210017-03 AA · Änderungsantrag
Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen Antrag zur Vorlage 210017: Anlage für Bonner Klärschlamm am Standort der MVA Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 210017-03 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 16.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 210017-03 AA Antragsteller/in: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn MdL Guido Déus Julia Polley Christian Gold 16.03.2021 Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen Antrag zur Vorlage 210017: Anlage für Bonner Klärschlamm am Standort der MVA Bonn Beratungsfolge Rat 18.03.2021 Entscheidung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.04.2021 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Der Antrag wird wie folgt ergänzt: 1. Als weitere Variante der zukünftigen Klärschlammverwertung wird eine Klärschlammverbrennungsanlage (KVA) nur für den Bonner Klärschlamm (inkl. Königswinter) am Standort der MVA Bonn einbezogen. Hierbei ist sowohl eine ökologische wie ökonomische Betrachtung vorzunehmen. 2. Für die Variante eines Neubaus am Standort der bestehenden Klärschlammverbrennungsanlage wird dargestellt, wie die Entsorgungssicherheit während der Bauphase sichergestellt wird und mit welchen Kosten hierfür gerechnet wird. 3. Für die Variante eines Neubaus am Standort der bestehenden Klärschlammverbrennungsanlage wird ausgeführt, ob für eine Erweiterung der Kläranlage und für weitere Klärstufen, um Mikroplastik und Medikamentenrückstände herauszufiltern, genügend Platz auf dem Gelände vorhanden ist. Begründung Die Antragsteller gehen davon aus, dass eine Erweiterung der MVA Bonn um eine Klärschlammverbrennung sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoller ist, als ein Neubau am alten Standort. Hier ergeben sich Synergieeffekte mit der MVA und in Zusammenhang mit der Wärmenutzung und der Stromerzeugung durch das HKW-Nord. Die hohen Anforderungen an dieSeite 1 von 2 Seite 2 Rauchgasreinigung am Standort der MVA Bonn würden auf die KVA übertragen. Während der Bauphase der Anlage müsste keine teure Fremdentsorgung des Klärschlamms erfolgen. Die Anlage am Salierweg könnte weiterbetrieben werden, bis die Anlage an der MVA in Betrieb genommen werden könnte. Dies wäre ein wirtschaftlicher Vorteil, der sich positiv auf die Gebühren auswirken würde. Weitere Klärstufen sind nicht nur ökologisch angezeigt, sondern werden in absehbarer Zeit auch gesetzliche Vorgabe werden. Es ist erforderlich den notwendigen Platz am Salierweg vorzuhalten. Auch eine perspektivische mögliche Zusammenlegung der Kläranlagen setzt voraus, dass genügend Platzangebot vorhanden ist. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 12:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de