261900 · Antrag
Antrag der Grünen Ratsfraktion: Elternbefragung zum Bedarf an Gesamtschulplätzen in Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 261900
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 13.10.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 261900 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Berit Keiser 13.10.2026 Antrag der Grünen Ratsfraktion: Elternbefragung zum Bedarf an Gesamtschulplätzen in Bonn Beratungsfolge Schulausschuss 04.11.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, eine stadtweite Befragung der Eltern von Schüler*innen der dritten Klassen an Bonner Grundschulen durchzuführen, um den tatsächlichen Bedarf an Gesamtschulplätzen besser einschätzen zu können. Die Befragung soll insbesondere folgende Aspekte erfassen: 1. Interesse an der Schulform Gesamtschule: Können sich die Eltern vorstellen, ihr Kind nach der Grundschule an einer Gesamtschule anzumelden? Ist die Gesamtschule ihre bevorzugte Schulform oder eine mögliche Alternative? 2. Wohnortnähe: Würden die Eltern ihr Kind auch dann an einer Gesamtschule anmelden, wenn diese nicht in ihrem näheren Wohnumfeld liegt? Würde ein wohnortnahes Angebot ihre Schulwahl beeinflussen? 3. Räumliche Verteilung des Bedarfs: In welchem Stadtteil bzw. Wohnquartier leben die befragten Familien? Die Daten sollen anonymisiert und kleinräumig ausgewertet werden, um mögliche Versorgungslücken zu erkennen. Die Ergebnisse sollen dem Schulausschuss spätestens zu den Osterferien 2027 vorgestellt werden und in die weitere Schulentwicklungsplanung einfließen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welchen Stadtteilen zusätzliche Gesamtschulkapazitäten benötigt werden. Begründung Die Zahl der Anmeldungen an den Bonner Gesamtschulen übersteigt im laufenden Schuljahr deutlich die Zahl der verfügbaren Plätze. Zahlreiche Familien können ihren Wunsch nach einem Gesamtschulplatz für ihr KindSeite 1 von 2 Seite 2 daher nicht verwirklichen. Es ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Bedarf noch höher ist, als die Anmeldezahlen vermuten lassen. Denn möglicherweise entscheiden sich Eltern bereits im Vorfeld gegen eine Anmeldung an einer Gesamtschule, weil die nächstgelegene Schule zu weit entfernt ist oder sie angesichts der hohen Nachfrage nur geringe Chancen auf einen Platz sehen. Eine frühzeitige Befragung der Eltern von Drittklässlerinnen und Drittklässlern kann daher wichtige Erkenntnisse über den tatsächlichen Elternwillen liefern und ist für die Schulentwicklungsplanung hilfreich. Besonders aufschlussreich ist dabei die räumliche Verteilung der Nachfrage: Wo wünschen sich Familien ein Gesamtschulangebot, und wo fehlen wohnortnahe Schulplätze? Ziel muss es sein, dass die Wahl der Schulform möglichst den pädagogischen Vorstellungen der Eltern und den Bedürfnissen der Kinder entspricht – und nicht durch fehlende Plätze oder zu lange Schulwege eingeschränkt wird. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:52 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de