201984-02 AA · Änderungsantrag
Abwasserbeseitigungskonzept 2018-2023 (Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge) Antrag zur Vorlage 201984
Kerndaten
- Nummer
- 201984-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 09.12.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag
öffentlich
201984-02 AA
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Dr. Daniel Rutte
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Angelika Esch
DIE LINKE.
Julia Schenkel
Abwasserbeseitigungskonzept 2018-2023
(Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge)
Antrag zur Vorlage 201984
Beratungsfolge
Rat 10.12.2020 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Die Beschlussvorlage wird um Punkt 3 ergänzt:
3. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwiefern die
Kanalbauarbeiten sinnvoll mit Maßnahmen kombiniert werden können,
die auf eine Potentialsteigerung von Wasserretention,
Speicherwasserverteilung, Versickerung und Biomasse zielen. Dies
kann z.B. die Vergrößerung von Baumscheiben, wasserspeichernde
Substrate, Vergrößerung des Baumwurzelraums und das Verbauen von
Hohlkammer- und Mulden-(Baum-) Rigolensystemen sein. Dadurch
entstehende, nicht abgedeckte Mehrkosten werden dem Rat erneut
vorgelegt.
Das Prüfergebnis stellt die Verwaltung im Februar 2021 im Stadtrat schriftlich
dar.
Begründung
Im Zuge der Klimakrise werden vom LANUV häufigere und stärkere
Starkniederschlagsereignisse und Dürreperioden in der Niederrheinischen
Bucht prognostiziert. Durch Wasserretention und Schaffung von
Verdunstungspotential können Folgen dieser Veränderungen abgemildert
werden.
Bei den Bauarbeiten werden teils großflächige Baustellen angelegt. Auch wenn
noch kein Gesamtkonzept für Bonn als wassersensible Stadt vorliegt, sollten
die Baumaßnahmen bereits bekannte Grundsätze und "best practice" des
Schwammstadtkonzeptes umsetzen. Diese sind in der einschlägigen
Fachliteratur und z.B. in Leitfäden der Städte Köln ("Leitfaden für eine
wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung in Köln") und BremenSeite 1 von 2
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("Merkblatt für eine wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung")
dargestellt.
Anlage/n
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