210251 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung
Kerndaten
- Nummer
- 210251
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 15.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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- Mitteilung zum Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung
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- Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Antrag zur Vorlage 210251
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 210251 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 10.03.2021 Bürgerantrag: Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 14.04.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert den Wunsch nach weiteren Messkapazitäten und eine entsprechende Antragstellung der Stadt bei der LANUV sowie die Einrichtung einer zusätzlichen Messstation in Bonn. Einzelheiten zu den Antragsinhalten und zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag Online. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4 Bürgerantrag Online Datum 10.03.2021 Anrede Frau Herr ohne Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Seite 1 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 cmrJP55Tf 1100..0033..2211 1177::4466Seite 2 von 4 Ihr Antrag Bitte um einen Antrag der Stadt Bonn bei der LANUV auf Feinstaubmessung PM 2,5 in Bonn und auf Einrichtung einer weiteren stationären Dauermessstation — zum Gesundheitsschutz der Bonner Bevölkerung Wiederholt hat mir die LANUV (zuletzt am 20.01.2021) mitgeteilt, dass sog. weitere Messkapazitäten zur Verfügung stehen und „im Rahmen der Messplanung im Herbst des Vorjahres verteilt“ werden. „Basis dafür sind die beim LANUV eingegangenen Messwünsche der Bezirksregierung, Kreise und Kommunen sowie des Umweltministeriums.“ Die LANUV empfiehlt mir deshalb, mich mit meinem Messwunsch an die Stadt Bonn zu wenden, „da wir nur so ihren Messwunsch in unserer Messplanung berücksichtigen können“. Die LANUV weist auf ihrer Homepage selbst darauf hin, dass es sich bei PM 2,5 um einen „alveolengängigen bzw. lungengängigen Staub“ handelt. „Eine zunehmende Zahl von epidemiologischen Studien zeigt klarere Assoziationen zwischen der Exposition gegenüber PM2,5 und schädlichen Gesundheitseffekten, woraus sich ergibt, dass PM2,5 (oder PM2,5-Komponenten) gesundheitlich relevanter ist als PM10. Dies wird durch entsprechende Erkenntnisse aus toxikologischen Untersuchungen gestützt.“ https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/feinstaub-pm10 Siehe auch: https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/gesundheit/schadstoffe/gesundheitliche_wirkungen.pdf Das LUQS-Messnetz NRW erhebt Daten zur Staubklasse PM 2,5 mithilfe von 24 Messstationen. https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/partikel-pm25-feinstaub Dortmund und Essen verfügen sogar über jeweils zwei Messstationen, die PM 2,5 darstellen. Die Stadt Bonn mit ca. 330000 Einwohnern wird nicht berücksichtigt. Die Hintergrundmessstation der LANUV in Bonn-Auerberg „An der Josefshöhe“ ermittelt lediglich die größeren Staubpartikel der Klasse PM 10. „An der Josefshöhe“ lag der Höchstwert zu PM 10 in den letzten 4 Wochen (10.02.2021 bis 10.03.2021) bei 82 μg/m3. Ich bitte darum (aus Gründen des Gesundheitsschutzes), PM 2,5 in die Luftqualitätsüberwachung der Stadt Bonn aufzunehmen. Professor Skowasch (Leiter der Sektion Pneumologie/Bonner Uniklinik) führt aus: https://www.ciobonn.de/aktuelles/22-aktuelles/news/324-interview-mit-prof-dr-med-dirk-skowasch-leiter-der- sektion-pneumologie-am-ukb „Lungen- und Atemwegserkrankungen gehören zu den häufigsten und weiter zunehmenden Erkrankungen, allen voran die COPD, Lungenkrebs, Asthma bronchiale und Lungenentzündung. Bundesweit stellen diese die dritthäufigste Todesursache dar ... Epidemiologisch geht man davon aus, dass in Deutschland jährlich 600.000 Lebensjahre durch den Feinstaub verloren gehen.“ Der von der WHO empfohlene Richtwert liegt bei lediglich 10 μg/m3. „Der OECD-Umweltausblick bis 2050 prognostiziert, dass im Jahr 2050 weltweit etwa 3,5 Millionen Menschen an Feinstaub sterben werden. Anfang des Jahrtausends waren es noch etwas über 1 Million.“ .http://www.oecdbetterlifeindex.org/de/topics/environment-de/ Bonn war Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens zur Luftreinhaltung. Zudem sprechen die vielen Rekonvaleszenten nach Covid und häufige Inversionswetterlagen in Bonn für die Dringlichkeit der Maßnahme. Der Schutz von gesundheitlich Vorbelasteten, Senioren und Kindern ist mir wichtig! Zur besonderen Gefährdung von Kindern siehe unten. Gerne frage ich diesen Kölner Kinderarzt an, ob ihm eine Vortragsveranstaltung im Ratssaal möglich ist (sobald die Pandemie dies zulässt). https://www.kaenguru-online.de/themen/gesundheit/feinstaub-und-seine-wirkung-auf-kinder Ich bitte auch zu prüfen, ob nicht eine zusätzliche Messstation in Bonn eingerichtet werden kann. Es bietet sich die Bonner Weststadt an. Städte mit gleicher oder sogar geringerer Bevölkerungszahl verfügen über zwei Messstationen. Seite 2 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 4 Die Bonner Bevölkerung wird auch insoweit benachteiligt. Ein Boom bei der Elektromobilität wird wohl leider zu keiner signifikanten Verbesserung der Luftqualität führen. Laut einer OECD-Studie (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) tragen auch E-Autos zur Feinstaubbelastung bei. Und je schwerer das Auto, desto höher die Feinstaubbelastung (Stichwort SUV sowie schwere Akkupakete bei Hybridfahrzeugen und E-Autos). Schwere Fahrzeuge nutzen Fahrbahnen und Reifen stärker ab. Die OECD fordert, den Feinstaub-Grenzwert nach unten anzupassen. https://www.bw24.de/stuttgart/daimler-fahrverbote-feinstaub-elektro-eauto-grenzwert-verbrenner-gewicht- umwelt-stuttgart-90131083.html Seite 3 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de