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200424-1 · Dringlichkeitsentscheidung OB

Stadthalle Bad Godesberg - Raum- und Nutzungskonzept

Nummer
200424-1
Art
Dringlichkeitsentscheidung OB
Veröffentlicht
30.03.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
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  1. 200424 Stadthalle Bad Godesberg - Raum- und Nutzungskonzept

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Dringlichkeitsentscheidung OB
öffentlich
200424-1
Der Oberbürgermeister
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Stadthalle Bad Godesberg - Raum- und
Nutzungskonzept
Beratungsfolge
Rat 07.05.2020 Genehmigung
Begründung der Dringlichkeit:
Die ursprüngliche Beschlussvorlage sah eine Entscheidung im Hauptausschuss
für den 23.04.2020 vor. Aufgrund der ungewissen Situation über die
Wiederaufnahme des Sitzungsbetriebs ist eine Beschlussfassung im Wege der
Dringlichkeitsentscheidung erforderlich, um weitere Verzögerungen zu
vermeiden und den vorgegebenen Zeitplan für die Sanierung noch einhalten zu
können.
Beschlussvorschlag
Die nachstehende Dringlichkeitsentscheidung des Oberbürgermeisters wird
genehmigt.
Dringlichkeitsentscheidung gem. § 60 GO NW
Das Raum- und Nutzungskonzept wird vorbehaltlich der denkmalrechtlichen
Prüfung in Form der Variante 2 zur Umsetzung in der anstehenden
Vollsanierung beschlossen.
Sollte Variante 2 danach nicht genehmigungsfähig sein, ist Variante 3 näher auf
ihre Umsetzbarkeit zu prüfen.
Begründung
Die Tourismus & Congress GmbH (T&C) wurde von der Verwaltung beauftragt,
ein „Raum- und Nutzungskonzept für die Stadthalle Bad Godesberg“ als
Grundlage einer ab Sommer 2022 beginnenden Vollsanierung der Stadthalle
Bad Godesberg zu erarbeiten (siehe Anlage). Drei Varianten der zukünftigen
Raumnutzung werden darin herausgearbeitet. Die dargestellten Varianten
verstehen sich vorbehaltlich der Prüfung des Denkmalschutzes, der baulichen
Substanz sowie der zu erwartenden Kosten.
Die Zusammenfassung des Konzeptes lautet wie folgt (siehe Seite 3 der
Anlage):Seite 1 von 3

Seite 2
„
 Die Stadthalle Bad Godesberg ist ein wichtiges Produkt im
Tagungsmarkt der Destination Region Bonn und sollte eine nachhaltige,
strategische Ausrichtung erfahren.
 Die Stadthalle Bad Godesberg ist ein Nukleus des gesellschaftlichen
Lebens des Stadtbezirk Bad Godesberg.
 Das zukünftige Nutzungskonzept für die Stadthalle Bad Godesberg
sollte den Erhalt und Ausbau der Multifunktionalität der
Veranstaltungsstätte beinhalten.
 Für die Stadthalle Bad Godesberg sollte im Hinblick auf den Erhalt und
den Ausbau von Veranstalter Zielgruppen, ein auf Multifunktionalität und
Flexibilität ausgerichtetes Raumkonzept entwickelt werden, welches
zum Ziel hat Foyer Flächen zu erhalten und die Teilbarkeit von
Räumlichkeiten zu optimieren. Das Raum Konzept sollte dabei auch die
Möglichkeit von Parallelveranstaltungen inkludieren (Zuwegung).
 Das zukünftige Nutzungskonzept der Stadthalle Bad Godesberg sollte
sowohl die emotionalen Bindung der Bürgerinnen und Bürger an das
Restaurant, als auch die fachliche Einschätzung eines erhöhten Bedarfs
an Tagungsräumlichkeiten und Nebenflächen berücksichtigen und
perspektivisch eine Verkleinerung der Restaurantfläche bei
gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Restaurants als lokalen Treffpunkt
für die Bevölkerung beinhalten.
 Die derzeit vorhandene Vollküche sollte nebst dazugehörigen Lager-
und Kühlräumen, als auch den Anlieferungsmöglichkeiten in eine
Catering Küche mit Ausrichtung auf den Betrieb durch Vertragscaterer
umgebaut werden.
 Anpassung der Preisstruktur und Preispolitik an die Bedürfnisse der
Zielgruppen. Entwicklung einer dynamischen Preismatrix für örtliche und
auswärtige Veranstalter, sowie kommerzielle und gemeinnützige
Veranstalter und Vereine.
 Das zukünftige Nutzungskonzept der Stadthalle Bad Godesberg, sollte
im Hinblick auf die technische Ausstattung des Gebäudes, über eine in
der Raum Vermietung inkludierte Grundausstattung (Licht, Ton, Bühne,
etc.) verfügen. Zusätzlicher Technikbedarf seitens der Veranstalter
sollte durch einen Vertragstechnikdienstleister, flexibel und
veranstaltungsbezogen eingebracht werden können. „
Die Eckpunkte der drei Varianten sind:
Die Variante 1 sieht eine maximale Teilbarkeit vorhandener Säle und
Räumlichkeiten, bei gleichzeitigem Erhalt der Foyerflächen und einer
Verkleinerung der bestehenden Restaurantfläche vor. Kernelement bildet dabei
die Teilbarkeit des Großen Saals durch flexible Trennwände. Dadurch
entstehen bei Bedarf zwei Säle. Gemäß der Vorgabe, das Restaurant in Gänze
oder in Teilen zur Nutzung durch die Bad Godesberger Bürger als Anlaufstelle
zu erhalten, wurde die Teilbarkeit der Räumlichkeit als Lösungsansatz gewählt.Seite 2 von 3

Seite 3
Durch eine Neugestaltung der als Restaurant genutzten Fläche entsteht ein
Bereich, der je nach Bedarf durch eine mobile Trennwand in einen separaten
Tagungsraum umgewandelt werden kann. Statt einer Vollküche entsteht eine
Catering Küche. Diese bedient den Restaurantbetrieb mit einer modernen,
angepassten Bistro-Karte.
Die Variante 2 sieht eine Beibehaltung der Teilbarkeit des Großen Saals bei
gleichzeitiger Verlagerung des Restaurantbetriebs in den Kurfürstensaal/
Trinkpavillon vor. Hierdurch entstehen in der Räumlichkeit des bisherigen
Restaurantbetriebs zwei je nach Bedarf flexibel nutzbare Tagungsräume.
Anstelle der Vollküche wird eine Cateringküche inklusive eines
Vollküchenanteils umgesetzt, wodurch im Gastronomiebereich die Auswahl des
Menüangebotes erweitert würde.
In der Variante 3 des Raumkonzepts bleibt die derzeit bestehende Raum- und
Flächennutzung im Status Quo erhalten und erfährt eine bauliche wie auch
technische Ertüchtigung.
Die Tourismus & Congress GmbH empfiehlt in der anstehenden Vollsanierung
die Umsetzung der Variante 2 des Raum- und Nutzungskonzeptes (siehe Seite
27). Die Verwaltung schließt sich dieser Empfehlung an.
30.03.2020 gez. Sridharan
Datum Oberbürgermeister Stadtverordnete/r
Anlage/n
1 Nutzungskonzept zur Stadthalle Bad Godesberg (öffentlich)
2 Raumpläne Stadthalle Bad Godesberg (öffentlich)Seite 3 von 3

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