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210017 · Antrag

Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen

Nummer
210017
Art
Antrag
Veröffentlicht
04.03.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 04.03.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 01.06.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 03.03.2021 Empfehlung
  2. Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW 06.05.2021 Entscheidung federführend
  3. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.06.2021 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 58,8 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 210017-03 AA Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen Antrag zur Vorlage 210017: Anlage für Bonner Klärschlamm am Standort der MVA Bonn
  2. 210017-02 ST Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen
  3. 210017-01 AA Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres Vorgehen BBB-Änderungsantrag zur Vorlage 210017

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Text anzeigen (2.895 Zeichen)
Antrag
öffentlich
210017
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Marcel Schmitt
10.02.2021
Klärschlammverbrennungsanlage, hier: Weiteres
Vorgehen
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 03.03.2021 Empfehlung
Rat 18.03.2021 Entscheidung
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
21.04.2021 Empfehlung
Inhalt des Antrags
1. Die Stadt Bonn sondiert in Gesprächen mit der RWE, ob
gegebenenfalls Kapazitäten für die Mitverbrennung des Bonner
Klärschlamms in Hürth Knapsack ab 2028/29 vorhanden sind, und wenn
dies der Fall wäre, zu welchen Konditionen.
2. In den Sondierungsgesprächen sollte geklärt werden, wie der
Entwicklungsstand zur verfahrenstechnischen Rückgewinnung des
Phosphors aus dem feuchten Klärschlamm oder alternativ aus der
Klärschlammasche ist.
3. Falls die Gespräche (zu Ziff. 1) ergeben, dass die RWE bereit sind, den
Bonner Klärschlamm mit zu verbrennen, sollte diese Möglichkeit als
zusätzliche Option in die vergleichende Bewertung, die die Verwaltung den
Ratsgremien als Entscheidungsgrundlage vorlegen will, aufgenommen
werden. Diese Option sollte auch dann den Ratsgremien vorgestellt
werden, wenn die Mitverbrennung in Hürth Knapsack nur für einen
eingeschränkten Zeitraum möglich ist.
Begründung
Zu 1)
Die RWE hat im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass sie 2019 rund 900.000
Tonnen Klärschlamm verbrannt und hierdurch über Kraft-Wärme-Kopplung
Strom, Fernwärme und Prozessdampf erzeugt haben.Seite 1 von 2

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Zu 2)
Die Rückgewinnung des Phophors aus dem Klärschlamm im industriellen
Maßstab stellt nach wie zuvor ein Problem dar, auch wenn die technischen und
chemischen Möglichkeiten bekannt sind. Die RWE haben den Vorteil, dass sie
über größere kraftwerksnahe Deponien verfügt, auf denen die
Klärschlammasche zwischengelagert werden könnte, falls bis 2028 eine
Phosphorrückgewinnungsanlage noch nicht in Betrieb genommen sein sollte.
Zu 3)
Die Verwaltung hat am 10.Dezember 2020 und erneut am 4.Februar 2021 im
Rat angekündigt, dass sie den Ratsgremien zeitnah eine
Entscheidungsgrundlage vorlegen will, falls die Klärschlammkooperation
Rheinland in der bisher vorgesehenen Form nicht zustande kommt. Diese
Entscheidung muss bis Ende März gefällt werden.
Als alternative Optionen wurden bisher genannt:
- Kooperation nur mit Köln am Standort Merkenich
- Neubau einer KVA für den Bonner Klärschlamm am Standort Salierweg
- Neubau einer größeren KVA am Standort der MVA
Falls die Mitverbrennung durch die RWE möglich wäre, sollte dies als weitere
Option aufgenommen werden. Selbst wenn die Mitverbrennung nur befristet
wäre, hätte dies den Vorteil, dass die Stadt Bonn nicht unter Zeitdruck steht. In
den nächsten Jahren werden zahlreiche Kommunen neue
Klärschlammverbrennungsanlagen bauen müssen, so dass die erhöhte
Nachfrage nach Anlagen zu einer schlechten Verhandlungsposition der
Kommunen führen wird.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de