261807-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme der Verwaltung zu Grünen-Große Anfrage: Europäische Klimaschutzinitiative „eumayors“
Kerndaten
- Nummer
- 261807-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 12.10.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 261807-01 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 02 Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit Dezernat: Dez. OB Stellungnahme der Verwaltung zu Grünen-Große Anfrage: Europäische Klimaschutzinitiative „eumayors“ Beratungsfolge Ausschuss für Wissenschaft, Europa und Internationales 14.10.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Wird der Oberbürgermeister selbst an dem Treffen teilnehmen? Eine Teilnahme des Oberbürgermeisters oder einer Vertretung ist nicht geplant. 2. Wenn nicht: Wer wird für Bonn an dieser Veranstaltung teilnehmen? Seitens der Verwaltung ist keine Teilnahme geplant. 3. Welchen Austausch gab es zwischen Bonn und der Initiative seit dem letzten Treffen? Mit dem Konvent der Bürgermeister (Covenant of Mayors) gab es auf EU- Ebene über Amt 02 seit längerem keinen Austausch. Mit dem Global Covenant of Mayors ist Bonn über die Netzwerke und die Global Task Force der Städte und Regionen zu den städtepolitischen Aspekten der Klimadebatte im Austausch. Dieser findet in der Regel online statt. Seitens der Verwaltung gab es keinen Austausch. 4. Wer hält über das Jahr Kontakt zu den „eumayors“? Die Verwaltung übermittelt Berichtsdaten und behält – auch über andere Quellen - Fördermöglichkeiten im Blick. Mit etwa der Hälfte der 92 deutschen Mitglieder (den kreisfreien Städten) ist Bonn über den deutschen Städtetag verbunden. Europäische Städte sind zum großen Teil auch Mitglieder des RGRE/von UCLG, viele auch von ICLEI. Nach Unterzeichnung des Covenant of Mayors for Climate and Energy 2019Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) wurde ein Basis Emission Inventar abgegeben. Die Erstellung des geforderten Sustainable Energy and Climate Action Plan (SECAP) wurde aufgeschoben, da die anstehende Erstellung des Klimaplans zur Erreichung der stadtweiten Treibhausgasneutralität als Basis dienen sollte. Mit dem durch den zwischenzeitlichen Wechsel fachlicher Personalexpertise in das „Programmbüro Klimaneutrales Bonn“ bedingten Mangel personeller Kapazität ist das nicht geschehen. Es wurden auch keine Monitoring Emission Inventars eingereicht. Eine Anmahnung seitens der EU erfolgte bisher nicht. Die Verwaltung wird das Thema EU- CoM im Rahmen der finanziellen und personellen Möglichkeiten weiter verfolgen. 5. Welche konkreten Vorschläge und Ideen zur schnelleren Klimaneutralität oder nachhaltigen Energieversorgung in Kommunen sollen mit den anderen BürgermeisterInnen besprochen werden? Eine Teilnahme ist nicht geplant. Bonn hat über andere Netzwerke (Deutscher Städtetag, Rat der Gemeinden und Regionen Europas, UCLG, ICLEI, MCR 2030) vielfältige Austauschmöglichkeiten zu Klimafragen mit deutschen, europäischen und internationalen Städten. In Bonn sitzen zentrale Akteure, allen voran das Klimasekretariat der Vereinten Nationen, die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien und das ICLEI Weltsekretariat. ICLEI hat sich auch aktiv in den Bonner Klimaprozess durch Teilnahme an Austauschrunden eingebracht und Bonn und ICLEI veranstalten gemeinsam das Daring Cities Forum während der jährlichen Bonner Klimaverhandlungen im Juni. Bonn ist über die zuständigen Bundesministerien und ICLEI gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag eng in Initiativen wie CHAMP (Bündnis für Mehrebenenzusammenarbeit für mehr Ambition im Klimaschutz) eingebunden und wird sich auch mit Blick auf den demnächst erscheinenden Sonderbericht des Weltklimarats zu Städten hier eng austauschen. 6. Wird es einen Bericht des am 15. Oktober anstehenden Treffens in Brüssel in den Ratsgremien geben? Da die Verwaltung nicht teilnimmt, werden wir die teilnehmenden Netzwerke um ein Feedbeck bitten, vor allem den RGRE und das ICLEI-Europabüro. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:54 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de