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210816-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Verkehrssituation Dottendorfer Straße

Nummer
210816-03 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
27.09.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Kenntnisnahme
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  1. 210816 Bürgerantrag: Verkehrssituation Dottendorfer Straße

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
210816-03 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Bürgerantrag: Verkehrssituation Dottendorfer
Straße
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
In der Sitzung der Bezirksvertretung Bonn am 30.06.2021 wurde die
Verwaltung mit einer ergänzenden Prüfung zu den im Bürgerantrag
thematisierten Punkten beauftragt (DS 210816-02 AA).
„Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob ein Verzicht auf eine Fahrspur
durch wechselnden Richtungsverkehr (Lichtanlagengesteuert) möglich ist).
Alternativ soll eine Einspurigkeit durch Einbahnverkehr und entsprechende
Umleitungen geprüft werden.“
Im Nachgang zum Ortstermin mit Vertretern der Bezirksvertretung Bonn am
14.09.2021 teilt die Verwaltung hierzu folgende ergänzende Informationen mit:
Die Dottendorfer Straße besitzt im Abschnitt zwischen Quirinstraße und dem
Friedhof Dottendorf einen Straßenquerschnitt zwischen ca. 9,50m und 11,00m
Breite. Aufgrund der Länge dieses Abschnitts von ca. 250m sowie zweier
Knotenpunkte in diesem Bereich (Kessenicher Straße und Stephanstraße) ist
die Wegnahme einer Fahrspur insbesondere hinsichtlich der erforderlichen
Räumzeiten kritisch zu bewerten. Des Weiteren würde eine entsprechende
Reduzierung auf eine Fahrspur negative Auswirkungen auf den ÖPNV (Linien
614 und 631) sowie den Radverkehr hervorrufen.
Die Einrichtung einer Einbahnstraße hätte großräumige Auswirkungen auf das
Straßennetz in Dottendorf und den angrenzenden Stadtteilen. Die Dottendorfer
Straße mit einer Verkehrsbelastung von ca. 10.000 Fahrzeugen pro Tag im
Querschnitt kann als Hauptverkehrsstraße eingeordnet werden. Diese
Belastung verteilt sich gleichmäßig auf beide Fahrtrichtungen. Nach Einrichtung
einer Einbahnstraße wäre mit einer entsprechenden Verlagerung dieser
Verkehre und längeren Umwegefahrten zu rechnen, insbesondere in die
angrenzenden Wohngebiete. Aufgrund der dort vorhandenen schützenswerten
Einrichtungen, z.B. Kindergarten, Montessori-Grundschule und Robert-Janker-
Klinik, wird dies seitens der Verwaltung kritisch bewertet. Darüber hinaus wären
Veränderungen am Linienweg der Linie 614 erforderlich, wodurch sich u.a. die
Anbindung der Wohngebiete südlich der Dottendorfer Straße verschlechtert.
Daher wird eine Reduzierung auf eine Fahrspur im Bereich der DottendorferSeite 1 von 2
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Straße seitens der Verwaltung kritisch beurteilt.
Um die Verkehrssituation vor Ort dennoch zu entschärfen, schlägt die
Verwaltung nachfolgende Verbesserungsmöglichkeiten vor:
1. Änderung der eingetragenen LKW-Vorrangrouten im Programm SEVAS
des Landes NRW.
Zukünftig soll die in SEVAS eingetragene LKW-Vorrangroute aufgrund
der zur Verfügung stehenden Straßenbreiten über die Urstadtstraße –
Hermann-Milde-Straße und Karl-Barth-Straße geführt werden.
2. Hinweise an die Stadtwerke Bonn
Die Verwaltung wird die Stadtwerke Bonn bitten, sämtliche Fahrten
außerhalb des Linienbetriebes analog zum LKW-Verkehr über die o.g.
Straßen abzuwickeln. Dies betrifft insbesondere die Leerfahrten zum
Betriebshof in Friesdorf
3. Rückversetzen der Haltlinien am Knotenpunkt Dottendorfer Straße /
Kessenicher Straße:
Die Haltebalken am Knotenpunkt werden zurückversetzt, um Konflikte
zwischen abbiegenden Bussen und Fußgängern auf den Gehwegen zu
vermeiden. Damit wird Punkt 2 des Bürgerantrags entsprochen.
Für die Verlegung der Haltebalken ist mit ca. 5.000€ zur erforderlichen
Verlegung der Schleifen zu rechnen (DS 210816-01 ST, Ziff. 2).
4. Die Stadtverwaltung wird weitere Geschwindigkeitskontrollen in der
Dottendorfer Straße durchführen. In Höhe Hausnummer 41 wurden
dieses Jahr bereits mehrfach solche Geschwindigkeitsmessungen
durchgeführt (DS 210816-01 ST, Ziff. 6).
Anlage/n
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