191127-4 AA · Änderungsantrag
Verkehrsführung „erweiterter Cityring und Kaiserstraße“ nach dem 31.03.2020 Antrag zur Vorlage 191127
Kerndaten
- Nummer
- 191127-4 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 06.02.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 191127-4 AA Antragsteller/in: CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Klaus-Peter Gilles, Bert Moll, Dipl.-Ing. Henriette Reinsberg 05.02.20 Verkehrsführung „erweiterter Cityring und Kaiserstraße“ nach dem 31.03.2020 Antrag zur Vorlage 191127 Beratungsfolge Rat 06.02.2020 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags 1. Der Test zum „erweiterten Cityring“ und zur Kaiserstraße wird am 31.03.2020 beendet. 2. Die Veränderungen in der Kaiserstraße zur Verbesserung des Fahrradverkehrs und des ÖPNV werden beibehalten. 3. Das Rechtsabbiegegebot an der Einmündung Kaiserstraße / Nassestraße (Schleifenfahrt) wird zum 01.04.2020 aufgehoben. 4. Der Cityring wird zum 01.04.2020 wieder wie vor dem Test hergestellt, d.h. Der Cityring verläuft über Rathausgasse, Straße am Hof, Wesselstraße, Maximilianstraße am Hauptbahnhof vorbei. Die Fritz-Tillmann-Straße wird im Abschnitt zwischen Kaiserstraße und Lennéstraße wieder in beiden Richtungen befahrbar. Die Sperrung der Stockenstraße zwischen Stockentor und Rathausgasse wird aufgehoben, die Einbahnstraße umgedreht. Das Rechtsabbiegen vom Belderberg in die Franziskanerstraße wird wieder möglich, die Einbahnstraßenregelung umgedreht. 5. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und wie die Rathausgasse, die Straße Am Hof und die Wesselstraße sowie die Stockenstraße vom Stockentor bis zur Rathausgasse und die Straße Am Neutor zwischen Martinsplatz und Kaiserplatz durch geeignete Maßnahmen zu verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen entwickelt werden können, die gleichberechtigt von Fußgängern, Radfahrern, ÖPNV und MIV genutzt werden dürfen. Entsprechende Vorschläge sind bis zur Sitzung des Rates am 18.06.2020 vorzulegen.Seite 1 von 2 Seite 2 6. Die Verwaltung wird beauftragt, auch im Gespräch mit der Universität zu prüfen, inwieweit nach Abschluss der jetzigen Baustelle auf dem Regina-Pacis- Weg neben dem Fußgängerweg ein Fahrradweg ausgebaut werden kann, der vom Kaiserplatz bis zum Rhein führt. Begründung Zu 1. Der zeitliche Rahmen des Tests zum erweiterten Cityring wurde vom 01.09 2019 bis zum 31.03.2020 festgelegt, so dass zum 01.04.2020 wieder die alte Führung herzustellen ist. Vorbehaltlich der endgültigen Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen, lässt sich bereits jetzt feststellen: Zu 2.: Die Veränderungen in der Kaiserstraße haben zu der gewollten Verbesserung für die Fahrradfahrer und den ÖPNV geführt. Zu 3.: Das Rechtsfahrgebot an der Einmündung Nassestrasse/Kaiserstraße hat zu Problemen im Verkehrsablauf in der als Fahrradstraße ausgewiesenen und stark vom Fußgängerverkehr geprägten Nassestraße geführt und stellt höhere Gefährdungen für die Schulkinder der umliegenden Schulen dar. Die Schleifenführung ruft bis heute nachvollziehbar erhebliche Beschwerden der Bürger*innen und verschiedener Institutionen, wie zum Beispiel des Studierendenwerkes hervor und ist verkehrspolitisch abzulehnen. Zu 4.: Ebenso führt die Erweiterung des Cityrings über die Fritz-Tillmann-Straße zu großen Protesten in der Bürgerschaft. Zum einen wird ein Wohngebiet mit erheblich mehr MIV belastet, zum anderen werden rechtliche Bedenken ins Feld geführt. Ebenso große Proteste werden vom Einzelhandel aber auch aus der Bürgerschaft gegen die Sperrung der Stockenstraße erhoben, weil die Erreichbarkeit der Innenstadt für Liefer- und Ladeverkehr aber auch für Geschäftskunden dadurch erheblich eingeschränkt wird. Verkehrsrechtlich und verkehrstechnisch bestehen erhebliche Einwände wegen der kreuzenden Radwege und des Fußgängerverkehrs. Zu 5.: Ziel ist es, die Erreichbarkeit der Innenstadt vom ZOB und vom Universitätshauptgebäude für den Fußgänger- und den Radverkehr sowie die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass Geschäftsstraßen, die Hauptverkehrsstraßen sind, durch geeignete städtebauliche Maßnahmen und Geschwindigkeitsabsenkungen in sog. verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche umgebaut werden können. Dies ist auch möglich, wenn die Straße vom ÖPNV befahren wird und bei großen Kfz-Stärken. Der verkehrsberuhigte Geschäftsbereich sollte nach Süden durch Einbeziehung der Straßen Stockentor und Am Neutor, die jetzt schon ein hohes Maß an Fußgängerverkehr aufweisen, erweitert werden. Zu 6.: Durch einen Radweg auf dem Regina-Pacis-Weg kann eine West-Ost Verbindung vom Kaiserplatz bis zum Rhein geschaffen werden, die von anderen Verkehrsmitteln wie Kfz und ÖPNV ungestörten und ungefährdeten Radverkehr zulässt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de