210251-02 AA · Änderungsantrag
Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Antrag zur Vorlage 210251
Kerndaten
- Nummer
- 210251-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 23.09.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 210251-02 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Beate Bänsch-Baltruschat SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 23.09.2021 Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Antrag zur Vorlage 210251 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.09.2021 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Die Stadt Bonn beantragt bei der Bezirksregierung die Einrichtung einer weiteren dauerhaften Messstation des LANUV NRW zur Erfassung der Feinstaubbelastung durch PM10 und PM2.5. Als bevorzugter Messort wird ein durch den Verkehr geprägter Standort vorgeschlagen, z.B. in Bonn-Endenich. Die Stadt Bonn setzt sich für die Durchführung einer wissenschaftlichen Messkampagne zur flächendeckenden Ermittlung der PM10- und PM2.5-Belastung im Stadtgebiet ein. Hierzu nimmt die Stadt Kontakt zu wissenschaftlichen Arbeitsgruppen auf, die auf diesem Gebiet tätig sind. Als alternative Option wird die Durchführung eines Citizen Science-Projektes anvisiert. Im Sinne von Open Data informiert die Stadt Bonn Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über die aktuelle Luftbelastung. Hierzu wird die entsprechende Internetseite des LANUV, auf der die aktuellen Luftschadstoffkonzentrationen der LANUV-Messstation Bonn-Auerberg bereit gestellt werden, mit den Internetseiten der Stadt Bonn verlinkt. Begründung Trotz seiner Größe von über 300.000 Einwohnern und seiner Talkessellage betreibt dasSeite 1 von 2 Seite 2 LANUV bislang nur eine dauerhafte Messstation zur Überwachung der Luftqualität in Bonn. In vergleichbaren Städten wie Bielefeld oder Münster wird an zwei dauerhaften Messstationen die Feinstaubbelastung gemessen. Auf Initiative des Meteorologen Dr. Karsten Brandt und der Deutschen Umwelthilfe führten Bürgerinnen und Bürger Luftmessungen zur Ermittlung der Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung in Bonn durch (Citizen science). Deren Ergebnisse sind zwar nicht rechtsverbindlich, zeigen aber das Interesse der Bonner Bevölkerung an diesem Thema und das Bedürfnis, ausführlichere Daten zur Luftbelastung zu erhalten. Bonn ist zudem eine der Modellstädte im Rahmen von Lead-City. Mit der Messstation in Auerberg verfügt Bonn bisher über eine Station, an der die urbane Hintergrundbelastung erfasst. Es ist davon auszugehen, dass in verkehrsreichen Lagen eine höhere Belastung auftritt. Eine flächendeckende Messkampagne zur Ermittlung der Feinstaubbelastung im Stadtgebiet kann beispielsweise ähnlich einer im Stadtgebiet Wuppertal durchgeführten wissenschaftlichen Studie veranlasst werden (https://immissionsschutzdigital.de/ce/mobile-pm10-immissionsmessungen-in- wuppertal/detail.html). Zur Umsetzung der Kampagne sollte eruiert werden, inwieweit Fördermittel akquiriert werden können und inwieweit das LANUV Unterstützung leisten kann. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 12:10 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de