261872 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Antrag auf Beibehaltung der Buslinie 610 und 611
Kerndaten
- Nummer
- 261872
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 08.10.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Giselherstraße Hauptort
- Rheinallee
- Heerstraße
- Bonn Hauptbahnhof
- Stadthalle
- Petra-Kelly-Allee
- Mehlem
- Heiderhof
- Alt-Godesberg
- Duisdorf
- Bonn
- Bad Godesberg
- Rheinaue
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 261872 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB 07.10.2026 Bürgerantrag: Antrag auf Beibehaltung der Buslinie 610 und 611 Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 03.11.2026 Entscheidung Beibehaltung der bisherigen Linienwege der Buslinien 610 und 611 Begründung Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 3 An den Oberbürgermeister der Stadt Bonn An die Fraktionen im Rat der Stadt Bonn An die Stadtwerke Bonn – Bus und Bahn Bürgerantrag Keine Kappung der Buslinien 610 und 611 an der Rheinallee Bonn, den 7.10.2026 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Déus, sehr geehrte Damen und Herren, das Verkehrsforum Bonner Bürgerinitiativen (VF) beantragt, die Buslinien 610 und 611 nicht an der Rheinallee zu kappen, sondern die bisherigen Linienwege beizubehalten. Begründung: Laut DS 261725 (Ratssitzung vom 24.09.2026) befürworten die SWB zur Beschleunigung von Buslinien u.a. „das Abbinden der langen Linienstränge 610 und 611 aus dem Bonner Westen am Bahnhof Bad Godesberg/Rheinallee“. Der Grund: „Beide lassen an der Autobahn-Auffahrt Bonn-Rheinaue viel Zeit. Die Verbindung vom Godesberger Bahnhof bis nach Mehlem und auf den Heiderhof sollte eine neue Linie übernehmen“. (GA vom 29.09.2026) Das ist für beide Linien eine falsche Entscheidung: Die Linie 610 hat sich sehr gut bewährt und ist die einzige zuverlässige Direktverbindung zwischen dem linksrheinischen Bonner Süden und der Bonner Innenstadt. Sie folgt der alten römischen Heerstraße (mit einem kleinen Umweg über die Rheinallee), ist also die schnellste Busverbindung von Süden nach Norden überhaupt! Die Notwendigkeit dieser Linie zeigt sich besonders, seit die Deutsche Bahn und zeitweise auch die U-Bahn wenig zuverlässig sind. Da ist es doch klug, alternative Angebote für ausfallende Bahn-Verbindungen zu erhalten! In Bad Godesberg ist das die Buslinie 610 von Mehlem nach Bonn Hauptbahnhof: Sie wird trotz längerer Fahrzeit sehr intensiv benutzt – und zwar über die Rheinallee hinaus bis zum ZOB. Dort steigen die meisten Fahrgäste aus und neue steigen ein, die nach Duisdorf fahren wollen. Es empfiehlt sich also, wenn man an Kappung denkt, diese Kappung der Linie 610 am ZOB und nicht an der Rheinallee vorzunehmen. Das gleiche gilt für die Linie 611. Sie ist die wichtigste der nur 2 Bus-Verbindungen zum Heiderhof, denn sie verbindet als einzige dieses große Wohngebiet in schwer erreichbarer Höhenlage direkt mit den Arbeitsplätzen im Bundesviertel und in der VERKEHRSFORUM BONNER BÜRGERINITIATIVEN c/o Ilse Maresch, Giselherstr. 49, 53179 Bonn,Seite 2 von 3 Innenstadt, wenn auch mit Umwegen innerhalb des Villenviertels. Diese Verbindung Heiderhof – Bonn Hauptbahnhof sollte gestärkt werden, statt alle beiden Heiderhof- Linien im Zentrum von Bad Godesberg abzubinden! Das Umsteigen von der Linie 613 in die Stadtbahn oder DB an den Haltestellen Stadthalle und Rheinallee ist heute schon häufig eine Zumutung wegen Unpünktlichkeit und Überfüllung in den Hauptverkehrszeiten. Das hat bereits dazu geführt, dass viele Fahrgäste wieder aufs Auto umgestiegen sind! Die Verkehrsforschung besagt, dass jeder Umstieg etwa 1/3 der Fahrgäste kostet. Die Umfrage zum Bonner Nahverkehr im Jahre 2025 hat ergeben: „Besonderen Wert legten viele Befragte auf verfügbare Direktverbindungen…“! (GA 29.9.216, Seite 15). Was nützt eine Umfrage, wenn man sich nicht an die Ergebnisse hält? Da die Linien 610 und 611 ihre Verspätungen nicht in Mehlem oder auf dem Weg zum Heiderhof einfahren, sondern „im Bereich der Autobahn-Anschlussstelle Bonn Rheinaue“ (DS 261725), ist es nötig, hier die Durchfahrt zu beschleunigen – durch eine ÖPNV-freundliche Änderung der Ampelphasen. Das Gleiche gilt für den Linksabbieger von der Petra-Kelly-Allee zur Haltestelle Johanniterkrankenhaus, an dem die Busse oft unnötig lange warten müssen. Warum können sich die Busfahrer/innen ihr Grün nicht holen? Oft handelt es sich nur um wenige entgegenkommende PKW, die kurz gestoppt werden müssten. Das VF hat immer wieder die Vorrangschaltung für Bus und Bahn gefordert. Diese beiden Kreuzungen wären sehr gut geeignet, um den positiven Effekt einer Vorrangschaltung für den Busverkehr erfahrbar zu machen. Mit freundlichen Grüßen VERKEHRSFORUM BONNER BÜRGERINITIATIVEN Ilse MareschSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de