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210540-01 AA · Änderungsantrag

Errichtung eines geschützten Radstreifenrings um die Godesberger Innenstadt Antrag zur Vorlage 210540 "Verbesserung des Fahrradnetzes rund um die Godesberger Innenstadt und Sanierung von Fahrradschutzstreifen im Stadtgebiet von Bad Godesberg"

Nummer
210540-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
28.05.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.10.2021 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 210540 Errichtung eines geschützten Radstreifenrings um die Godesberger Innenstadt

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Änderungsantrag
öffentlich
210540-01 AA
Antragsteller/in:
Inge Stauder
Jens Röskens
CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg
28.05.2021, gez. Jansen
Errichtung eines geschützten Radstreifenrings um
die Godesberger Innenstadt
Antrag zur Vorlage 210540
"Verbesserung des Fahrradnetzes rund um die
Godesberger Innenstadt und Sanierung von
Fahrradschutzstreifen im Stadtgebiet von Bad
Godesberg"
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 16.06.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Verwaltung wird beauftragt, auf einer Route um die Godesberger
Innenstadt ausgehend vom Bahnhof über die Moltkestraße, Burgstraße,
Schwertbergerstraße, Brunnenallee, Am Kurpark und Löbestraße bis
zum Ausgangspunkt die Einrichtung noch fehlender
Radverkehrsanlagen (Radwege, Geschützte Radfahrstreifen,
Getrennte/ Gemeinsame Rad- und Gehwege)) auf den Verkehrsflächen
zu prüfen und wo notwendig bereits vorhandene Fahrradstreifen zu
sanieren. Falls die Einrichtung von anderen Radverkehrsanlagen nicht
möglich ist, soll die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen geprüft
werden.
2. Die Abbiegespuren für Radfahrer zwischen den oben genannten
Straßen sind überall gut kenntlich zu machen. Dort wo Aufstellflächen
für Radfahrer vor Ampeln eingerichtet sind, sollten diese aus
Sicherheitsgründen rot markiert werden. (s. Begründung: Punkte 1-6).
3. Sanierungsbedürftige nicht mehr gut sichtbare Fahrradschutzstreifen im
Stadtgebiet von Bad Godesberg, wo auch die Markierungen nicht mehr
gradlinig verlaufen, so wie auf der Konstantinstraße Richtung
Römerplatz - insbesondere im Abschnitt zwischen Tannenallee und
Wendelstadtallee - sollten so schnell wie möglich erneuert werden.Seite 1 von 3
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Begründung
Zu einem klimafreundlichen Mobilitätskonzept gehört auf jeden Fall ein gut
ausgebautes Fahrradnetz, vor allem in und um die Godesberger Innenstadt, die
auch von allen Richtungen gut mit dem Fahrrad erreicht werden soll. Dazu
gehört auch der oben beschriebene Ring um die Bad Godesberger City.
Die Einrichtung eines baulich getrennten geschützten Fahrradrings auf den
oben genannten Straßen würde in vielen Bereichen, u.a. in der Moltkestraße,
Burgstraße und Straße Am Kurpark, zu erheblichen Einschränkungen des
ÖPNVs und des Kraftfahrzeugverkehrs führen. Die Burgstraße ist die wichtigste
Verbindung von Bad Godesberg über Pech nach Meckenheim und daher in
beiden Richtungen sehr stark frequentiert. Für den Busverkehr wurden auf der
Straße am Kurpark und der Löbestraße vor dem Bahnhof gesonderte
Busspuren angelegt.
Bei dem oben beschriebenen Ring um die Godesberger City gibt es in vielen
Bereichen Verbesserungsbedarf für einen sicheren Radverkehr, um
Gefahrenquellen auszuschließen. Dazu gehören folgende Punkte:
1. An der Moltkestraße muss der immer schmaler werdende
Fahrradschutzstreifen zwischen der Löbestraße und der Alten
Bahnhofsstraße möglichst bald saniert werden. Die Sanierung wurde
bereits am 13.01.2021 beantragt (s. Drucksachennummer: 202269).
2. Auf dem breiten Fußweg neben der Burgstraße hinter der
Aennchenstraße Richtung stadtauswärts sollte eine sichtbarere
Markierung für Fahrradfahrer und Fußgänger eingerichtet werden.
3. Beim Abbiegen von der Burgstraße auf die Schwertbergerstraße gibt es
auf der Straßenseite für Fahrradfahrer keine Abbiegespur, so dass die
Fahrradfahrer die Ampel benutzen müssen. Es wäre zu prüfen, ob man
noch eine Abbiegespur einrichtet, falls man auch auf der
Schwertbergerstraße einen Fahrradschutzstreifen installiert (s. 4.) Das
Verkehrsaufkommen ist in diesem Bereich sehr hoch.
4. Auf der Schwertbergerstraße, die direkt nach der Abbiegung der
Burgstraße leider nicht sehr breit ist, wurden bislang keine
Fahrradschutzstreifen installiert. Es gibt auf der Schwertbergerstraße
auch keine Abbiegespur in die Brunnenallee.
5. Am Ende der Straße am Kurpark sollte die Aufstellfläche für Radfahrer
vor der Ampel an der Koblenzer Straße rot markiert werden, ebenso die
Radspur auf der Straße am Kurpark, da diese zwischen der Busspur
und der Spur für die Autofahrer entlang läuft. Die Radspur zwischen der
Busspur und dem Kfz-Verkehr ist an dieser Stelle auch recht schmal.
Eine rote Markierung würde hier zu mehr Sichtbarkeit und Sicherheit für
die Radfahrer führen.Seite 2 von 3
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6. In der Löbestraße gibt es neben dem Busstreifen Richtung Bahnhof
keinen ausgewiesenen Fahrradschutzstreifen, da dort sehr viele Busse
fahren und die Situation für Fahrradfahrer auch verkehrsgefährdend ist.
Der parallel verlaufende Fußweg im Grünstreifen ist nicht sichtbar für
Fahrradfahrer ausgewiesen.
Im ganzen Stadtgebiet gibt es inzwischen Fahrradschutzstreifen, die man
sanieren müsste. Diese Prüfung und die damit verbundene Sanierung sollten in
regelmäßigen Abständen erfolgen, um die Sicherheit der Fahrradfahrer zu
erhöhen. Das gilt auch für eine Überprüfung der Breite der
Fahrradschutzstreifen.
Anlage/n
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