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200790-1 AA · Änderungsantrag

Stadtbahnverlängerung Buschdorf hier: Erstellung eines Betriebskonzepts als Grundlage für die weitere Prüfung und Entscheidung Antrag zur Vorlage 200790

Nummer
200790-1 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
09.06.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 25.08.2020 Anhörung
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Änderungsantrag
öffentlich
200790-1 AA
Antragsteller/in:
CDU Bezirksfraktion Bonn
Wolfgang Maiwaldt
Jürgen Wehlus
09.06.2020gez. Poppe-Reiners
Stadtbahnverlängerung Buschdorf
hier: Erstellung eines Betriebskonzepts als
Grundlage für die weitere Prüfung und
Entscheidung
Antrag zur Vorlage 200790
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 16.06.2020 Anhörung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Hochflur-Stadtbahn von Tannenbusch
über Buschdorf auf der existierenden Trasse bis zum Nordfriedhof zu
verlängern und dafür alle planerischen, technischen und rechtlichen Schritte
inklusive einer Nutzen-Kosten-Untersuchung, standardisierte Bewertung,
prioritär zu bestreiten. Die Stadtbahnstrecke verlässt nördlich der Brücke
Buschdorfer Straße die bestehende Trasse. Eine neu zu bauende
Verbindungskurve schließt an die ehemalige Rheinuferbahn-Trasse der Köln-
Bonner Eisenbahnen AG an. Auf dieser Trasse bindet die Stadtbahn die
Ortsmitte von Buschdorf und das Gewerbegebiet Buschdorf an und endet in
Höhe des ehemaligen KBE-Bahnhofs Bonn-Nord am Nordfriedhof. Haltestellen
sind im Bereich der Friedlandstraße, der Otto-Hahn-Straße, der
Schlesienstraße (Gewerbepark) und der Friedrich-Wöhler-Straße
(Nordbahnhof) vorzusehen. Die Bedienung erfolgt durch die Verlängerung der
bisher in Tannenbusch-Mitte endenden Stadtbahn ganztags an allen Tagen.
Eine Verbindung mit den existierenden Buslinien erfolgt an allen neuen vier
Haltestellen. Die Bahnsteighöhe ergibt sich aus dem Einsatz der Hochflur-
Stadtbahnen. Eine Wendeanlage ist nur an der Endhaltestelle vorzusehen.
2. Eine eventuelle Verlängerung der Hochflur-Stadtbahn nach Auerberg
und/oder der zur Zeit an der Ecke Pariser/Kopenhagener Straße endenden
Niederflur-Straßenbahn Richtung Buschdorf erfolgt optional erst danach.
3. Die benötigten Grundstücksflächen, u.a. von der Häfen und Güterverkehr
Köln AG (HGK) sind zu erwerben. Über die Fortschritte des Projektes ist der
Fachausschuss und die Bezirksvertretung Bonn regelmäßig zu unterrichten.
BegründungSeite 1 von 2

Seite 2
Die Schienenanbindung der Ortsmitte von Buschdorf und des Gewerbegebiets wurde
von der Stadt Bonn neben der Seil- und der Westbahn als eines der drei Topprojekte
zur Fortschreibung des ÖPNV-Bedarfsplans NRW gemeldet. Diese Anmeldung wurde
vom zuständigen Nahverkehr Rheinland (NVR) in seine regionale Anmeldung
übernommen. Rechtlich ist die Hürde der Nutzen-Kosten-Rechnung als erstes zu
überwinden. Dafür sind jetzt die Schritte auf Grundlage der zu beschließenden
Maßgaben einzuleiten. Grundsätzlich müssen lediglich der Neubau einer
Verbindungskurve zwischen der neuen und der alten Rheinuferbahntrasse und die
Ertüchtigung der zuletzt nur noch als Güteranschlussgleis genutzten alten
Rheinuferbahnstrecke erfolgen. Um die Realisierung zu beschleunigen, ist die mögliche
Durchbindung bis Auerberg zumindest zunächst zurück zu stellen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 10:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de