210540-04 AA · Änderungsantrag
Errichtung eines geschützten Radstreifenrings um die Godesberger Innenstadt Antrag zur Vorlage 210540
Kerndaten
- Nummer
- 210540-04 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 04.10.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Änderungsantrag öffentlich 210540-04 AA Antragsteller/in: Wolfgang Heedt 04.10.2021 gez. Jansen Errichtung eines geschützten Radstreifenrings um die Godesberger Innenstadt Antrag zur Vorlage 210540 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.10.2021 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Vor Erprobung oder Planung erstellt die Verwaltung ein umfassendes Verkehrsgutachten, welches sowohl die innerörtlichen Austauschbeziehbungen als auch die Austauschbeziehungen von Bonn und Bad Godesberg mit dem Umland im Umkreis von 30 Kilometern sowie die Leistungsfähigkeit des ÖPNV in dieser Region beinhaltet. Begründung Bonn ist gekennzeichnet durch hohe Pendlerzahlen (141.400 Einpendler, 59.400 Auspendler, 107.800 Binnenpendler, Quelle: https://www.pendleratlas.nrw.de/). Hinzu kommen Tagesbesucher, Einkaufsfahrten, Handwerker- und Lieferfahrten, Entsorgung, Paketdienste usw. Wir reden also über ein Volumen von deutlich über 616.000 Pendlerbewegungen pro Tag. Ein großer Anteil des damit verbundenen Verkehrsaufkommens durchquert, aus dem Drachenfelser Ländchen, aus Wachtberg, aus Meckenheim und vom oberhalb von Bad Godesberg gelegenen Rheintal sowie von der Ahr kommend, auch das Bad Godesberger Stadtgebiet. Der Verkehr in Bad Godesberg muss folglich im Zusammenhang mit seinem regionalen Einzugsgebiet gedacht werden. Der ÖPNV stellt nachweislich keine leistungsfähige Alternative dar, um das genannte Volumen auch nur annähernd zu bewältigen. Als Beispiel sei die Verbindung von Meckenheim, Neuer Markt zur Olof-Palme-Allee (Telekom) genannt mit Fahrtzeiten zwischen 56 und 74 Minuten. Das gilt natürlich in umgekehrter Richtung für alle, die nach Gelsdorf (Haribo), Meckenheim oder Rheinbach auspendeln, zumal Gewerbegebiete grundsätzlich schlecht an den ÖPNV angebunden sind. Auch das Fahrrad stellt angesichts der topographischen Lage keine ernstzunehmende Alternative dar, allenfalls für den Binnenverkehr.Seite 1 von 2 Seite 2 Eine Schließung oder erschwerte Zugänglichkeit der Verbindungswege in den Westen/zur A 61 sowie die Einengung des Verkehrs auf der Burgstraße muss daher unbedingt faktenbasiert diskutiert und beurteilt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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