190636-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Automatische Anpassung an Tarifsteigerungen
Kerndaten
- Nummer
- 190636-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 14.11.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen Entscheidung federführend
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 190636-1 ST Automatische Anpassung an Tarifsteigerungen Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen 26.11.2019 Entscheidung Inhalt der Stellungnahme: Zum vorliegenden Antrag nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: Zu 1.: Die Möglichkeiten des Gesundheitsamtes zur Haushaltsplanung von Fördermitteln sind regelmäßig von den Haushaltsvorgaben, die in den vergangenen Jahren teils restriktiv waren, geprägt. Für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 konnten die Haushaltsansätze für etliche Träger, insbesondere im Bereich der Schwangerschaftskonfliktberatung um teils deutlich zweistellige Prozentwerte gesteigert werden. Ebenso konnte das zuvor an den Finanzrestriktionen gescheiterte Projekt Männergesundheit mit 75.000 Euro erstmalig für PRO FAMILIA im Haushalt veranschlagt werden. Neben der Schwangerschaftskonfliktberatung der PRO FAMILIA, die durch die städt. Fördermittel ausfinanziert ist, erhält PRO FAMILIA einen dem Gesundheitsamt zugeordneten städtisch freiwilligen Zuschuss für Partnerschafts- und Lebensberatung. Dieser ist derzeit nicht ausfinanziert. Der Zuschuss für das Projekt Familienhebammen wurde in den vergangenen Haushaltsperioden regelmäßig erhöht. Vom Jahr 2018 zu 2019 betrug die Steigerung über 6 Prozent. Leider defizitär finanziert ist der Bereich Youth Work in der AIDS-Arbeit. Dieser Bereich wird vom Land finanziert und von der Kommune co- finanziert. Das Land hat seine Mittel für diesen Bereich seit über einem Jahrzehnt nicht erhöht. Die städt. Erhöhungen in den letzten Jahren reichen leider nicht aus, um die Einsparungen des Landes bei den einzelnen Trägern auszugleichen. Wenn es die Haushaltsvorgaben zulassen, wird die Gesundheitsverwaltung den eingeschlagenen Weg Deckungslücken zu schließen in der nächsten Haushaltsplanung fortsetzen. Hierbei werden auch Tarifsteigerungen eingeplant. Im Übrigen wurden die Träger in den Zuwendungsbescheiden der vergangenen Jahre entsprechend den Vorgaben der Kämmerei darüber informiert, dass seitens der Federführung: 53 Gesundheitsamt Dezernat: Dez. IISeite 1 von 2 Seite 2 Bundesstadt Bonn keine dauerhafte Förderung garantiert und keine Kompensation von entfallenden Zuschüssen anderer Bereiche erfolgen kann. Zu 2.: Die Haushaltsansätze der Gesundheitsverwaltung im Jahr 2019 und 2020 sind ausgeschöpft und ermöglichen der Gesundheitsverwaltung keine Zusatzzahlungen. Inwieweit über die Finanzverwaltung höhere Auszahlungen gewährt werden können, müsste geprüft werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de