261856 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Optimierung der Verkehrssicherheit im Bereich der Einmündung „Am Burggraben“/„Pastoratsgasse“ in Bonn-Endenich
Kerndaten
- Nummer
- 261856
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Pastoratsgasse Hauptort
- Am Burggraben
- Dreieck
- Endenich
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 261856 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB 30.09.2026 Bürgerantrag: Optimierung der Verkehrssicherheit im Bereich der Einmündung „Am Burggraben“/„Pastoratsgasse“ in Bonn-Endenich Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 24.11.2026 Entscheidung Die Verwaltung wird beauftragt, 1. einen Verkehrsspiegel auf der rechten Straßenseite der Pastoratsgasse, beispielsweise in Höhe der Hausnummern 7–9, aufzustellen; 2. im inneren Winkel der Einmündung ein Halteverbot einzurichten und den Bereich durch eine Schraffur sowie ein entsprechendes Verkehrszeichen auf der Fahrbahn deutlich zu kennzeichnen. Ergänzend ist zu prüfen, ob dort ein Flexpfosten aufgestellt werden kann. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett - (nichtöffentlich)Seite 1 von 8 Bürgerantrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Einmündung „Am Burggraben“ / „Pastoratsgasse“ in Bonn-Endenich 1 Antragsteller 2 Sachverhalt Die Straße „Am Burggraben“ in 53121 Bonn-Endenich mündet in einem sehr spitzen Winkel in die Pastoratsgasse. Dadurch ist die Sicht für Fahrzeuge, die aus „Am Burggraben“ kommen, stark eingeschränkt, was die sichere Einfahrt in die Pastoratsgasse erschwert. Beide Straßen sind in diesem Abschnitt Einbahnstraßen. Daraus ergibt sich folgende Verkehrsführung: Aus „Am Burggraben“ kommend kann man nur in die Pastoratsgasse einfahren. Aus der Pastoratsgasse kommend kann man (bis zur nächsten Wegegabelung) nur geradeaus weiterfahren. Ein Abbiegen in „Am Burggraben“ ist nicht möglich. Abbildung 1 Einmündung „Am Burggraben“ in die Pastoratsgasse (Quelle: Google Maps)Seite 2 von 8 An dieser Einmündung gilt „Rechts vor Links“. Fahrzeuge aus „Am Burggraben“ müssen deshalb den Fahrzeugen aus der Pastoratsgasse die Vorfahrt gewähren. Die eingeschränkte Einsicht in die Pastoratsgasse wird in Abbildung 2 veranschaulicht. Aus dem Pkw (grünes Objekt) kann über den rechten Außenspiegel nur ein begrenzter Bereich (orangefarbenes Dreieck) der Pastoratsgasse eingesehen werden. Dies führt dazu, dass sich Fahrzeuge langsam in die Einmündung hineintasten müssen. Ähnlich verhält es sich, wenn die fahrzeugführende Person über den Schulterblick in die Pastoratsgasse hineinsehen möchte. Dies hat zur Folge, dass das Fahrzeug unter Umständen bereits mit dem vorderen Teil auf der Fahrbahn der Pastoratsgasse steht oder sehr nah an den Radweg gelangt. Dieser verläuft auf der linken Straßenseite von „Am Burggraben“; dort ist mit entgegenkommenden Radfahrenden zu rechnen. Abbildung 2 Ankommendes Auto aus „Am Burggraben“ mit eingeschränktem Sichtfeld (Quelle: Google Maps, eigene Bearbeitung)Seite 3 von 8 Für eine bessere Einsicht über das Beifahrerfenster muss das Auto bereits in einem flacheren Winkel an die Einmündung heranfahren. Wie in Abbildung 3 veranschaulicht, geht dies mit dem Risiko einher, dass das Auto bereits in die Einmündung einfährt bzw. steht und dadurch Fahrzeugen aus der Pastoratsgasse die Durchfahrt erschwert, obwohl diese Vorfahrt haben. Verschärft wird die unübersichtliche Verkehrssituation dadurch, dass im besagten Einmündungsbereich regelmäßig ein bis zwei Autos parken. Diese schränken die ohnehin schlechte Sicht auf die Pastoratsgasse zusätzlich ein. Wie an der Vegetation in den Abbildungen 4 bis 6 zu erkennen ist, ist dies ein Dauerzustand und kein temporäres Phänomen. Abbildung 3 Auto fährt für bessere Einsicht weit in die Einmündung ein (Quelle: Google Maps, eigene Bearbeitung) Abbildung 4 Parkendes Auto: Einmündung Pastoratsgasse (private Aufnahme vom 29. November 2025)Seite 4 von 8 Abbildung 6 Zwei parkende Autos: Einmündung Pastoratsgasse (private Aufnahme vom 19. April 2026) Abbildung 5 Parkendes Auto: Einmündung Pastoratsgasse (private Aufnahme vom 4. Juli 2026)Seite 5 von 8 3 Begehren Um die Sicht zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bitte ich um die Umsetzung der folgenden zwei Maßnahmen: a) Aufstellen eines Verkehrsspiegels auf der rechten Straßenseite der Pastoratsgasse, zum Beispiel in Höhe der Hausnummern 7–9. So können Fahrzeuge aus „Am Burggraben“ kommend schon vor der Einfahrt besser erkennen, ob sich aus der Pastoratsgasse Fahrzeuge (auch Fahrräder) nähern, denen Vorfahrt gewährt werden muss, oder ob eine sichere Einfahrt möglich ist. Abbildung 7 Installation eines Verkehrsspiegels zur besseren Einsicht in die PastoratsgasseSeite 6 von 8 b) Einrichten eines Halteverbots im „inneren Winkel“ der Einmündung. Der Bereich sollte durch eine SchraƯur sowie durch ein Verkehrszeichen auf der Fahrbahn deutlich gekennzeichnet werden. Ergänzend bitte ich zu prüfen, ob ein Flexpfosten (aus KunststoƯ, der bei Überfahren nachgibt) aufgestellt werden kann. So würde verhindert, dass die Fläche trotz der Kennzeichnung weiterhin zum Parken genutzt wird. Abbildung 8 SchraƯierte Halteverbotszone mit optionalem Pfosten (Quelle: Google Maps, eigene Bearbeitung) Ich bitte darum, dass der Rat in seiner Sitzung getrennt über die Maßnahmen a) und b) abstimmt. Zur Auswahl stehen: nur Maßnahme a), nur Maßnahme b) oder beide Maßnahmen a) und b).Seite 7 von 8 4 Erwarteter Nutzen Ich erwarte von den Maßnahmen Folgendes: Bessere Sicht: Fahrzeuge aus der Pastoratsgasse werden früher erkannt. Wer aus „Am Burggraben“ kommt, kann rechtzeitig reagieren und muss sich nicht mehr mühsam in die Einmündung hineintasten. Freie Sichtachse: Durch das Halteverbot verdecken künftig keine geparkten Autos mehr den Blick in die Pastoratsgasse. Weniger Gefahrensituationen: Das Risiko von Unfällen und Beinahe-Unfällen sinkt, auch für Radfahrende. Überschaubarer Aufwand: Ein Verkehrsspiegel, eine Markierung und ein Pfosten sind im Verhältnis zum Nutzen mit geringem Aufwand umzusetzen. Stimmigkeit mit Verkehrsplanung: Die Maßnahmen fügen sich in die bereits umgesetzten Verkehrsmaßnahmen im Viertel ein, zum Beispiel die Parkzonen mit begrenzter Parkdauer. Vielen Dank, dass Sie sich meines Anliegens annehmen. Bonn, den 30. September 2026 Mit freundlichen GrüßenSeite 8 von 8
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de