210816 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Verkehrssituation Dottendorfer Straße
Kerndaten
- Nummer
- 210816
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 07.05.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 210816 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 04.05.2021 Bürgerantrag: Verkehrssituation Dottendorfer Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 15.06.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert die Verkehrssituation in der Dottendorfer Straße und ist auf Maßnahmen gerichtet, die die Verkehrssituation für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr und die Anwohner*innen verbessern. Einzelheiten zu den beantragten Maßnahmen und zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 6 Ort: Dottendorfer Str. in dem Abschnitt Quirinusplatz bis Kreuzung Kessenicher Str./ Dottendorfer Str. Verkehrssituation: -3 regelmäßig verkehrende Buslinien, (in beide Richtungen) -Nachtbus - hohe Anzahl von PKW (auch Taxis) - hohe Anzahl von LKW - hohe Anzahl von Lieferwagen - hohe Anzahl von Schwertransportern - Reisebusse - Tankwagen - sehr oft Dienstfahrten der SWB ( Busse) - sehr hohes Radverkehrsaufkommen ( Schüler, die zur Montessori-Grundschule, dem FEG und der Erich-Kästner-Grundschule fahren; Eltern, die ihre Kinder im Kindersitz oder Fahrradanhänger zum Kindergarten oder Hort bringen, oder mit dem Rad zur Schule begleiten; Berufstätige ) In unmittelbarer Nähe der Gefahrensituation: - Kindergärten - privater Kinderhort - Grundschulen - Gymnasium - Seniorenheim - Behindertenheim - KrankenhausSeite 2 von 6 Akute Gefährdung der Radfahrer : - Die Dottendorfer Straße ist eine enge Dorfstraße, die durch ein Wohngebiet führt. Sie ist nicht für diese Verkehrsausmaße konzipiert und geeignet (Bei diesem hohen Verkehrsaufkommen Mindestbreite der Fahrbahn von 6,50 m erforderlich, wenn Busse aus beiden Richtungen 7 m nötig) -Der Individualverkehr und die LKW nutzen die Dottendorfer Str. als Verbindungsweg zwischen der linksrheinischen und rechtsrheinischen Autobahn und als Umgehung der B9. - Der für den motorisierten Verkehr gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m zu den Radfahrern kann nicht eingehalten werden. - Auf der Dottendorfer Str.( Richtung Quirinusplatz ) ist zwischen dem Ortszentrum und dem Quirinusplatz kein Radweg vorhanden. Die Radfahrer sind zwischen Bussen, LKW und PKW eingeklemmt. Sie werden stark bedrängt und teilweise zum Bremsen gezwungen. - Der Radweg im Kreuzungsbereich Dottendorfer Str./Kessenicher-Str. in Richtung Servatiusstraße dient nur pro forma der Verkehrssicherheit . Autofahrer, Busfahrer, LKW-Fahrer geben ordentlich Gas, um bei grün über die Ampel zu gelangen und drängen die Radfahrer ab. - Die Straße ist so schmal, dass die PKW und LKW über den Radweg in Richtung Servatiusstraße fahren müssen, um überhaupt aneinander vorbei zu kommen. - Schwerlastverkehr und Busse überfahren aufgrund ihrer Abmaße den Sicherungsstreifen komplett. - Ein Nebeneinanderfahren aller Verkehrsteilnehmer ist nicht möglich . - Viele PKW und LKW missachten das vorgeschriebene Tempe von 30 km/h und fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ( Tag und Nacht)Seite 3 von 6 Akute Gefährdung der Fußgänger: - Fußgängerampel Ecke Dottendorfer Str./Kessenicher Str. : Der Bus, der Richtung Quirinusplatz fährt, muss, um die Ecke passieren zu können, über den Bürgersteig fahren, wo die Fußgänger an der Ampel stehen. Diese müssen bis an die Hauswand zurückweichen, da sie andernfalls angefahren würden. Zu beachten ist, dass oftmals Personen dort stehen, die aufgrund ihrer Behinderung oder ihres Alters nicht dementsprechend reagieren können. - Rechtsabbieger der Kessenicher Str. fahren ebenfalls über den Bürgersteig, wo die Fußgänger auf grün warten. - Da der Radweg fehlt, fahren Kinder mit ihren Rädern oft über den schmalen Bürgersteig, da die Straße für alle Verkehrsteilnehmer zu eng ist. - Busse und LKW fahren so dicht an dem Bürgersteig vorbei, dass die Fußgänger darauf achten müssen, nicht von der Karosserie erfasst zu werden. Akute Gefährdung und Schädigung der Anwohner: -Die Dottendorfer Straße wurde als Belastungsachse ausgewiesen. Bislang ist immer noch nichts erfolgt, um den immensen Lärmpegel, der Tag und Nacht weit über den Auslösewerten liegt, endlich zu reduzieren. (Dezibel tags und nachts erreichen laut Karte für Umgebungslärm die Grenzen des Zulässigen) - Gesundheitsschädigungen wegen des extremen Lärms. 24 Stunden fahren Autos, Busse und Schwerlaster. Besonders nachts fahren PKW. LKW und Busse der Stadtwerke mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Letztere sind dafür verantwortlich, dass das Haus wackelt und die Scheiben klirren. Ein erholsamer Schlaf ist nicht möglich. Die Fahrer der Stadtwerke müssen dringend darauf hingewiesen werden, Tempo 30 auch nachts einzuhalten . - Gesundheitsschädigungen wegen der sehr hohen Stickstoffbelastung - Keine Lebensqualität und Entspannung in Haus und Garten, bzw. Hof - Schäden an den GebäudenSeite 4 von 6 Folgendes wird zur Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger und zur Reduzierung des Lärms beantragt: 1.) Die Einrichtung eines durchgehenden Radwegs vom Ortszentrum bis zum Quirinusplatz 2) Die Haltelinie vor dem Haus Dottendorfer Str. 20 einige Meter nach hinten verlegen, damit die Busse nicht über den Bürgersteig fahren, wenn Sie aus Bad Godesberg kommend, auf die Dottendorfer Straße einbiegen. 3:) Den Schwerlastverkehr umleiten (LKW-Lenkungskonzept) - Über Autobahn führen, damit die Dottendorfer Straße nicht als Verbindungsweg zwischen der linksrheinischen und rechtsrheinischen Autobahn und zur Umgehung der B9 genutzt wird. - Nächtliches Durchfahrtverbot zwischen 22 und 6 Uhr 4.) Den PKW-Verkehr umleiten: - Über Autobahn führen, damit die Dottendorfer Straße nicht als Verbindungsweg zwischen der linksrheinischen und rechtsrheinischen Autobahn und zur Umgehung der B9 genutzt wird. 5. ) Buslinien optimieren - SWB informieren, dass sich die Busfahrer am Tag und besonders nachts an das vorgeschriebene Tempolimit von 30km/h halten - SWB informieren, die Leerfahrten (Dienstfahren und nach Betriebsschluss) wie vereinbart, nicht über die Dottendorfer Str, sondern über die die Urstadtstr., Karl- Barth-Str. und Servatiusstr. zu führen. Wurde von den Stadtwerken im Bürgerantrag 1011319NV6 zugesichert, wird aber von den Busfahrern nicht umgesetzt. - Nachtbus über die Urstadtstr., Karl-Barth-Str. und Servatiusstr. führen, -Nachtbus auf der Rückfahrt Richtung Bonn-Busbahnhof wie früher wieder über die B9 führen, weil die Auslastung sehr gering ist -Linie 614 durch Linie 631 ersetzen Die Linie 614, die besonders für Schüler eingerichtet.wurde, kommt sehr oft nicht im planmässigen Abstand zur Linie 612, sondern fährt aufgrund des Verkehrsaufkommens oft unmittelbar hinter dieser. Um eine bessere Anbindung derSeite 5 von 6 Schüler zu ermöglichen, kann die Taktung der Linie 631 erhöht werden. Die Schüler der Gesamtschule Bonns Fünfte an der Eduard-Otto-Str. können so ohne Umsteigen von Friesdorf zur Schule gelangen Berufstätige können von der Linie 631 an der Eduard-Otto-Straße in die Straßenbahnen 61 und 62 umsteigen. -Linie 630 aufgrund geringen Fahrgastaufkommens streichen 6.) Durchsetzung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 30km/h Tag und Nacht z.B - ÖPNV-Kissen; dauerhaft installierte Blitzer Ich bitte um einen Ortstermin. Vielen DankSeite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de