützt (Zoom, Jitsi, Logineo NRW LMS, Padlets, WhatsApp, Clouds). Schwierigkeiten bei der Umsetzung gab es, wenn die Lehrkräfte keine oder nur geringe digitale Vorerfahrungen hatten. Schwierigkeiten gab es auch bei Schüler*innen der Schuleingangsphase, die nicht oder kaum in der Herkunftssprache alphabetisiert waren. Daher wurden hier kaum digitale Angebote genutzt und die Umsetzung des Distanzunterrichts war stark auf die Unterstützung durch die Eltern angewiesen. c) c) Der Distanzunterricht im HSU hat in verschiedenen Ausprägungen angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Schüler*innengruppenSeite 1 von 2 Seite 2 stattgefunden, entweder wie gewohnt im wöchentlichen Turnus in digitaler Form oder in zwei- oder dreiwöchigem Rhythmus mit Lernpaketen sowie in größeren Abständen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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