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210413-02 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag CDU-Fraktion: Erhalt des oneworld-Mobils. Neuausrichtung der Angebote des oneworld-Projektes in Bad Godesberg Antrag zur Vorlage 210413

Nummer
210413-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
13.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 15.04.2021 Empfehlung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 28.04.2021 Anhörung
  3. Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW 06.05.2021 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 210413 Neuausrichtung der Angebote des oneworld-Projektes in Bad Godesberg

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Änderungsantrag
öffentlich
210413-02 AA
Antragsteller/in:
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg
Christoph Jansen
Feyza Yildiz
Jens Röskens
13.04.2021 gez. Jansen
Änderungsantrag CDU-Fraktion: Erhalt des
oneworld-Mobils.
Neuausrichtung der Angebote des oneworld-
Projektes in Bad Godesberg
Antrag zur Vorlage 210413
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 13.04.2021 Anhörung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 15.04.2021 Empfehlung
Rat 06.05.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Das oneworld mobil bleibt mit der 1,0 Fachkraftstelle erhalten. Das oneworld
café erhält eine zusätzliche 1,0 Fachkraftstelle für die „hinausreichende Arbeit“.
Voraussetzung für die zusätzliche Fachkraftstelle ist ein Konzept zur
Ausgestaltung der “hinausreichenden Jugendarbeit”, das von den Trägern zu
erstellen und von der Verwaltung abzunehmen ist. Über das Ergebnis legt die
Verwaltung in der ersten Sitzung nach der Sommerpause einen Bericht vor.
Begründung
Das oneworld-Kooperationsprojekt der beiden Träger, CJG Hermann-Josef-
Haus und die Evangelische Jugendhilfe Godesheim, startete 2013 mit ihrer
mobilen Jugendarbeit, oneworld mobil, in Bad Godesberg. Politik,
Stadtverwaltung und Initiativen haben zu seiner Zeit mit Unterstützung eines
enormen bürgerschaftlichen Engagements dieses Projekt ins Leben gerufen. Das
oneworld mobil leistet seither eine hervorragende Jugendarbeit in Bad
Godesberg und war für viele Jugendliche eine wichtige Anlaufstelle vor Ort.
Auch die Statistiken der Träger aus den vergangenen Jahren zeigen eine hohe
Besucherzahl des Mobils auf. Das oneworld mobil bietet
Alleinstellungsmerkmale, die in ihrer Summe durch andere pädagogischeSeite 1 von 3
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Angebote nicht ersetzbar sind: Mobilität, Rückzugsraum für z. B. vertrauliche
Gespräche, Schutz vor schlechtem Wetter ohne Kontaktverlust zu der
Zielgruppe, Mitnahme von verschiedenen Materialien, Angebot von Snacks und
Getränken, Identifikationsprojekt mit dem Projekt für Jugendliche, aber auch der
Bevölkerung und weiteren Fachkräften der Jugendarbeit, Ergänzung zum
Angebot der Streetworker durch eine deutliche andere Methodik sowie
Herangehensweise und Auftritt des Projektes“ (siehe www.oneworld-go.de).
Die Verwaltung gibt an, dass das Mobil mittlerweile von wenigen
Besucherinnen und Besucher genutzt werde. In 2019 wurde eine Änderung der
Standorte des Mobils vorgenommen. Bereits damals wurde deutlich, dass die
neuen Standorte deutlich schlechter angenommen werden als die von der
Verwaltung neu festgelegten Standorte. Auch dass die pandemische Lage dabei
eine entscheidende Rolle spielt, wurde anscheinend nicht mitberücksichtigt.
Wenn über die pandemische Lage hinaus das pädagogische Angebot von den
Jugendlichen dennoch nicht mehr angenommen wird, bedarf es eine neue
Konzeptionierung des oneworld mobils. Die mobile Jugendarbeit in Hinblick
auf bedarfsgerechte Standorte und pädagogische Angebote sollte überdacht
werden. Die Abschaffung des oneworld mobils ist keine Lösung. Es ist ein
falsches Signal an die Bevölkerung und vor allem ein Verlust für die jungen
Menschen. Allein die Sichtbarkeit des Mobils vermittelt den jungen Menschen
ein Sicherheitsgefühl und vor allem die Gewissheit, dass Ansprechpartner/innen
für ihre Anliegen vor Ort präsent sind. Das Mobil bietet einen geschützten
Rahmen, um beispielsweise vertrauensvolle Gespräche zu führen. Die
pädagogischen Fachkräfte können auch vom Mobil aus aktiv auf die
Jugendlichen zugehen und sie ansprechen. Diese Form der mobilen Jugendarbeit
sollte Bad Godesberg unbedingt erhalten bleiben, denn sie ist eine wichtige
präventive Maßnahme in der Jugendarbeit.
Zu der „hinausreichenden Arbeit“ im Rahmen des oneworld cafés, die das
Mobil ersetzen soll, wurde kein pädagogisches Konzept vorgelegt. Somit bleibt
die Frage offen, wie die mobile Jugendarbeit zukünftig bedarfsorientiert mit
passgenauen Angeboten gestaltet werden soll. Vor diesem Hintergrund kann
das oneworld mobil ohne eine sinnvolle pädagogische Alternative nicht
abgeschafft werden.
Zur Deckung des Unterstützungs- und Hilfebedarf der Jugendlichen in Bad
Godesberg ist das oneworld-Projekt eine wichtige Säule und dazu gehört auch
das oneworld mobil. Mit einer zusätzlichen Stelle im oneworld café soll die
„hinausreichende Arbeit“ unterstützt werden und die Jugendarbeit in Bad
Godesberg stärken. Das oneworld-Projekt erhält mehr personelle Ressourcen,
um die Arbeit qualitativ zu verbessern und mehr pädagogische Angebote zu
schaffen. Das oneworld mobil bleibt dem oneworld-Projekt erhalten und
entwickelt sich sogar weiter.Seite 2 von 3
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Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 11:33 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de